Do, 06:59 Uhr
15.08.2002
nnz-Rückspiegel: 15. August 2001
Nordhausen (nnz). Können Sie sich noch erinnern, was vor einem Jahr im Landkreis Nordhausen los war? Die nnz hat im Archiv gesucht und folgende Meldungen gefunden. Heute:
Besetzung, Deponie und Netzwerke
Betriebe erschweren Besetzung
Bei der Meldung offener Stellen verweigern viele Betriebe der Region dem Arbeitsamt die notwendigen Angaben zu Lohn und Gehalt sowie zur geplanten Arbeitszeit und Einsatzort. Das jedenfalls behauptet der Kreisvorsitzende des DGB, Ulrich Hannemann. Gewerkschaftliche Recherchen hätten ergeben, dass im Arbeitsamtsbezirk Nordhausen lediglich unter 20 Prozent der von den Betrieben gemeldeten offenen Stellen konkrete Angaben hierzu gemacht würden. Auch bei gezielten Nachfragen der Vermittler des Arbeitsamtes würden diese Angaben teils verweigert. Für Arbeitslose und Vermittlungsfachkräfte seien diese Informationen jedoch sehr wichtig, damit ermittelt werden könne, welcher Bewerber für die Stelle geeignet sei. Allzu häufig werde leider über Arbeitslose und Arbeitsamt lamentiert, statt die für eine bessere Vermittlung notwendigen Informationen bereitzustellen...ausführlich im nnz-Archiv
Wie weiter mit der Abfalldeponie?
Heute fand eine Beratung zum Thema "Zukunft der Restabfallbehandlung im Kreis Nordhausen" statt. Zu diesem Informationsgespräch waren Bürgermeister der um Nentzelsrode liegenden Kommunen sowie die ZAN-Verbandsräte des Landkreises Nordhausen geladen. Ziel der Veranstaltung war es, die Bürgermeister zum Stand der Planungen und Verhandlungen mit dem Zweckverband Abfallwirtschaft Nordthüringen (ZAN) zu informieren. Wie die nnz bereits berichtete, gibt es zwischen dem Verband und dem Landkreis Nordhausen Differenzen hinsichtlich der weiteren Nutzung der Deponie bei Nentzelsrode. Die Deponie soll nach nnz-Recherchen die einzige in Thüringen sein, die den Anforderungen der Technischen Anleitung Siedlungsabfall (TASI) entspricht. Eine Stillegung dieser Deponie ab dem Jahr 2005 würde dem Landkreis eine zusätzliche Kapitallast aufbürden, die nur über die Erhöhung der Gebühren abgefangen werden könnte. Derzeit würde der sogenannte Polder 5 verfüllt. Der bereits vorbereitete Polder 6 könnte Restabfälle noch bis zum Jahr 2015 aufnehmen, ist aus Kreisen des Umweltausschusses zu vernehmen. Eine Ausnahmegenehmigung für das weitere Betreiben der Deponie seitens des Bundes und des Landes könnte diese finanziellen Belastungen mindern. Auch die Bundestagsabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen, Katrin Göring-Eckardt, war gestern von der Konzeption des Landkreises Nordhausen mehr als angetan und sicherte zu, sich bei Umweltminister Trittin dafür einzusetzen...ausführlich im nnz-Archiv
Netzwerke sollen gefördert werden
Kleine und mittlere Unternehmen, die sogenannte KMUs - einschließlich des Handwerks - und Forschungseinrichtungen sollen durch das Programm InnoNet für eine stärkere Zusammenarbeit in der Forschungs- und Entwicklungsphase gewonnen werden. Darin sieht die Fachhochschule Nordhausen eine weitere Chance, die in der Region vorhandenen innovativen Potentiale zu bündeln und somit zu stärken. Gefördert werden Verbundprojekte der industriellen Forschung zwischen mindestens zwei Forschungseinrichtungen und mindestens vier weitere deutschen Unternehmen. Die Forschungsvorhaben sollen zu Ergebnissen führen, die die technisch-wissenschaftlichen Voraussetzungen für die Entwicklung innovativer Produkte, Verfahren und Dienstleistungen bilden. Besonders bevorzugt werden Projekte, die Systemlösungen in disziplinübergreifender Zusammenarbeit zusammenführen, unterschiedliche Technologien integrieren, möglichst viele Unternehmen einbinden und ein schlüssiges Konzept zur Erfolgskontrolle und zum Ergebnistransfer enthalten...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnzBesetzung, Deponie und Netzwerke
Betriebe erschweren Besetzung
Bei der Meldung offener Stellen verweigern viele Betriebe der Region dem Arbeitsamt die notwendigen Angaben zu Lohn und Gehalt sowie zur geplanten Arbeitszeit und Einsatzort. Das jedenfalls behauptet der Kreisvorsitzende des DGB, Ulrich Hannemann. Gewerkschaftliche Recherchen hätten ergeben, dass im Arbeitsamtsbezirk Nordhausen lediglich unter 20 Prozent der von den Betrieben gemeldeten offenen Stellen konkrete Angaben hierzu gemacht würden. Auch bei gezielten Nachfragen der Vermittler des Arbeitsamtes würden diese Angaben teils verweigert. Für Arbeitslose und Vermittlungsfachkräfte seien diese Informationen jedoch sehr wichtig, damit ermittelt werden könne, welcher Bewerber für die Stelle geeignet sei. Allzu häufig werde leider über Arbeitslose und Arbeitsamt lamentiert, statt die für eine bessere Vermittlung notwendigen Informationen bereitzustellen...ausführlich im nnz-Archiv
Wie weiter mit der Abfalldeponie?
Heute fand eine Beratung zum Thema "Zukunft der Restabfallbehandlung im Kreis Nordhausen" statt. Zu diesem Informationsgespräch waren Bürgermeister der um Nentzelsrode liegenden Kommunen sowie die ZAN-Verbandsräte des Landkreises Nordhausen geladen. Ziel der Veranstaltung war es, die Bürgermeister zum Stand der Planungen und Verhandlungen mit dem Zweckverband Abfallwirtschaft Nordthüringen (ZAN) zu informieren. Wie die nnz bereits berichtete, gibt es zwischen dem Verband und dem Landkreis Nordhausen Differenzen hinsichtlich der weiteren Nutzung der Deponie bei Nentzelsrode. Die Deponie soll nach nnz-Recherchen die einzige in Thüringen sein, die den Anforderungen der Technischen Anleitung Siedlungsabfall (TASI) entspricht. Eine Stillegung dieser Deponie ab dem Jahr 2005 würde dem Landkreis eine zusätzliche Kapitallast aufbürden, die nur über die Erhöhung der Gebühren abgefangen werden könnte. Derzeit würde der sogenannte Polder 5 verfüllt. Der bereits vorbereitete Polder 6 könnte Restabfälle noch bis zum Jahr 2015 aufnehmen, ist aus Kreisen des Umweltausschusses zu vernehmen. Eine Ausnahmegenehmigung für das weitere Betreiben der Deponie seitens des Bundes und des Landes könnte diese finanziellen Belastungen mindern. Auch die Bundestagsabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen, Katrin Göring-Eckardt, war gestern von der Konzeption des Landkreises Nordhausen mehr als angetan und sicherte zu, sich bei Umweltminister Trittin dafür einzusetzen...ausführlich im nnz-Archiv
Netzwerke sollen gefördert werden
Kleine und mittlere Unternehmen, die sogenannte KMUs - einschließlich des Handwerks - und Forschungseinrichtungen sollen durch das Programm InnoNet für eine stärkere Zusammenarbeit in der Forschungs- und Entwicklungsphase gewonnen werden. Darin sieht die Fachhochschule Nordhausen eine weitere Chance, die in der Region vorhandenen innovativen Potentiale zu bündeln und somit zu stärken. Gefördert werden Verbundprojekte der industriellen Forschung zwischen mindestens zwei Forschungseinrichtungen und mindestens vier weitere deutschen Unternehmen. Die Forschungsvorhaben sollen zu Ergebnissen führen, die die technisch-wissenschaftlichen Voraussetzungen für die Entwicklung innovativer Produkte, Verfahren und Dienstleistungen bilden. Besonders bevorzugt werden Projekte, die Systemlösungen in disziplinübergreifender Zusammenarbeit zusammenführen, unterschiedliche Technologien integrieren, möglichst viele Unternehmen einbinden und ein schlüssiges Konzept zur Erfolgskontrolle und zum Ergebnistransfer enthalten...ausführlich im nnz-Archiv


