Mo, 16:41 Uhr
16.02.2009
Im Tod lebendig
In der Nordhäuser Petersbergschule ist am Nachmittag eine besondere Ausstellung eröffnet worden. Sie wurde gemeinsam von deutschen und polnischen Schülern angefertigt. Die nnz war bei der Eröffnung für Sie dabei...
Stadtratsmitglied und ehrenamtlicher Beigeordneter Dr. Manfred Schröter (CDU) eröffnete heute Nachmittag im Beisein von Zeitzeugen des e.V. die Ausstellung Im Tod lebendig - Erinnern heißt Handeln. Die Ausstellung zeigt Lebensbilder von Häftlingen des ehemaligen KZ Mauthausen in der Aula der Petersbergschule und ist bis zum 6. März zu sehen. Offen ist die Ausstellung von Montag bis Freitag von 9 bis 16 Uhr, sowie am 21. Februar, dem Tag der offenen Tür der Petersbergschule, von 10 bis 13 Uhr.
Ich danke den Schülern des Ernst-Haeckel-Gymnasiums in Werder und eines Warschauer Lyzeums, die die Ausstellung mit Biographien deutscher und polnischer Häftlinge des KZ Mauthausen zusammenstellten, sagte Dr. Ludwig Einicke vom Deutschen Mauthausen Komitee Ost und Organisator der Ausstellung. Für die Schau erforschten die Beteiligten mit Anregung und fachlicher Begleitung durch das Deutsche Mauthausen Komitee Ost e.V. und mit finanzieller Förderung durch die Robert-Bosch-Stiftung Biografien deutscher und polnischer ehemaliger Häftlinge des Konzentrationslagers Mauthausen/Oberösterreich.
Als gebürtiger Nordhäuser freute sich Einicke, dass so viele Gäste zur Eröffnung gekommen waren. Die Erinnerung an die vielen Opfer des Naziregimes – auch sein Vater Otto wurde 1933 über die Konzentrationslager Esterwegen und Mauthausen nach Ausschwitz deportiert und umgebracht- müsse wach gehalten werden. Dass dies aktuell wichtig sei, zeige auch der Aufmarsch von 6.000 Neonazis am Wochenende in Dresden.
Er wünscht der Ausstellung vor allen Dingen viele junge Besucher, biete sie doch besonders ihnen Anregungen für eine sinnvolle und aktive Auseinandersetzung mit dem Thema Widerstand und Verfolgung im Faschismus.
Autor: nnzStadtratsmitglied und ehrenamtlicher Beigeordneter Dr. Manfred Schröter (CDU) eröffnete heute Nachmittag im Beisein von Zeitzeugen des e.V. die Ausstellung Im Tod lebendig - Erinnern heißt Handeln. Die Ausstellung zeigt Lebensbilder von Häftlingen des ehemaligen KZ Mauthausen in der Aula der Petersbergschule und ist bis zum 6. März zu sehen. Offen ist die Ausstellung von Montag bis Freitag von 9 bis 16 Uhr, sowie am 21. Februar, dem Tag der offenen Tür der Petersbergschule, von 10 bis 13 Uhr.
Ich danke den Schülern des Ernst-Haeckel-Gymnasiums in Werder und eines Warschauer Lyzeums, die die Ausstellung mit Biographien deutscher und polnischer Häftlinge des KZ Mauthausen zusammenstellten, sagte Dr. Ludwig Einicke vom Deutschen Mauthausen Komitee Ost und Organisator der Ausstellung. Für die Schau erforschten die Beteiligten mit Anregung und fachlicher Begleitung durch das Deutsche Mauthausen Komitee Ost e.V. und mit finanzieller Förderung durch die Robert-Bosch-Stiftung Biografien deutscher und polnischer ehemaliger Häftlinge des Konzentrationslagers Mauthausen/Oberösterreich.
Als gebürtiger Nordhäuser freute sich Einicke, dass so viele Gäste zur Eröffnung gekommen waren. Die Erinnerung an die vielen Opfer des Naziregimes – auch sein Vater Otto wurde 1933 über die Konzentrationslager Esterwegen und Mauthausen nach Ausschwitz deportiert und umgebracht- müsse wach gehalten werden. Dass dies aktuell wichtig sei, zeige auch der Aufmarsch von 6.000 Neonazis am Wochenende in Dresden.
Er wünscht der Ausstellung vor allen Dingen viele junge Besucher, biete sie doch besonders ihnen Anregungen für eine sinnvolle und aktive Auseinandersetzung mit dem Thema Widerstand und Verfolgung im Faschismus.


