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Mo, 12:48 Uhr
09.03.2009

Bauern-Frühstück

Es hat mittlerweile eine gute Tradition – das Landwirtschaftsfrühstück der Nordthüringer Volksbank. Im vergangenen Jahr wurde in einem Sondershäuser Ortsteil, in diesem Jahr in einem Nordhäuser gefrühstückt. Die Banker hatten heute nach Bielen zur siebten Auflage eingeladen...

Aufmerksame Zuhörer (Foto: nnz) Aufmerksame Zuhörer (Foto: nnz)

Eigentlich frühstückt der dienstälteste Minister Deutschlands, Volker Sklenar (CDU), gern mit den Bauern Nordthüringens. Doch nach einer Zahn-OP musste der Minister heute das Frühstück „sausen“ lassen.

Peter Herbst (Foto: nnz) Peter Herbst (Foto: nnz) Peter Herbst, der Vorstandsvorsitzende der Nordthüringer Volksbank, kam auch heute Vormittag nicht um die Bankenkrise herum. Die Volksbank sei in vielen Engagements eher altmodisch, doch daher weniger anfällig für die Ausschläge dieser Krise. Denn die Bank gehört ihren Mitgliedern, von denen viele im ländlichen Raum der Landkreise Nordhausen, Sömmerda und im Kyffhäuserkreis gehören. Und so konnte Herbst von einem erfolgreichen Jahr 2008 berichten.

20 Prozent des Kreditvolumens der Bank sei in der Landwirtschaft „untergebracht worden“ und fördere somit Grundstücksgeschäfte wie Landerwerb, aber auch die Investition in moderne Technologien und alternative Energien.

Nach der Einführung von Peter Herbst stellte Dr. Breitbarth aus dem Thüringer Landwirtschaftsministerium die Ergebnisse des „Gesundheits-Check“ der EU aus der Sicht des Freistaates vor. Die Grundaussage des Mannes aus Erfurt lautete zusammenfassend denn auch: „Wir kümmern uns um die Bauern!“ Wie das jedoch nach dem Jahr 2014 aussehen könnte, da wollte sich der stellvertretende Abteilungsleiter des Ministeriums auf keine klare Aussage festlegen.

Dr. Danilo Stephan (Foto: nnz) Dr. Danilo Stephan (Foto: nnz) Nach dem Vertreter der Politik waren die Banker als Referenten dran. So erläuterte Dr. Danilo Stephan von der DZ-Bank das Risikomanagement in Zeiten volatiler Märkte und stellte Zins- und Preisabsicherungsmodelle für Agrarunternehmen vor. Er wollte bei den Gästen des Frühstücks für Produkte werben, die momentan als verteufelt klingen, die jedoch selbst für den Landwirt Risiken minimieren können.

Danach war Dr. Lothar Zschiesche von der R+V am Zuge. Er informierte die Gäste der Veranstaltung über das Risikomanagement in der Landwirtschaft.

Danach wurde schließlich wirklich gefrühstückt. Viele Landwirte nutzten die Gelegenheit, um mit den Gästen, Referenten, aber auch den Mitarbeitern der Nordthüringer Volksbank ins Gespräch zu kommen.

Treffen wie diese – wie auch immer sie überschrieben sind – sind für beide Seiten sinnhaft. Die Banker erfahren ein wenig von den Problemen, Sorgen, Nöten oder Bedürfnissen der Landwirte, andererseits wird das Verständnis für die Welt der Zahlen, Zinsen uns Anlagestrategien geweckt. Unisono heute: Im kommenden Jahr wird wieder gemeinsam gefrühstückt.
Peter-Stefan Greiner
Autor: nnz/kn

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