Mi, 15:19 Uhr
14.08.2002
Gegen Kapitalismus und Börsenmarkt
Nordhausen (nnz). Gestern stimmte sich die PDS in Nordhausen auf den Bundestagswahlkampf ein. Wenn schon kein Gysi mehr verfügbar, dann soll es wenigstens ein Ramelow sein. Und der kam auch nach Nordhausen.
Wer, wenn nicht die PDS, soll dem Kapitalismus und dem Börsenmarkt die Stirn bieten! Wer, wenn nicht die PDS, ist die einzigste Antikriegspartei! Nur die Erst- und Zweitstimme für die PDS verhindern ab dem 23. September einen Krieg! Deutschland braucht die PDS! Eine sozialistische Stimme im Deutschen Bundestag, eine Stimme von Ost-Deutschland muß vertreten sein, waren seine Sprüche.
Die jetzige Regierung könne und werde die Arbeitslosigkeit nicht bewältigen. Wer die Arbeitslosigkeit mit Hartz- Spekulationen an der Börse bekämpfen wolle, der werde und müsse scheitern. Thüringen sei überhaupt nicht in der Lage, fünf Millionen Euro in ABM zu investieren. Und die Bundesregierung will durch Spekulationen an der Börse und durch Eintreiben von Geldern der sogenannten Steuersünder 150 Milliarden Euro aufbringen, um für eine Millionen Arbeitslose in den neuen Bundesländern einen Job zu besorgen. Sollte es jemanden geben, der dies für möglich hält, fragte Bodo Ramelow in die Runde und alle schüttelten den Kopf.
Feuer gab es auch für den Wirtschafts-Guru aus Jena: Oder sollte es möglich sein, durch die Schaffung eines Späthschen Ost-Sondergebietes oder die Einschränkung der Betriebsräte, oder durch ein Niedriglohntarifgebiet nach Vorstellungen eines Herrn Stoiber, die Arbeitslosigkeit zu bekämpfen, lautete die nächste Frage. Einige Antworten gab es aber auch.
Die PDS messe dem Non-profit-Sektor eine besondere Bedeutung beim Abbau der Arbeitslosigkeit bei. Damit soll notwendige, aber brachliegende Arbeit, die man vor Ort, in den Kommunen sehen kann, organisiert und finanziert werden. Um ein aktuelles Beispiel zu nennen: Die Gewässer Dritter Ordnung. Schließe man die regionalen wirtschaftlichen Kreisläufe, so würde dies finanzierbar. Auch in Thüringer Kommunen und Städten sind die brachliegenden Arbeiten, die aber unmittelbar keinen Profit bringen, sichtbar. Da muß angesetzt werden, es sei genügend Arbeit da, sie müsse so organisiert werden, das sie finanzierbar sei. Deswegen müsse auch die PDS wieder in den Deutschen Bundestag einziehen, und mit Blick auf das Jahr 2004 machte Bodo Ramelow deutlich: Der Schwarze Filz in Thüringen muß abgelöst werden. Peng!
Autor: nnzWer, wenn nicht die PDS, soll dem Kapitalismus und dem Börsenmarkt die Stirn bieten! Wer, wenn nicht die PDS, ist die einzigste Antikriegspartei! Nur die Erst- und Zweitstimme für die PDS verhindern ab dem 23. September einen Krieg! Deutschland braucht die PDS! Eine sozialistische Stimme im Deutschen Bundestag, eine Stimme von Ost-Deutschland muß vertreten sein, waren seine Sprüche.
Die jetzige Regierung könne und werde die Arbeitslosigkeit nicht bewältigen. Wer die Arbeitslosigkeit mit Hartz- Spekulationen an der Börse bekämpfen wolle, der werde und müsse scheitern. Thüringen sei überhaupt nicht in der Lage, fünf Millionen Euro in ABM zu investieren. Und die Bundesregierung will durch Spekulationen an der Börse und durch Eintreiben von Geldern der sogenannten Steuersünder 150 Milliarden Euro aufbringen, um für eine Millionen Arbeitslose in den neuen Bundesländern einen Job zu besorgen. Sollte es jemanden geben, der dies für möglich hält, fragte Bodo Ramelow in die Runde und alle schüttelten den Kopf.
Feuer gab es auch für den Wirtschafts-Guru aus Jena: Oder sollte es möglich sein, durch die Schaffung eines Späthschen Ost-Sondergebietes oder die Einschränkung der Betriebsräte, oder durch ein Niedriglohntarifgebiet nach Vorstellungen eines Herrn Stoiber, die Arbeitslosigkeit zu bekämpfen, lautete die nächste Frage. Einige Antworten gab es aber auch.
Die PDS messe dem Non-profit-Sektor eine besondere Bedeutung beim Abbau der Arbeitslosigkeit bei. Damit soll notwendige, aber brachliegende Arbeit, die man vor Ort, in den Kommunen sehen kann, organisiert und finanziert werden. Um ein aktuelles Beispiel zu nennen: Die Gewässer Dritter Ordnung. Schließe man die regionalen wirtschaftlichen Kreisläufe, so würde dies finanzierbar. Auch in Thüringer Kommunen und Städten sind die brachliegenden Arbeiten, die aber unmittelbar keinen Profit bringen, sichtbar. Da muß angesetzt werden, es sei genügend Arbeit da, sie müsse so organisiert werden, das sie finanzierbar sei. Deswegen müsse auch die PDS wieder in den Deutschen Bundestag einziehen, und mit Blick auf das Jahr 2004 machte Bodo Ramelow deutlich: Der Schwarze Filz in Thüringen muß abgelöst werden. Peng!

