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Do, 11:30 Uhr
19.02.2009

Nur Alte im Fokus?

Der Nordhäuser Stadtrat wird künftig für die Anliegen der Senioren einen ehrenamtlichen Seniorenbeauftragten bestellen. Welche Voraussetzungen der Fachmann oder die Fachfrau mit- und aufbringen sollte? Hier gibt es die Antwort...


Der Seniorenbeauftragte soll Mitglied des Stadtrates sein und wird vom Stadtrat bestellt. Diesem Antrag der SPD-Fraktion stimmte der Stadtrat der Stadt Nordhausen auf seiner gestrigen Sitzung zu. Aufgrund der bevorstehenden Wahlen und der damit endenden Legislaturperiode des Stadtrates solle der Beschluss aber erst ab dem 1. Juli 2009 in Kraft treten, sagte Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD).

Bedingt durch den demografischen Wandel müssen sich die Kommunen darauf einstellen, dass ein noch zunehmender Teil der Bevölkerung künftig im Seniorenalter ist, plädierte auch der Seniorenbeauftragte der Stadt, Volkmar Pischel, für den Beschluss. Er sehe den Seniorenbeauftragten als „Manager der Seniorenpolitik“, der allen Trägern der Seniorenarbeit zur Seite steht und den Stadträten die Weichen bei ihren Entscheidungen stellt.

Für die Belange der Bürger mit Behinderung habe die Stadt Nordhausen schon seit geraumer Zeit Dr. Klaus Gebhardt (SPD) als ehrenamtlichen Behindertenbeauftragten benannt, sagt SPD-Fraktionsvorsitzender Andreas Wieninger. „Dr. Gebhardt berichtete uns, dass er zunehmend in seiner Funktion auch zu grundsätzlichen Anliegen der Lebensumstände der Senioren angesprochen wird. Daher brachte er den Vorschlag ein, doch aufgrund des demografischen Wandels ebenso das Amt eines ehrenamtlichen Seniorenbeauftragten einzuführen“, begründete Wieninger den Antrag.
Autor: nnz

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