Do, 18:07 Uhr
05.02.2009
Beirats-Chef aus Nordhausen
Auf Antrag der Landtagsfraktionen von CDU, SPD und LINKE hat die Thüringer Landesregierung einen Beirat für Nachhaltigkeit einberufen. Und wie jeder andere Beirat, hat auch der Nachhaltige einen Sprecher. In diesem Fall kommt der aus Nordhausen...
Sprecher (Foto: FHN)
Experten aus Wirtschaft, Politik, Umweltschutzverbänden und Wissenschaft sollen zukünftig die Landesregierung in Fragen der Nachhaltigkeit beraten. Professor Dr. Viktor Wesselak, Vizepräsident der Fachhochschule Nordhausen, wurde zum Sprecher des neuen Gremiums berufen.
Spätestens seit Einführung der AGENDA 21 sind Bund, Länder und Kommunen aufgerufen, bei ihren Planungen und Entscheidungen langfristig die Aspekte Umweltschutz, soziale Sicherheit und menschenwürdiges Leben gerade vor dem Hintergrund zunehmender Globalisierung miteinander zu verbinden. Dabei soll es insbesondere auf langfristig wirksame Entscheidungen ankommen. Das Expertengremium soll diesbezüglich die Landesregierung beraten und der Politik neue Handlungsfelder erschließen. Birgit Diezel, Finanzministerin und stellvertretende Ministerpräsidentin, brachte es auf den Punkt: Wir haben uns allzu lange auf die ökonomische Dimension des Zusammenlebens konzentriert.
Eine zukunftsfähige Gesellschaft erfordert mehr Mitmenschlichkeit – auch gegenüber der Schöpfung und unserer Umwelt. In ihrer konstituierenden Sitzung beriefen die Mitglieder Viktor Wesselak zu ihrem Sprecher. Der Professor für Regenerative Energietechnik an der Fachhochschule Nordhausen sieht daher den Aufbau eines nachhaltigen Energiesystems als eine der wichtigsten globalen Zukunftsaufgaben an.
Obgleich Thüringen mit einem Energieanteil von ca. 20 % aus erneuerbaren Energien deutschlandweit in der Spitzengruppe liegt, dürfen die Anstrengungen nicht nachlassen, so Professor Viktor Wesselak. Er strebt einen Mehrheitsanteil für erneuerbare Energien binnen der nächsten Jahrzehnte an. Entsprechend will er die Landesregierung gemeinsam mit den anderen Beiratsmitgliedern beraten.
Autor: nnz
Sprecher (Foto: FHN)
Experten aus Wirtschaft, Politik, Umweltschutzverbänden und Wissenschaft sollen zukünftig die Landesregierung in Fragen der Nachhaltigkeit beraten. Professor Dr. Viktor Wesselak, Vizepräsident der Fachhochschule Nordhausen, wurde zum Sprecher des neuen Gremiums berufen.Spätestens seit Einführung der AGENDA 21 sind Bund, Länder und Kommunen aufgerufen, bei ihren Planungen und Entscheidungen langfristig die Aspekte Umweltschutz, soziale Sicherheit und menschenwürdiges Leben gerade vor dem Hintergrund zunehmender Globalisierung miteinander zu verbinden. Dabei soll es insbesondere auf langfristig wirksame Entscheidungen ankommen. Das Expertengremium soll diesbezüglich die Landesregierung beraten und der Politik neue Handlungsfelder erschließen. Birgit Diezel, Finanzministerin und stellvertretende Ministerpräsidentin, brachte es auf den Punkt: Wir haben uns allzu lange auf die ökonomische Dimension des Zusammenlebens konzentriert.
Eine zukunftsfähige Gesellschaft erfordert mehr Mitmenschlichkeit – auch gegenüber der Schöpfung und unserer Umwelt. In ihrer konstituierenden Sitzung beriefen die Mitglieder Viktor Wesselak zu ihrem Sprecher. Der Professor für Regenerative Energietechnik an der Fachhochschule Nordhausen sieht daher den Aufbau eines nachhaltigen Energiesystems als eine der wichtigsten globalen Zukunftsaufgaben an.
Obgleich Thüringen mit einem Energieanteil von ca. 20 % aus erneuerbaren Energien deutschlandweit in der Spitzengruppe liegt, dürfen die Anstrengungen nicht nachlassen, so Professor Viktor Wesselak. Er strebt einen Mehrheitsanteil für erneuerbare Energien binnen der nächsten Jahrzehnte an. Entsprechend will er die Landesregierung gemeinsam mit den anderen Beiratsmitgliedern beraten.


