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Sa, 17:41 Uhr
25.04.2009

Trainer geht, Wacker verliert

Der Sonnenschein im Albert-Kuntz-Sportpark war heute nur meteorologisch auszumachen. Das Spiel gegen das Überraschungsteam der Liga, die Spielgemeinschaft Arnstadt/Rudisleben, wurde verloren. Zudem müssen die Präsidialen auch noch einen Trainer suchen.

Wacker veliert Zuhause (Foto: nnz) Wacker veliert Zuhause (Foto: nnz)

Vier Tore in den ersten 26 Minuten, das hatte der treue Wacker-Anhang in dieser Saison noch nicht gesehen. Schlimm nur, dass drei davon den Gästen aus Mittelthüringen gehörten. Obwohl abseitsverdächtig – nach 18 Minuten stand es 0:1 durch ein Tor von Leischner, drei Minuten später war der Mann wieder zur Stelle – 0:2. Der Kollektivschlaf der Nordhäuser Abwehr war zu dem Zeitpunkt nicht in vollem Gange.

En wenig besser sagt es aus, als Stephan Hoffmann in der 24. Minute auf 1:2 verkürzen konnte. Einen Freistoß von Torsten Klaus drückte Hoffmann per Kopf in das Netz. Allerdings hatte die Abwehr um Sebastian Elle noch so ihre Probleme mit dem Munterwerden, denn Lange in der 26. Minute schoss das dritte Gästetor. Es war aus Sicht des Nordhäuser Anhangs wieder stark abseitsverdächtig.

Wacker veliert Zuhause (Foto: nnz) Wacker veliert Zuhause (Foto: nnz) Mit diesem Ergebnis ging es in die Kabinen und die Heimmannschaft kam wie ausgewechselt heraus. Wacker machte jetzt Druck, der allerdings erst in der 62. Minute durch das Anschlusstor vom in der Pause eingewechselten Steve Jochmann (Foto) belohnt wurde. Die Arnstadt/Rudislebener schraubten das Fußballspielen auf Sparflamme, Wacker, rannte, rackerte und kämpfte, doch das ersatzgeschwächte Team von Burkhard Venth (Taute, Pohl und Pistorius fehlten) konnte den Willen nicht in Tore umsetzen.

Und so ging die Geschichte aus, wie solche Geschichten im Fußball enden: In der 90. Minute schoss Lippert das 2:4. Und wenn das schon nicht genug für den teils entnervten Präsidenten Detlef Zeitler war, nach dem Spiel gab Trainer Venth bekannt, dass er in der kommenden Saison nicht mehr zur Verfügung stehen werde. Es seien persönliche und dienstliche Gründe, die mit seinem Job als Pädagoge zusammenhängen.

So sei er wieder in einem Vollzeitjob beschäftigt, würde zudem noch als Vertrauenslehrer arbeiten. Venth kündigte auch an, dass Wacker Nordhausen seine letzte Station als Trainer einer Männermannschaft gewesen sei.

Als Trost sei noch anzumerken, dass die Herren mit den eindeutig schlechtesten Noten heute das Schiedsrichtertrio war.
Autor: nnz

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