Fr, 13:54 Uhr
08.12.2000
Wacker Nordhausen seit heute offiziell aus der Insolvenz entlassen
Nordhausen (nnz). Seit heute ist Fuball-Oberligist Wacker Nordhausen insolvenzfrei. Das Präsidium des Nordhäuser Traditionsvereins kann die Regie übernehmen und die Geschicke in eigene Hände legen. Insolvenzverwalter Olaf Kupke bemerkte heute noch einmal, daß er gemeinsam mit dem jetzigen Präsidium einen "Scherbenhaufen" übernommen habe. Mit großer Unterstützung von Sponsoren (hier insbesondere Nordbrand Nordhausen und Kreissparkasse Nordhausen) und dem jetzigen Präsidium konnte wieder ein funktionsfähiges Gebilde zusammengekittet werden, das trotzdem immer noch der Unterstützung der gesamten Region bedarf.
Wacker-Präsident Wolfgang Lutze dankte allen, die an der "Genesung" des Vereins teilhatten, den großen und kleinen Sponsoren, aber auch den wenigen Übungsleitern, die auch in schwierigen Zeiten dem Verein die Treue hielten. Dem vorherigen Präsidium wurde mehrfach vorgehalten, den Verein sportlich ruiniert zu haben. Jetzt gelte es, die Vereinsarbeit und das Verbandsleben nur zu organisieren. Der Hauptaugenmerk des Präsidiums gilt nun dem sportlichen Aufbau. Der Klassenerhalt der ersten Mannschaft steht dabei natürlich im Vordergrund, noch bestehen berechtigte Hoffnungen. Gleichzeitig muß die Basis gestärkt, muß verloren gegangenes Vertrauen aufgebaut werden. Dazu bedarf es auch weiterhin der Unterstützung der hiesigen Unternehmen. Ein Vertreter der Braugold-Brauerei mahnte an, daß ein Fußballverein allein von Zuschauereinnahmen nicht existieren könne. Er versprach, daß die Erfurter Brauerei auch weiterhin als Sponsor für Wacker Nordhausen da sein werde.
Bis zur Winterpause soll die erste Mannschaft personell verstärkt werden, ein Trainingslager vor Ort ist geplant, Freundschaftsspiele gegen Mannschaften aus der Region sollen auch die Verbindung mit dieser symbolisieren.
Autor: psgWacker-Präsident Wolfgang Lutze dankte allen, die an der "Genesung" des Vereins teilhatten, den großen und kleinen Sponsoren, aber auch den wenigen Übungsleitern, die auch in schwierigen Zeiten dem Verein die Treue hielten. Dem vorherigen Präsidium wurde mehrfach vorgehalten, den Verein sportlich ruiniert zu haben. Jetzt gelte es, die Vereinsarbeit und das Verbandsleben nur zu organisieren. Der Hauptaugenmerk des Präsidiums gilt nun dem sportlichen Aufbau. Der Klassenerhalt der ersten Mannschaft steht dabei natürlich im Vordergrund, noch bestehen berechtigte Hoffnungen. Gleichzeitig muß die Basis gestärkt, muß verloren gegangenes Vertrauen aufgebaut werden. Dazu bedarf es auch weiterhin der Unterstützung der hiesigen Unternehmen. Ein Vertreter der Braugold-Brauerei mahnte an, daß ein Fußballverein allein von Zuschauereinnahmen nicht existieren könne. Er versprach, daß die Erfurter Brauerei auch weiterhin als Sponsor für Wacker Nordhausen da sein werde.
Bis zur Winterpause soll die erste Mannschaft personell verstärkt werden, ein Trainingslager vor Ort ist geplant, Freundschaftsspiele gegen Mannschaften aus der Region sollen auch die Verbindung mit dieser symbolisieren.

