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Fr, 10:34 Uhr
08.12.2000

Jugendsozialwerk Nordhausen hat Tarifverträge gekündigt

Nordhausen (nnz). Das Jugendsozialwerk Nordhausen hat den bestehenden Tarifvertrag zum Ende des Jahres gekündigt. Das wurde nnz von der ÖTV bestätigt. Begründet sei dies mit grundsätzlich anderen tariflichen Strukturen, die künftig im Jugendsozialwerk Einzug halten sollen. Gleichzeitig soll der freie Träger auch die Bereitschaft zu neuen Verhandlungen signalisiert haben. "Für Angebote sind wir völlig offen", so Dorothee Schmidt von der ÖTV. Nach Informationen der Gewerkschaft soll im Jugendsozialwerk künftig eine leistungsorientierte Bezahlung angestrebt werden. Das bereitet nicht nur den Gewerkschaftern, sondern auch dem Betriebsrat bereits jetzt Kopfschmerzen. Für die Vorsitzende des Betriebsrates, Rosemarie Barz, ist bisher nicht klar dargelegt worden, wie eine solche Bezahlung bei Betreuern und anderen Mitarbeitern durchgesetzt werden könne. Die ÖTV spricht hier gar von sogenannten "Nasenprämien". Mitarbeiter seien damit der Willkür ihrer unmittelbaren Vorgesetzten ausgeliefert. Viele der rund 500 Beschäftigten am Standort Nordhausen hätten Angst vor einer solchen subjektiven Bewertung, der Betriebsrat äußert "große Bedenken". Intern ließe sich eine derartige Struktur nicht aufbauen, hier sei Hilfe von außen dringen angesagt, meint Rosemarie Barz.
Das Jugendsozialwerk Nordhausen verfügt neben seinen Bereichen in Nordhausen und Wülfingerode auch noch über Standorte in Saalfeld, Rudolstadt, Blankenburg und in Dresden.
Autor: psg

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