So, 12:05 Uhr
10.12.2000
Keine Chance für rechte und linke Chaoten - Nordhäuser Lichterkette war ein Erfolg
Nordhausen (nnz). Schon im Vorfeld der NPD-Kundgebung sorgte die Polizei dafür, dass es in Nordhausen zu keinerlei Eskalationsmöglichkeiten kommen konnte. Zahlreiche Kontrollpunkte wurden rund um den August-Bebel-Platz eingerichtet, um einen reibungslosen Ablauf der rechten Kundgebung zu gewährleisten und eine Konfrontation zu unterbinden. Zeitgleich protestierten Hunderte Nordhäuser mit einer Lichterkette unter dem Motto "Nordhausen zeigt Courage - gegen faschistische Aufmärsche" im Bereich der Töpferstrasse.
An dem Fackelzug, der dann doch keiner war, da einige Auflagen nicht beachtet wurden, beteiligten sich etwa 350 Personen des rechten Spektrums. Der Marsch setzte sich vom Ausgangspunkt August-Bebel-Platz in Gang, führte auf die Hallesche Strasse bis zur Kreuzung Bahnhofsstrasse - Hallesche Strasse, wo es zu einem kleinen Zwischenfall kam, denn 15 bis 20 Personen der linken Szene versuchten sich dem Demonstrationszug in den Weg zu stellen. Sie wurden durch den konsequenten Einsatz der Polizei von der Kreuzung gedrängt und somit konnte eine Konfrontation zwischen beiden Seiten vermieden werden. Um eine Eskalation zu vermeiden, wurde die Lichterkette, an der sich ca. 650 Bürger beteiligten, um 19.00 beendet, so die Nordhäuser Polizei in einer Pressemitteilung. Gegen 20.30 Uhr endete der rechte Aufmarsch mit einer Reihe von Ansprachen an die versammelten Neonazis. Im Laufe der beiden Veranstaltungen wurden von der Polizei 16 Personen vorläufig festgenommen. Von diesen waren vier dem rechten, drei Personen dem linken Spektrum zuzuordnen. Die übrigen Personen waren keiner der Gruppierungen zuzurechnen, wie seitens der Polizei verlautet wurde.
Durch ein klug ausgearbeitetes Konzept der Polizei konnten so befürchtete Ausschreitungen und eventuelle Eskalationen vermieden werden.
Autor: cgAn dem Fackelzug, der dann doch keiner war, da einige Auflagen nicht beachtet wurden, beteiligten sich etwa 350 Personen des rechten Spektrums. Der Marsch setzte sich vom Ausgangspunkt August-Bebel-Platz in Gang, führte auf die Hallesche Strasse bis zur Kreuzung Bahnhofsstrasse - Hallesche Strasse, wo es zu einem kleinen Zwischenfall kam, denn 15 bis 20 Personen der linken Szene versuchten sich dem Demonstrationszug in den Weg zu stellen. Sie wurden durch den konsequenten Einsatz der Polizei von der Kreuzung gedrängt und somit konnte eine Konfrontation zwischen beiden Seiten vermieden werden. Um eine Eskalation zu vermeiden, wurde die Lichterkette, an der sich ca. 650 Bürger beteiligten, um 19.00 beendet, so die Nordhäuser Polizei in einer Pressemitteilung. Gegen 20.30 Uhr endete der rechte Aufmarsch mit einer Reihe von Ansprachen an die versammelten Neonazis. Im Laufe der beiden Veranstaltungen wurden von der Polizei 16 Personen vorläufig festgenommen. Von diesen waren vier dem rechten, drei Personen dem linken Spektrum zuzuordnen. Die übrigen Personen waren keiner der Gruppierungen zuzurechnen, wie seitens der Polizei verlautet wurde.
Durch ein klug ausgearbeitetes Konzept der Polizei konnten so befürchtete Ausschreitungen und eventuelle Eskalationen vermieden werden.

