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Fr, 07:56 Uhr
16.08.2002

nnz-Forum: Vorschläge zur Hilfe

Nordhausen (nnz). Die nnz-Redaktion hat in den zurückliegenden Stunden mehrere Mails erhalten, in denen Leser Vorschläge für weitere Hilfsaktionen für die Hochwasseropfer unterbreiten. nnz veröffentlicht diese Meinungen im Forum.


"Wahlkampf-Kohle" sinnvoll nutzen!
Parteien sollen Wahlkampfgelder an Hochwasseropfer weitergeben. Wieder hat uns die Natur ihre Macht gezeigt. War das Hochwasser vor fünf Jahren im brandenburgischen Oderbruch schon sehr zerstörend, es wurde durch die jetzigen Flächenhochwasser in Ostdeutschland noch überboten. Hilfe ist jetzt nötig. Dringend nötig. Alle Nordhäuser Parteien, welche gerade im Bundestags Wahlkampf stehen, sollten sich deshalb überlegen, ob die ihnen zur Verfügung stehende „Wahlkampfkohle“ nicht besser in den Hochwassergebieten zur Unterstützung der betroffenen Bürgerinnen und Bürger eingesetzt werden kann. Den Nordhäusern wird dadurch auch eine „Flut“ erspart, nämlich die der Wahlplakate, Wahlveranstaltungen, Wahlprogramme...
Michael Samel, Herreden


12,50 Euro - das ist doch nicht die Welt!
Ein Rechenbeispiel: Trotz der vielen Meldungen und Bilder von der Flutkatastrophe, die hauptsächlich den Osten Deutschlands betrifft, überlegen viele Menschen noch immer, ob man denn nun etwas spenden solle oder ob es der Staat und die Versicherungen schon richten werden. Dazu hier einmal ein kleines, vereinfachtes Rechenbeispiel: Um eine Summe von einer Milliarde Euro aufzubringen, müsste jeder der insgesamt 80 Millionen Einwohner auf eine Summe von "immerhin" 12,50 Euro verzichten. Nicht mehr und nicht weniger. Natürlich wäre mehr in diesem Fall besser. Man sollte also nicht weiter zaudern und einmal auf eine Bravohits-CD, die Flasche Super-Auto-Polish, das Essen bei Sergio oder die neue Jeans verzichten. Zumindest diesen Monat. Und das Geld spenden. Ohne dabei so richtig pathetisch zu werden: So können wir Deutschen unsere Solidarität wirklich zeigen.
Dirk Daniel, Nordhausen

Anmerkung der nnz-Redaktion: Die im nnz-Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Autor: nnz

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