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So, 09:56 Uhr
08.03.2009

13.000 Kombinationen

Nach dem Christdemokraten im Nordhäuser Stadtverband wählten gestern die CDU-Mitglieder des Landkreises Nordhausen ihre Kandidaten für die diesjährige Kreistagswahl. Hier der Bericht in Ihrer nnz.

Gewählt (Foto: Schröter) Gewählt (Foto: Schröter)

Konstruktiv und konzentriert verlief am Samstag die Mitgliederversammlung des CDU-Kreisverbandes Nordhausen zur Aufstellung der Kandidaten für den neu zu wählenden Kreistag. Als Tagungsstätte war das Dorfgemeinschaftshaus in Obergebra ausgewählt worden.

Nach den durchzuführenden Abstimmungen zur Tagesordnung und zur Wahl des Tagungspräsidiums, zu dem neben dem CDU Kreisvorsitzenden Dr. Klaus Zeh, auch Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz und Landrat Joachim Claus gehörten, übergab Minister Dr. Klaus Zeh die Tagungsleitung dem stellvertretenden Kreisvorsitzenden und Vorsitzenden der CDU Kreistagsfraktion, Egon Primas.

Primas stellte die 48 Kandidaten für den Listenvorschlag vor. Er begründete jeden einzelnen Listenplatz und gab anschließend seinen Bericht zur Arbeit der CDU Kreistagsfraktion in der laufenden Legislaturperiode.

Im Mittelpunkt stand hierbei das erklärte Ziel der Fraktion, notwendige Kompromisse einzugehen und immer mit Geschlossenheit die Lösung der Probleme im Interesse der Region anzugehen. Nach der Einführung in die Liste hatten alle Kandidaten die Gelegenheit, sich kurz vorzustellen. Sowohl eine regionale Ausgewogenheit als auch ein vernünftiger Vorschlag, in dem sich die Untergliederungen und Ortsverbände der CDU wiederfinden sollten, war im vorausgegangenen Vorschlag des Kreisvorstandes das Ziel der Zusammenstellung.

Hierbei wurde deutlich, was eine Volkspartei ausmacht. Ob Jung oder Alt, ob aus der Wirtschaft oder aus dem sozialen Bereich oder aus dem Bereich des Umweltschutzes - alles musste berücksichtigt werden. Dies schien gelungen.

Im Ergebnis wurden auch alle Kandidaten ohne Gegenkandidatur für den für sie vorgeschlagenen Listenplatz mit der erforderlichen Mehrheit in einer geheimen Wahl bestätigt. Bereits nach vier Stunden war es somit möglich, den Teilnehmern der Versammlung ein fertiges Ergebnis präsentieren zu können.

Eine gute Organisation und eine perfekte Mitarbeit der ehrenamtlichen Helfer, insbesondere der Mandatsprüfer und Stimmzähler war Vorraussetzung für die Qualität und den geordneten Ablauf der Wahlveranstaltung, resümiert Kreisgeschäftsführer Maik Schröter gegenüber der nnz. Immerhin galt es 94 Stimmzettel mit drei möglichen Abstimmungen und 48 Kandidaten auszuzählen - macht theoretisch 13.536 mögliche Kombinationen!
Autor: nnz

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