Di, 15:12 Uhr
13.08.2002
Nordhäuser Arbeitsamt ist Spitze
Nordhausen (nnz). Das Unternehmermagazin impulse hat durch das Forsa-Institut bundesweit in über 18.000 Unternehmer-Interviews die Qualität der Arbeitsämter einschätzen lassen und ein diesbezügliches Leistungsranking aufgestellt. Und da schneidet das Nordhäuser Arbeitsamt hervorragend ab. Mehr dazu natürlich in Ihrer nnz.
Unter den 181 Arbeitsamtsbezirken finden sich die Thüringer Ämter im ersten Drittel wieder: Altenburg (3.), Nordhausen (4.), Gera (25.), Jena (30.), Suhl (35.), Gotha (47.), Erfurt (64.). In der Einzelauswertung zeigen sich jedoch auch hier Defizite im Informationsangebot, der Zufriedenheit mit den angebotenen Bewerbern, der Kompetenz der Arbeitsamtsmitarbeiter und der Bearbeitungsdauer.
Die IHK Erfurt sieht sich in der Einschätzung der Leistungsfähigkeit der regionalen Arbeitsämter bestätigt. Laut einer erst unlängst veröffentlichten Umfrage unter 1.064 Unternehmen Nord- und Mittelthüringens sei die Erfolgsquote bei der Besetzung offener Stellen noch zu gering. 75 Prozent der Firmen konnten nur jedes dritte Stellenangebot durch die Vermittlung der Arbeitsämter kurzfristig wieder besetzen.
Zwei Drittel der Firmen kritisierten unqualifizierte Bewerber-Vorschläge durch die Arbeitsämter und forderten mehr Verständnis für betriebliche Belange sowie eine arbeitsplatzbezogenere Weiterbildung, verwies IHK-Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser auf offensichtliche Kommunikationsdefizite zwischen Arbeitsämtern und Unternehmen. Insbesondere bei der Suche nach un- bzw. angelernten Mitarbeitern seien die Arbeitsämter Hauptansprechpartner für die Betriebe.
Mit steigender Qualifikation würde deren Rolle bei der Vermittlung jedoch abnehmen. In gleichem Maße steige die Inanspruchnahme privater Arbeitsvermittler und Zeitarbeitsfirmen. Bei der Suche nach Führungskräften nutzten sogar 81 Prozent der Unternehmer bevorzugt die Empfehlungen von Geschäftspartnern und Freunden.
Autor: nnzUnter den 181 Arbeitsamtsbezirken finden sich die Thüringer Ämter im ersten Drittel wieder: Altenburg (3.), Nordhausen (4.), Gera (25.), Jena (30.), Suhl (35.), Gotha (47.), Erfurt (64.). In der Einzelauswertung zeigen sich jedoch auch hier Defizite im Informationsangebot, der Zufriedenheit mit den angebotenen Bewerbern, der Kompetenz der Arbeitsamtsmitarbeiter und der Bearbeitungsdauer.
Die IHK Erfurt sieht sich in der Einschätzung der Leistungsfähigkeit der regionalen Arbeitsämter bestätigt. Laut einer erst unlängst veröffentlichten Umfrage unter 1.064 Unternehmen Nord- und Mittelthüringens sei die Erfolgsquote bei der Besetzung offener Stellen noch zu gering. 75 Prozent der Firmen konnten nur jedes dritte Stellenangebot durch die Vermittlung der Arbeitsämter kurzfristig wieder besetzen.
Zwei Drittel der Firmen kritisierten unqualifizierte Bewerber-Vorschläge durch die Arbeitsämter und forderten mehr Verständnis für betriebliche Belange sowie eine arbeitsplatzbezogenere Weiterbildung, verwies IHK-Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser auf offensichtliche Kommunikationsdefizite zwischen Arbeitsämtern und Unternehmen. Insbesondere bei der Suche nach un- bzw. angelernten Mitarbeitern seien die Arbeitsämter Hauptansprechpartner für die Betriebe.
Mit steigender Qualifikation würde deren Rolle bei der Vermittlung jedoch abnehmen. In gleichem Maße steige die Inanspruchnahme privater Arbeitsvermittler und Zeitarbeitsfirmen. Bei der Suche nach Führungskräften nutzten sogar 81 Prozent der Unternehmer bevorzugt die Empfehlungen von Geschäftspartnern und Freunden.


