Di, 07:02 Uhr
27.08.2002
nnz-Rückspiegel: 27. August 2001
Nordhausen (nnz). Können Sie sich noch erinnern, was vor einem Jahr im Landkreis Nordhausen los war? Die nnz hat im Archiv gesucht und folgende Meldungen gefunden. Heute:
Gips-Ausschuß und ZAN-Irretationen
Im November Empfehlung vom Ausschuß
Als einen vollen Erfolg für die Region hat die SPD-Landtagsabgeordnete Dagmar Becker die Anhörung zum Gipsabbau in der Südharz-Region bezeichnet. Vor allem habe die Abstimmung im Vorfeld zwischen den Vereinen, dem Arbeitskreis Gipskarst-Südharz und den Kommunen geklappt. Jeder Redner habe eine andere Facette der gesamten Problematik dargestellt. Lediglich die Vertreter der Gemeinde Stempeda hätten sich schriftlich für einen weiteren Gipsabbau ausgesprochen. Merkwürdig war an der schriftlichen Stellungnahme der Kommune die Tatsache, dass sie auf einem Kopfbogen eines Gips abbauenden Unternehmens geschrieben und auch so an den Landtagsausschuß gefaxt worden ist. Becker hob unter anderem auch das Statement von Landrat Joachim Claus (CDU) während der Anhörung hervor. Der Landrat habe ein eindeutiges Plädoyer für die Natur und deren Schutz in dieser sensibler Region abgegeben. Interessant sei für Becker auch die Äußerung eines Vertreters des Bundesumweltamtes gewesen. Dieser führte aus, dass zur Zeit in Deutschland rund neun Millionen Tonnen Gips auf Halde liegen. Das würde in etwa einer vollen Jahresproduktion entsprechen. Insofern käme dem Einsatz von REA-Gips auch in den kommenden Jahren eine enorme Bedeutung zu...ausführlich im nnz-Archiv
Irritationen beim ZAN?
Lange hat es gedauert, bis das Landratsamt seine beiden Beigeordneten bekam. Nun ist dieses Kapitel abgeschlossen, womit die anstehende Sacharbeit wieder ihren angestammten Stellenwert erhält. Und da scheint eines der vordringlichsten Probleme die zukünftige Behandlung des Restabfalls zu sein. Landrat Joachim Claus unterrichtete die Kreistagsmitglieder in der jüngsten Sitzung am Dienstag vergangener Woche über den Sachstand. Und der ist für den Landkreis Nordhausen mit seiner Abfalldeponie Nentzelsrode durchaus unbefriedigend. Claus erläuterte, dass nach dem Jahr 2005, wenn die Abfallbehandlung in die Zuständigkeit des Zweckverbandes Abfallwirtschaft Nordthüringen (ZAN) übergehen wird, noch etwa 500.000 Kubikmeter freie Kapazität zur Verfügung stünden. Ein Volumen, das bis etwa 2010 ausreichen würde (nnz berichtete). Gegenwärtig liefere auch der Unstrut-Hainich-Kreis den größten Teil seines Hausmülls nach Nentzelsrode...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnzGips-Ausschuß und ZAN-Irretationen
Im November Empfehlung vom Ausschuß
Als einen vollen Erfolg für die Region hat die SPD-Landtagsabgeordnete Dagmar Becker die Anhörung zum Gipsabbau in der Südharz-Region bezeichnet. Vor allem habe die Abstimmung im Vorfeld zwischen den Vereinen, dem Arbeitskreis Gipskarst-Südharz und den Kommunen geklappt. Jeder Redner habe eine andere Facette der gesamten Problematik dargestellt. Lediglich die Vertreter der Gemeinde Stempeda hätten sich schriftlich für einen weiteren Gipsabbau ausgesprochen. Merkwürdig war an der schriftlichen Stellungnahme der Kommune die Tatsache, dass sie auf einem Kopfbogen eines Gips abbauenden Unternehmens geschrieben und auch so an den Landtagsausschuß gefaxt worden ist. Becker hob unter anderem auch das Statement von Landrat Joachim Claus (CDU) während der Anhörung hervor. Der Landrat habe ein eindeutiges Plädoyer für die Natur und deren Schutz in dieser sensibler Region abgegeben. Interessant sei für Becker auch die Äußerung eines Vertreters des Bundesumweltamtes gewesen. Dieser führte aus, dass zur Zeit in Deutschland rund neun Millionen Tonnen Gips auf Halde liegen. Das würde in etwa einer vollen Jahresproduktion entsprechen. Insofern käme dem Einsatz von REA-Gips auch in den kommenden Jahren eine enorme Bedeutung zu...ausführlich im nnz-Archiv
Irritationen beim ZAN?
Lange hat es gedauert, bis das Landratsamt seine beiden Beigeordneten bekam. Nun ist dieses Kapitel abgeschlossen, womit die anstehende Sacharbeit wieder ihren angestammten Stellenwert erhält. Und da scheint eines der vordringlichsten Probleme die zukünftige Behandlung des Restabfalls zu sein. Landrat Joachim Claus unterrichtete die Kreistagsmitglieder in der jüngsten Sitzung am Dienstag vergangener Woche über den Sachstand. Und der ist für den Landkreis Nordhausen mit seiner Abfalldeponie Nentzelsrode durchaus unbefriedigend. Claus erläuterte, dass nach dem Jahr 2005, wenn die Abfallbehandlung in die Zuständigkeit des Zweckverbandes Abfallwirtschaft Nordthüringen (ZAN) übergehen wird, noch etwa 500.000 Kubikmeter freie Kapazität zur Verfügung stünden. Ein Volumen, das bis etwa 2010 ausreichen würde (nnz berichtete). Gegenwärtig liefere auch der Unstrut-Hainich-Kreis den größten Teil seines Hausmülls nach Nentzelsrode...ausführlich im nnz-Archiv

