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Do, 07:21 Uhr
05.02.2009

Wacker auf Kunstrasen

Einen Auftritt des FSV Wacker 90 auf dem Großfeld vor heimischem Publikum scheint es erst zum Punktspiel gegen den SC Weimar am 28. Februar 2009 zu geben. Dafür flieht man auf Kunstrasenplätze außerhalb des Landkreises Nordhausen, ins Eichsfeld und nach Sachsen-Anhalt – noch.


Wann hat es das schon einmal gegeben? Drei Monate kein Spiel im heimischen Sportpark – das dürfte ein Novum sein. Seit dem letzten Punktspiel im Albert-Kuntz-Sportpark gegen Eintracht Sondershausen Ende November hagelte es nur so an Spielausfällen, sowohl um Punkte in Borsch, Rudolstadt und Schlotheim als auch fest ins Auge gefasste Testspiele gegen Sangerhausen, Blankenburg, Eisleben, Rot-Weiß Erfurt II und Wernigerode.

Burkhard Venth und seinen Mannen sind nicht zu beneiden, wie sie sich trotz fehlender Spielpraxis auf das harte Restprogramm der Thüringenliga vorbereiten müssen. Das eigene Hallenturnier, ein Spiel bisher in Weißensee (2:1-Sieg) und das Fitnessstudio waren so ziemlich die gesamte Trainingsausbeute. Das geplante Spiel mit dem MSV Eisleben kann auch nicht stattfinden.

Umso erfreulicher und wichtig ist es, auf bespielbare Kunstrasenplätze ausweichen zu können und Partner zu finden, die da „mitspielen“ und ihre Spielstätten bzw. sich selbst als Testgegner zur Verfügung stellen. So soll es am Sonntag um 11 Uhr in Leinefelde gegen den SC 1912 endlich für Wacker zu einem Wettkampf kommen.

Neben acht Punktspielpaarungen gab es auch acht Freundschaftsbegegnungen beider Vereine nach 1945 miteinander. In diesen Testspielen siegten die Leinefelder erst zweimal (1994: 2:0 und 2000: 3:0). Fünf Erfolge von Wacker/Motor stehen dem gegenüber (1978: 7:1, 1980: 8:0, 2001: 3:1, 2005: 8:1, 2008: 2:1). 1991 trennte man sich mit einem 1:1-Unentschieden.

Das letzte Kräftemessen entschieden die Nordhäuser in einer recht bissig geführten Auseinandersetzung mit einem 2:1-Auswärtssieg vor 90 Zuschauern knapp für sich. Wacker siegte am 23. Februar 2008 in dieser Aufstellung: Schönberger (46. Finsterbusch) - Wenzel, T. Steinberg, Taute, Heise (46. Jochmann), Ebert, Hoffmann, Pistorius, Wiegleb (80. Lattmann), Pohl, Lattmann (70. Pascheit).

Auf der Homepage des SC 1912 war über das Spiel zu lesen: „Florian Hartleib erzielte nach Vorarbeit von Rick Küntzelmann den Führungstreffer. SCL-Schlussmann Patrick Zietz hielt noch vor der Halbzeit einen Foulelfmeter von René Taute. Kurz vor der Pause erzielte Sören Wenzel mit einem Distanzschuss den Ausgleich. Nach dem Wechsel schwanden bei den ersatzgeschwächten Einheimischen die Kräfte, Sven Pistorius erzielte das 2:1.“

Inzwischen haben sich die Leinefelder nach ihrem Thüringenligaabstieg weiter gemausert. Sie sind unangefochtener Spitzenreiter der Landesklasse West und sollten in diesem Spieljahr den Wiederaufstieg schaffen. Garanten dafür sind ein torhungriger Angriff (49 Treffer) und eine sehr stabile Abwehr. Wacker hat nach Wochen der Spielabstinenz hoffentlich keine großen Anlaufschwierigkeiten mit Gegner und ungewohntem „Rasen“.

Am Mittwoch dann (11.02.) ist ein weiteres Testspiel auf dem Kunstrasenplatz in Kelbra mit den Gastgebern SV 1920 vereinbart worden. Anstoß wird um 18.30 Uhr sein.
Klaus Verkouter
Autor: nnz

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