So, 11:13 Uhr
18.08.2002
Saisonauftakt ging gründlich daneben
Nordhausen (nnz). Gestern begann für Wacker Nordhausen und die FSG Salza die Meisterschaft in der Landesklasse West. Während der Landesligaabsteiger in Hildburghausen antreten musste, hatte Salza Heimrecht. Über die Spiele berichtet nnz-Mitarbeiter Rainer Hellberg.
In Hildburghausen wollten die Männer um Kapitän Jens Ludwig an die guten Leistungen im Pokalspiel am vergangenen Wochenende anknüpfen und die ersten drei Punkte für den Wiederaufstieg holen. Das Vorhaben schien zu gelingen, denn die Begegnung war gerade 45 Sekunden alt, da schlug es im Kasten der Gastgeber ein. Kulbacki ließ dem Hildburghäuser Torhüter keine Chance erzielte die Nordhäuser Führung. Es folgten weitere drangvolle 15 Minuten von Wacker, aber ein weiteres Tor wollte nicht fallen. Dann riss unerklärlicherweise der Spielfaden. Hildburghausen kam besser ins Spiel und glich in der 23. Minute nach einer Schlafmützeneinlage der gesamten Nordhäuser Abwehr aus.
Als die Gastgeber in der 53. Minute in Führung gingen, lief bei Wacker überhaupt nichts mehr. Die völlig überforderte Abwehr lud förmlich die Gastgeber zum Tore schießen ein. Als Dadunashvili in der 72. Minute mit Gelb Rot in die Kabine geschickt wurde, brach die Mannschaft vollkommen auseinander, so dass Hildburghausen keine Mühe hatte, die Führung weiter auszubauen (73. und 86.).
Für Wacker bleibt die Erkenntnis, dass auch in der Landesklasse die Trauben sehr hoch hängen. Das Spiel bedarf sicher einer gründlichen Auswertung, sollte danach aber schnell vergessen werden. Am kommenden Sonnabend muss gegen Ruhla im heimischen Kuntz-Sportpark unbedingt ein Sieg her, wenn die Aufstiegsambitionen weiter gewahrt werden sollen.
Auch die FSG Salza hatte sich den Saisonauftakt sicherlich anders vorgestellt. Im Heimspiel gegen Hinternah-Schönbrunn sollten unbedingt drei Punkte her. Aber es kam wieder völlig anders. Die Platzherren hatten den agilen und technisch versierten Gästen von Beginn an nur wenig entgegen zu setzen. Ein erstes Achtungszeichen setzten diese bereits nach vierzehn Minuten, aber Torhüter Bukowski war auf dem Posten. Die Schwächen in der Salzaer Abwehr nutzte der Gegner gnadenlos aus. In der 22. Minute wurden die Angriffsbemühungen der Elf aus Hinternah-Schönbrunn belohnt. Kriesel nahm eine Flanke von der Grundlinie auf und erzielte völlig unbedrängt die Führung.
Kurz nach dem Seitenwechsel hatte Daniel Verkouter den Ausgleich auf den Füßen, aber das Leder knallte an den Pfosten. Im Gegenzug konnten die Gäste nach einer guten Kombination die Führung ausbauen. Beyl ließ die gesamte Salzaer Abwehr stehen und erzielte das 2:0. In der 62. Minute hatte wiederum Verkouter eine Riesenmöglichkeit, vergab aber aus Nahdistanz. Böhm brachte mit Schütze für Dausch (60.), Köhler für Nette und Bockelmann für Bonnet (75.) drei frische Leute, die dem Spiel aber auch keine neuen Impulse verleihen konnten. Statt dessen bauten Beyl (69.) und Languth (73.) die Führung der Gäste weiter aus. Drei Minuten vor Schluss gelang Schütze wenigstens der Ehrentreffer für die Platzherren.
Am kommenden Sonnabend müssen die Männer um Kapitän Enrico Weber in Veilsdorf antreten.
Die Pokalauslosung ergab, dass Wacker beim Suhltal (Bezirksliga, Staffel 5)antreten muss, während Salza daheim gegen Hinternah Revanche für die deftige Punktspielpleite nehmen kann. Die Begegnungen finden am 31. August statt.
Autor: rhIn Hildburghausen wollten die Männer um Kapitän Jens Ludwig an die guten Leistungen im Pokalspiel am vergangenen Wochenende anknüpfen und die ersten drei Punkte für den Wiederaufstieg holen. Das Vorhaben schien zu gelingen, denn die Begegnung war gerade 45 Sekunden alt, da schlug es im Kasten der Gastgeber ein. Kulbacki ließ dem Hildburghäuser Torhüter keine Chance erzielte die Nordhäuser Führung. Es folgten weitere drangvolle 15 Minuten von Wacker, aber ein weiteres Tor wollte nicht fallen. Dann riss unerklärlicherweise der Spielfaden. Hildburghausen kam besser ins Spiel und glich in der 23. Minute nach einer Schlafmützeneinlage der gesamten Nordhäuser Abwehr aus.
Als die Gastgeber in der 53. Minute in Führung gingen, lief bei Wacker überhaupt nichts mehr. Die völlig überforderte Abwehr lud förmlich die Gastgeber zum Tore schießen ein. Als Dadunashvili in der 72. Minute mit Gelb Rot in die Kabine geschickt wurde, brach die Mannschaft vollkommen auseinander, so dass Hildburghausen keine Mühe hatte, die Führung weiter auszubauen (73. und 86.).
Für Wacker bleibt die Erkenntnis, dass auch in der Landesklasse die Trauben sehr hoch hängen. Das Spiel bedarf sicher einer gründlichen Auswertung, sollte danach aber schnell vergessen werden. Am kommenden Sonnabend muss gegen Ruhla im heimischen Kuntz-Sportpark unbedingt ein Sieg her, wenn die Aufstiegsambitionen weiter gewahrt werden sollen.
Auch die FSG Salza hatte sich den Saisonauftakt sicherlich anders vorgestellt. Im Heimspiel gegen Hinternah-Schönbrunn sollten unbedingt drei Punkte her. Aber es kam wieder völlig anders. Die Platzherren hatten den agilen und technisch versierten Gästen von Beginn an nur wenig entgegen zu setzen. Ein erstes Achtungszeichen setzten diese bereits nach vierzehn Minuten, aber Torhüter Bukowski war auf dem Posten. Die Schwächen in der Salzaer Abwehr nutzte der Gegner gnadenlos aus. In der 22. Minute wurden die Angriffsbemühungen der Elf aus Hinternah-Schönbrunn belohnt. Kriesel nahm eine Flanke von der Grundlinie auf und erzielte völlig unbedrängt die Führung.
Kurz nach dem Seitenwechsel hatte Daniel Verkouter den Ausgleich auf den Füßen, aber das Leder knallte an den Pfosten. Im Gegenzug konnten die Gäste nach einer guten Kombination die Führung ausbauen. Beyl ließ die gesamte Salzaer Abwehr stehen und erzielte das 2:0. In der 62. Minute hatte wiederum Verkouter eine Riesenmöglichkeit, vergab aber aus Nahdistanz. Böhm brachte mit Schütze für Dausch (60.), Köhler für Nette und Bockelmann für Bonnet (75.) drei frische Leute, die dem Spiel aber auch keine neuen Impulse verleihen konnten. Statt dessen bauten Beyl (69.) und Languth (73.) die Führung der Gäste weiter aus. Drei Minuten vor Schluss gelang Schütze wenigstens der Ehrentreffer für die Platzherren.
Am kommenden Sonnabend müssen die Männer um Kapitän Enrico Weber in Veilsdorf antreten.
Die Pokalauslosung ergab, dass Wacker beim Suhltal (Bezirksliga, Staffel 5)antreten muss, während Salza daheim gegen Hinternah Revanche für die deftige Punktspielpleite nehmen kann. Die Begegnungen finden am 31. August statt.


