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Mi, 14:00 Uhr
14.08.2002

Nun doch mit Rudolstadt?

Nordhausen (nnz). Gestern fanden in Rudolstadt erste Gespräche mit den Trägern des dortigen Theaters statt. Über Ergebnisse und Inhalte unterhielt sich die nnz mit Bürgermeister Klaus Wahlbuhl (SPD).


Würden die Nordhäuser dem Konzept der Rudolstädter folgen, dann müsste das Schauspiel an der Promenade abgebaut werden. Das aber widerspricht der Intention des Nordhäuser Stadtrates. Eine ausweglose Situation also? Keinesfalls, meinte Klaus Wahlbuhl. Das Gespräch sei in einem offenen und konstruktiven Rahmen verlaufen.
Möglich sei, dass die beiden Theater ihre Produktionen austauschen könnten. So hätten die Rudolstädter drei bis vier Schauspielproduktionen angeboten, im Gegenzug würde Nordhausen zwei bis drei Produktionen des Musiktheaters „liefern“. Details seien nicht besprochen worden, dazu bedarf es vor allem in Nordhausen und Erfurt noch weiterer Diskussionen. Bereits Ende dieser Woche wird eine Delegation aus dem Kunstministerium in Nordhausen sein.

Dabei sollen nach nnz-Informationen von Nordhäuser Seite die logistischen Probleme einer Zusammenarbeit zwischen den beiden Theatern angesprochen werden. Rund 150 Kilometer sind es von Nordhausen bis Rudolstadt, macht hin und zurück fünf Stunden Fahrt. Der Nordhäuser Bürgermeister erwartet vom Land Thüringen eine Unterstützung hinsichtlich geeigneter Fahrzeuge.

Ende August will Wahlbuhl die städtische Theaterkommission einberufen, um über die aktuellen Entwicklungen informieren. Dann müssen diese aber auch in Übereinstimmung mit dem Stadtratsbeschluß gebracht werden. Dessen einer Vorschlag sieht ja bekanntlich nicht die Aufgabe der Schauspielsparte in Nordhausen vor. Ob sich die Stadträte auf eine Mini-Variante mit drei bis vier Schauspielern einlassen, kann zu diesem Zeitpunkt nicht vorhergesagt werden.
Autor: nnz

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