Do, 16:00 Uhr
15.08.2002
Viele Bürger wollen helfen
Nordhausen (nnz). Die Rettungskräfte im Landkreis Nordhausen bereiten sich mittlerweile auf ihren Einsatz in den Hochwassergebieten vor. Aber auch viele Bürger wollen helfen.
Neu: Hilfe aus Neustadt, Keine Gebühren
In den zurückliegenden Stunden gingen beim DRK, aber auch im Landratsamt schon mehrere Anrufe ein. Die Anrufer wollten wissen, wohin sie Sachen bringen könnten, die sie für die Betroffenen des Hochwassers bereitstellen. Im Landratsamt wurde sofort reagiert. In den nächsten Stunden sollen die Bürgermeister der Orte im Landkreis gebeten werden, Sammelstellen in ihren Kommunen einzurichten. Diese werden dann von der Kreisverwaltung angefahren, um die gespendeten Sachen abzuholen. Kreisbrandinspektor Erich Etzrodt macht gegenüber der nnz darauf aufmerksam, dass möglichst Dinge gespendet werden sollen, die wirklich als erstes gebraucht werden. Es sollen nach nnz-Informationen auch schon Kaffee-Service angeboten worden sein.
Eine ganz besondere Geste kam aus der Gemeinde Hainrode. Deren Bürgermeister Ernst Rilk teilte mit, dass der Ort geschädigten Familien aus dem Raum Bitterfeld für drei Wochen fünf Bungalows (jeweils für vier Personen) im Teichtal kostenlos zur Verfügung stellt.
Wie DRK-Vorstand Gerhard Weith der nnz sagte, hätten mehrere Bürger auch schon Geldbeträge auf das DRK-Konto 41 41 41 bei der Bank für Sozialwirtschaft (BLZ: 370 205 00) eingezahlt. Dabei müssten sie bei den Kreditinstituten allerdings Überweisungsgebühren bezahlen. Das könne nicht sein, meinte Weith. Wer etwas Gutes tut, der sollte dafür nicht auch noch mit Gebühren belegt werden. Noch im Verlaufe dieses Tages will der DRK-Mann mit den in Nordhausen ansässigen Banken und Sparkassen Kontakt aufnehmen, damit eine bürger- bzw. spenderfreundliche Lösung gefunden werden kann.
Keine Gebühren bei Spenden
Wie Gerhard Weith die nnz-Redakton nach Erscheinen des Artikels informierte, habe die Umfrage bei ortsansässigen Banken ergeben, dass keine dieser Banken und Sparkassen Gebühren für die Überweisung auf ein Spendenkonto für die Hochwasserschäden erhebt.
Harzfest sammelt für Flutopfer
Beim Harzfest am kommenden Wochenende in Neustadt soll auch an die Opfer der Hochwasserkatastrophe gedacht werden. Während des gesamten Festes werden Spenden für die Flutopfer gesammelt, teilte der Harzer Förderkreis als Organisator am Donnerstag mit. Außerdem soll der gesamte Erlös der Harzfest-Tombola den Flutopfern zugute kommen. Beim Harzfest präsentiert sich der Harz mit seinen Bräuchen und Sitten. Erwartet werden rund 20.000 Besucher.
Autor: nnzNeu: Hilfe aus Neustadt, Keine Gebühren
In den zurückliegenden Stunden gingen beim DRK, aber auch im Landratsamt schon mehrere Anrufe ein. Die Anrufer wollten wissen, wohin sie Sachen bringen könnten, die sie für die Betroffenen des Hochwassers bereitstellen. Im Landratsamt wurde sofort reagiert. In den nächsten Stunden sollen die Bürgermeister der Orte im Landkreis gebeten werden, Sammelstellen in ihren Kommunen einzurichten. Diese werden dann von der Kreisverwaltung angefahren, um die gespendeten Sachen abzuholen. Kreisbrandinspektor Erich Etzrodt macht gegenüber der nnz darauf aufmerksam, dass möglichst Dinge gespendet werden sollen, die wirklich als erstes gebraucht werden. Es sollen nach nnz-Informationen auch schon Kaffee-Service angeboten worden sein.
Eine ganz besondere Geste kam aus der Gemeinde Hainrode. Deren Bürgermeister Ernst Rilk teilte mit, dass der Ort geschädigten Familien aus dem Raum Bitterfeld für drei Wochen fünf Bungalows (jeweils für vier Personen) im Teichtal kostenlos zur Verfügung stellt.
Wie DRK-Vorstand Gerhard Weith der nnz sagte, hätten mehrere Bürger auch schon Geldbeträge auf das DRK-Konto 41 41 41 bei der Bank für Sozialwirtschaft (BLZ: 370 205 00) eingezahlt. Dabei müssten sie bei den Kreditinstituten allerdings Überweisungsgebühren bezahlen. Das könne nicht sein, meinte Weith. Wer etwas Gutes tut, der sollte dafür nicht auch noch mit Gebühren belegt werden. Noch im Verlaufe dieses Tages will der DRK-Mann mit den in Nordhausen ansässigen Banken und Sparkassen Kontakt aufnehmen, damit eine bürger- bzw. spenderfreundliche Lösung gefunden werden kann.
Keine Gebühren bei Spenden
Wie Gerhard Weith die nnz-Redakton nach Erscheinen des Artikels informierte, habe die Umfrage bei ortsansässigen Banken ergeben, dass keine dieser Banken und Sparkassen Gebühren für die Überweisung auf ein Spendenkonto für die Hochwasserschäden erhebt.
Harzfest sammelt für Flutopfer
Beim Harzfest am kommenden Wochenende in Neustadt soll auch an die Opfer der Hochwasserkatastrophe gedacht werden. Während des gesamten Festes werden Spenden für die Flutopfer gesammelt, teilte der Harzer Förderkreis als Organisator am Donnerstag mit. Außerdem soll der gesamte Erlös der Harzfest-Tombola den Flutopfern zugute kommen. Beim Harzfest präsentiert sich der Harz mit seinen Bräuchen und Sitten. Erwartet werden rund 20.000 Besucher.

