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Mo, 11:52 Uhr
02.02.2009

Kein Omen

Es sei schon bedauerlich, dass die CDU keinen Kandidaten für die Bürgermeisterwahlen in Werther aufstellen kann (siehe nnz-Archiv). Ein böses Omen ist das jedoch nicht, meint Egon Primas im nnz-Gespräch...


„Natürlich hätten wir uns gewünscht, dass bei den Wahlen auch ein Kandidat der CDU aufgestellt werden kann. Doch der Ortsverband hat anders entschieden“, sagt der CDU-Landtagsabgeordnete, der die Werthersche Entscheidung respektiert, trotzdem aber aus Sicht einer Volkspartei bedauerlich findet.

Bei den Kommunalwahlen jedoch werde das völlig anders laufen. Wie die Stadt-CDU in Nordhausen werde man auch in der Fläche, als in den Kommunen des Landkreis eigene Listen mit geeigneten Kandidaten aufstellen. Obwohl erfreulicherweise immer mehr junge Mitglieder der CDU aktiv Politik gestalten wollen, werde man bei den Christdemokraten die Erfahrung der älteren Mitglieder nicht außen vor lassen. „Wir werden unsere Listen aus einer gesunden Mischung zwischen Jung und Alt präsentieren“, meint Primas, der auch die Nominierung von Nicht-Partei-Mitgliedern nicht ausschließen will. Das jedoch werde in erster Linie die Entscheidung der Ortsverbände oder – im Fall der Kreistagsliste – des Kreisverbandes sein.

Prominentestes Beispiel dafür ist Jürgen Hohberg. Der parteilose Sollstedter Bürgermeister arbeitet in der zweiten Legislatur in der CDU-Kreistagsfraktion mit und Egon Primas würde ihn auch wieder vorschlagen.
Autor: nnz

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