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Do, 21:13 Uhr
15.08.2002

Mehr Kontinuität erforderlich

Nordhausen (nnz). Die FSG Salza startet am kommenden Sonnabend um 15 Uhr mit dem Heimspiel gegen Hinternah-Schönbrunn in die Meisterschaft in der Landesklasse West. nnz- Mitarbeiter Rainer Hellberg über das Abschneiden der Elf in der zurückliegenden Serie und ihre Aussichten in dieser Saison.

Das Pokalspiel am vergangenen Wochenende auf heimischen Platz gegen die Elf aus Buttstedt, immerhin Dritte der Landesklasse Staffel Ost, galt für die FSG Salza 99 als letzter echter Leistungstest vor der schwierigen Meisterschaft 2002/03. Trainer Silvio Böhm konnte zufrieden sein mit dem Ergebnis (2:1), mit dem Niveau der Begegnung allerdings nicht. Es fehlte an Spritzigkeit, an Ideen und letztem Biss. Das muss sich noch ändern, wenn die Männer um Kapitän Enrico Weber ihr Ziel, einen einstelligen Tabellenplatz, erreichen wollen.

In der vergangenen Saison noch als Aufstiegskandidat gehandelt, kam die Mannschaft am Ende auf den alles in allem enttäuschenden 11. Platz ein. Nach einem total verpatzten Saisonstart - fünf Niederlagen in Folge - befand sich die FSG zwischenzeitlich sogar auf einem Abstiegsplatz. Heimpleiten wie gegen Steinach (1:4) und Schwallungen (0:5) taten besonders weh und enttäuschten die Fans zutiefst. Die Ursachen für dieses Debakel waren vielfältig. Krankheits- und arbeitsbedingte Ausfälle, Rote und Gelb Rote Karten stellten Coach Böhm oftmals vor arge personelle Probleme. Ein weiteres Mango war, dass einige Spieler in manchen Partien zu lässig agierten und den letzten kämpferischen Einsatz vermissen ließen. Als viele Fans die Mannschaft schon abgeschrieben hatten, überraschte die Elf mit Überraschungssiegen. Dann wirkten die Spieler plötzlich wie ausgewechselt und erkämpften sich wichtige Punkte gegen den drohenden Abstieg. Ende der ersten Halbserie und zu Beginn der Rückrunde gab es beispielsweise fünf volle Erfolge. Der Klassenerhalt wurde drei Spieltage vor Ultimo geschafft.

Die Leistungskurve der Salzaer glich in der vergangenen Saison einer Sinuskurve. 61 Gegentore stehen nur 45 erzielten Treffern gegenüber. Zu recht forderte daher Silvio Böhm von seinen Kickern mehr Kontinuität und ein besseres Abwehrverhalten, wenn die Zielstellung erreicht werden soll.

Für die Statistiker sei erwähnt: 20 Spieler wurden in dieser Saison eingesetzt. Die höchste Niederlage gab es in Steinach (2:7), den höchsten Sieg feierte die Elf gegen Hildburghausen (4:0). Die meisten Tore für die FSG erzielten Rieger (11) und Ermisch (8). 280 zahlende Zuschauer im Spiel gegen Auleben bedeutete Zuschauerrekord.

Trotz der wenig berauschenden Saison 2001/02 sieht Böhm optimistisch der neuen Serie entgegen. Mit Daniel Verkouter und Michael Bonnet haben zwei wichtige Kicker eine insgesamt positive Entwicklung genommen. Dagegen konnte Marcel Verkouter die Erwartungen des Trainer nicht erfüllen. Mit einer gesunden Mischung aus erfahrenen Kickern und jungen talentierten Nachwuchsspielern soll das Saisonziel erreicht werden. Gespannt schauen die Salzaer Fans auf den fünften Spieltag am 21. September 2002. Da muss Wacker auf dem Henze-Sportplatz antreten. Es ist das erste Aufeinadertreffen beider Teams in einem Punktspiel seit 52 Jahren. „Für uns ist es eine Partie wie jede andere. Wir wünschen uns, dass viele Zuschauer kommen und hoffen natürlich auf ein gutes Ende für uns“, so Böhm, für den Wacker neben Holzthaleben zu den engsten Aufstiegskandidaten zählt.
Autor: rh

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