Mi, 17:40 Uhr
06.12.2000
PDS: Gegen Rechts sollten alle auf die Straße gehen
Nordhausen (nnz). Vertreter von SPD und CDU haben sich bislang im nnz-Forum zur Kundgebung gegen Rechts am vergangenen Samstag in Nordhausen geäußert. Nun auch der Kreisvorstand der Nordhäuser PDS:
Trotz aller Bedenken und Vorurteile im Vorfeld und leider auch danach, war diese Aktion eine der besten, die Nordhausen bisher erlebt hat. Mit sehr viel Engagement und auch Sachverstand wurde die Veranstaltung neben vielen anderen auch durch die Antifa Südharz, der nach unseren Erkenntnissen nicht Göttinger, sondern Jugendliche aus unserem Landkreis angehören, vorbereitet und ohne jegliche besonderen Vorkommnisse durchgeführt. Mit der Demo wurden mehr Leute auf die Straße gerufen, als mit den vorhergehenden Veranstaltungen, aber es ist unseres Erachtens nach gleich, wer zu antifaschistischen Veranstaltungen aufruft, wichtig ist, es kommen viele und die, die nur aus den Fenstern schauen, gehen bei den nächsten Aktionen gegen Rechts mit auf die Straße.
Wir können die Meinung nicht teilen, dass nur Erstkonfirmanten und Jugendweihlinge auf der Demo "Nazis raus" riefen, sondern auch viele unserer älteren Parteimitglieder, die die Schrecken des Faschismus erlebt haben und auch heute wieder mit Angst die Entwicklung und die Ohnmacht gegen rechte Aktionen verfolgen. Wir empfinden die Beschimpfungen und Anfeindungen vor und auch nach der Veranstaltung von seitens der CDU als sogenannte "große Volkspartei" über die Medien als äußerst bedenklich. Dient eine solch hervorragend gelungene Veranstaltung nicht dazu, den Rechten zu beweisen, dass sie in unserer Stadt keine Chancen zu großen Aktivitäten haben? Dafür wird ein Jeder gebraucht - ob als Christdemokrat, denn auch davon waren nicht wenige auf der Demonstration, oder als Sozialdemokrat, die keine Bedenken hatten zur Demonstration mit aufzurufen, die von Antifaschisten organisiert war oder die Partei des Demokratischen Sozialismus, die mit Mario Braun an der Spitze die Akteure dieser Demo waren.
Autor: nnzTrotz aller Bedenken und Vorurteile im Vorfeld und leider auch danach, war diese Aktion eine der besten, die Nordhausen bisher erlebt hat. Mit sehr viel Engagement und auch Sachverstand wurde die Veranstaltung neben vielen anderen auch durch die Antifa Südharz, der nach unseren Erkenntnissen nicht Göttinger, sondern Jugendliche aus unserem Landkreis angehören, vorbereitet und ohne jegliche besonderen Vorkommnisse durchgeführt. Mit der Demo wurden mehr Leute auf die Straße gerufen, als mit den vorhergehenden Veranstaltungen, aber es ist unseres Erachtens nach gleich, wer zu antifaschistischen Veranstaltungen aufruft, wichtig ist, es kommen viele und die, die nur aus den Fenstern schauen, gehen bei den nächsten Aktionen gegen Rechts mit auf die Straße.
Wir können die Meinung nicht teilen, dass nur Erstkonfirmanten und Jugendweihlinge auf der Demo "Nazis raus" riefen, sondern auch viele unserer älteren Parteimitglieder, die die Schrecken des Faschismus erlebt haben und auch heute wieder mit Angst die Entwicklung und die Ohnmacht gegen rechte Aktionen verfolgen. Wir empfinden die Beschimpfungen und Anfeindungen vor und auch nach der Veranstaltung von seitens der CDU als sogenannte "große Volkspartei" über die Medien als äußerst bedenklich. Dient eine solch hervorragend gelungene Veranstaltung nicht dazu, den Rechten zu beweisen, dass sie in unserer Stadt keine Chancen zu großen Aktivitäten haben? Dafür wird ein Jeder gebraucht - ob als Christdemokrat, denn auch davon waren nicht wenige auf der Demonstration, oder als Sozialdemokrat, die keine Bedenken hatten zur Demonstration mit aufzurufen, die von Antifaschisten organisiert war oder die Partei des Demokratischen Sozialismus, die mit Mario Braun an der Spitze die Akteure dieser Demo waren.


