Di, 07:06 Uhr
20.08.2002
nnz-Rückspiegel: 20. August 2001
Nordhausen (nnz). Können Sie sich noch erinnern, was vor einem Jahr im Landkreis Nordhausen los war? Die nnz hat im Archiv gesucht und folgende Meldungen gefunden. Heute:
Fehler machen, Preis, Rosenkranz und SVC
Grünwald (PDS): Auch Fehler machen!
Morgen werden in Werther die beiden hauptamtlichen Beigeordneten der Kreisverwaltung gewählt. Als aussichtsreiche Kandidaten werden Matthias Jendricke (SPD) und Loni Grünwald (PDS) gehandelt. Während über Jendricke schon viel geschrieben wurde, blieb es um Grünwald still. nnz hat sich mit der 51jährigen unterhalten.
Loni Grünwald ist offiziell noch krank. Die Geschäftsführerin der LIFT gGmbH hatte es in den zurückliegenden Monaten nicht leicht. Der Krebs hatte sich in ihrem Körper eingenistet. Mit eisernem Willen und der Kunst der Ärzte hat sie ihn besiegt. Erst kürzlich bestätigte ihr die Chefärztin im Nordhäuser Krankenhaus, Frau Dr. Schnohr, dass sie wieder gesund werden wird. Auch die nach erfolgreicher Wahl anstehende Verbeamtung wird sich nach Ansicht von Loni Grünwald nicht als Stolperstein erweisen. Wenn man sie nicht verbeamten würde, dann wäre das genauso, als wenn man einem Diabetiker dies verwehren würde, vernahm sie aus ärtzlichem Munde.
Die PDS-Frau geht in die Wahl nicht etwa geschwächt, sondern gestärkt, hat sie doch gerade einen Kampf gewonnen, fünf Wochen Kur in Masserberg haben ihr den positiven Rest gegeben. Ab September will Grünwald wieder arbeiten. Einen Monat würde sie gern noch die Geschäfte in ihrem LIFT in Ordnung bringen und dann an einen Nachfolger übergeben. Um hier gleich Gerüchten entgegen zu wirken: Der Nachfolger wird nicht den Namen Nüßle oder Fiedler tragen, sagte sie der nnz. Im Landratsamt würde sie gern ab Oktober arbeiten...ausführlich im nnz-Archiv
Zweiter Preis geht an Uta Zaumseil
Der Intention der Bonner Künstlerin Ilsetraut Glock entsprechend, vergeben am kommenden Sonntag die Stifterin und die Stadt Nordhausen im Meyenburg-Museum zum zweiten Mal den mit 3000 Mark dotierten Ilstraut-Glock-Grabe-Preis an die Künstlerin Uta Zaumseil aus Mehla in Thüringen. Jeder einzelne Künstler, der sich um den Preis beworben hat, zeichnet sich durch eine unverkennbare Handschrift, durch Können und künstlerischen Ideenreichtum aus, sagt die Leiterin des städtischen Museums, Claudia Ehser. Uta Zaumseil überzeugte die Mehrheit der Juroren mit ihren Farb-Holzschnitten, die von bildnerischen Brüchen und Überlagerungen geprägt sind...ausführlich im nnz-Archiv
Herr Rosenkranz ist schwer beschäftigt
Drum prüfe, was sich ewig bindet - so lautet ein uraltes Sprichwort. Im Landratsamt geht die Prüfung der Personalstrukturen langsam aber sicher ihrem Ende entgegen. Doch der Prüfer ist in die Kritik geraten. Wilfried Rosenkranz, der ehemalige Geschäftsführer des Kommunalen Arbeitgeberverbandes Thüringen (KAV), prüft immer noch in Nordhausen. Noch in seiner Eigenschaft als Geschäftsführer hatte Rosenkranz eine Anzeige gegen den Bürgermeister der Gemeinde Sollstedt, Jürgen Hohberg, erstattet. Die Anzeige, geschrieben auf einem offiziellen Bogen des KAV, war jedoch nicht vom Verband autorisiert und auch nicht mit dem Vorstand abgestimmt (nnz berichtete). Eine weitere Anzeige von Herrn Rosenkranz folgte. Jetzt hat Staatsanwaltschaft den Vorgang erst einmal an die Kreisverwaltung abgegeben...ausführlich im nnz-Archiv
Neuer SVC-Präsident muß her
Es war vor einer Woche, da leistete SVC Nordhausen seinen spielerischen und zugleich seinen wirtschaftlichen Offenbarungseid. Nicht nur die vielen Volleyball-Fans reagierten mit Erstaunen, auch die Nordhäuser Wirtschaft macht sich so ihre Gedanken. So hört man aus Nordhäuser Unternehmen zunehmend den Ruf nach einer Neuformierung des Präsidiums. In der Kritik vor allem: Präsident Gerd Störmer. Wenn es um den Verein derart wirtschaftlich schlecht bestellt ist, dann muß der Präsident seinen Hut nehmen, fordert Helmut Peter vom gleichnamigen Autohaus. Jahrelang war das Unternehmen ein verlässlicher Partner der Nordhäuser Volleyballer. Die Unterstützung von Helmut Peter bezog sich nicht nur auf die Übernahme sämtlicher Transportkosten, in seinem Unternehmen seien auch mehrere Volleyballer beschäftigt gewesen. Es sei die Art und Weise, wie der jetzige Präsident im Verein herrschte und immer noch herrscht, die vielen Firmen in und um Nordhausen sauer aufstoßen würde. Helmut Peter könnte sich vorstellen, dass mit einem personell neu ausgestaltetem Präsidium auch wieder neue Sponsoren zur Verfügung stehen würden. An die Spitze dieses Gremiums müsse sich ein Vertreter der Wirtschaft stellen, der finanziell selbst Einiges bewegen könne und kein Staatsanwalt...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnzFehler machen, Preis, Rosenkranz und SVC
Grünwald (PDS): Auch Fehler machen!
Morgen werden in Werther die beiden hauptamtlichen Beigeordneten der Kreisverwaltung gewählt. Als aussichtsreiche Kandidaten werden Matthias Jendricke (SPD) und Loni Grünwald (PDS) gehandelt. Während über Jendricke schon viel geschrieben wurde, blieb es um Grünwald still. nnz hat sich mit der 51jährigen unterhalten.
Loni Grünwald ist offiziell noch krank. Die Geschäftsführerin der LIFT gGmbH hatte es in den zurückliegenden Monaten nicht leicht. Der Krebs hatte sich in ihrem Körper eingenistet. Mit eisernem Willen und der Kunst der Ärzte hat sie ihn besiegt. Erst kürzlich bestätigte ihr die Chefärztin im Nordhäuser Krankenhaus, Frau Dr. Schnohr, dass sie wieder gesund werden wird. Auch die nach erfolgreicher Wahl anstehende Verbeamtung wird sich nach Ansicht von Loni Grünwald nicht als Stolperstein erweisen. Wenn man sie nicht verbeamten würde, dann wäre das genauso, als wenn man einem Diabetiker dies verwehren würde, vernahm sie aus ärtzlichem Munde.
Die PDS-Frau geht in die Wahl nicht etwa geschwächt, sondern gestärkt, hat sie doch gerade einen Kampf gewonnen, fünf Wochen Kur in Masserberg haben ihr den positiven Rest gegeben. Ab September will Grünwald wieder arbeiten. Einen Monat würde sie gern noch die Geschäfte in ihrem LIFT in Ordnung bringen und dann an einen Nachfolger übergeben. Um hier gleich Gerüchten entgegen zu wirken: Der Nachfolger wird nicht den Namen Nüßle oder Fiedler tragen, sagte sie der nnz. Im Landratsamt würde sie gern ab Oktober arbeiten...ausführlich im nnz-Archiv
Zweiter Preis geht an Uta Zaumseil
Der Intention der Bonner Künstlerin Ilsetraut Glock entsprechend, vergeben am kommenden Sonntag die Stifterin und die Stadt Nordhausen im Meyenburg-Museum zum zweiten Mal den mit 3000 Mark dotierten Ilstraut-Glock-Grabe-Preis an die Künstlerin Uta Zaumseil aus Mehla in Thüringen. Jeder einzelne Künstler, der sich um den Preis beworben hat, zeichnet sich durch eine unverkennbare Handschrift, durch Können und künstlerischen Ideenreichtum aus, sagt die Leiterin des städtischen Museums, Claudia Ehser. Uta Zaumseil überzeugte die Mehrheit der Juroren mit ihren Farb-Holzschnitten, die von bildnerischen Brüchen und Überlagerungen geprägt sind...ausführlich im nnz-Archiv
Herr Rosenkranz ist schwer beschäftigt
Drum prüfe, was sich ewig bindet - so lautet ein uraltes Sprichwort. Im Landratsamt geht die Prüfung der Personalstrukturen langsam aber sicher ihrem Ende entgegen. Doch der Prüfer ist in die Kritik geraten. Wilfried Rosenkranz, der ehemalige Geschäftsführer des Kommunalen Arbeitgeberverbandes Thüringen (KAV), prüft immer noch in Nordhausen. Noch in seiner Eigenschaft als Geschäftsführer hatte Rosenkranz eine Anzeige gegen den Bürgermeister der Gemeinde Sollstedt, Jürgen Hohberg, erstattet. Die Anzeige, geschrieben auf einem offiziellen Bogen des KAV, war jedoch nicht vom Verband autorisiert und auch nicht mit dem Vorstand abgestimmt (nnz berichtete). Eine weitere Anzeige von Herrn Rosenkranz folgte. Jetzt hat Staatsanwaltschaft den Vorgang erst einmal an die Kreisverwaltung abgegeben...ausführlich im nnz-Archiv
Neuer SVC-Präsident muß her
Es war vor einer Woche, da leistete SVC Nordhausen seinen spielerischen und zugleich seinen wirtschaftlichen Offenbarungseid. Nicht nur die vielen Volleyball-Fans reagierten mit Erstaunen, auch die Nordhäuser Wirtschaft macht sich so ihre Gedanken. So hört man aus Nordhäuser Unternehmen zunehmend den Ruf nach einer Neuformierung des Präsidiums. In der Kritik vor allem: Präsident Gerd Störmer. Wenn es um den Verein derart wirtschaftlich schlecht bestellt ist, dann muß der Präsident seinen Hut nehmen, fordert Helmut Peter vom gleichnamigen Autohaus. Jahrelang war das Unternehmen ein verlässlicher Partner der Nordhäuser Volleyballer. Die Unterstützung von Helmut Peter bezog sich nicht nur auf die Übernahme sämtlicher Transportkosten, in seinem Unternehmen seien auch mehrere Volleyballer beschäftigt gewesen. Es sei die Art und Weise, wie der jetzige Präsident im Verein herrschte und immer noch herrscht, die vielen Firmen in und um Nordhausen sauer aufstoßen würde. Helmut Peter könnte sich vorstellen, dass mit einem personell neu ausgestaltetem Präsidium auch wieder neue Sponsoren zur Verfügung stehen würden. An die Spitze dieses Gremiums müsse sich ein Vertreter der Wirtschaft stellen, der finanziell selbst Einiges bewegen könne und kein Staatsanwalt...ausführlich im nnz-Archiv

