Sa, 07:23 Uhr
10.01.2009
Frost der Biotonne
Die derzeitigen eisigen Temperaturen lassen nicht nur Autoscheiben und die Zorge zufrieren. Der Frost zieht auch in die Mülltonnen ein. Besonders in den Biotonnen führt das zu Problemen. Hier einige Tipps der Fachleute...
Speise- und Pflanzenreste frieren in den Biotonnen an, was dazu führt, dass die Mitarbeiter der Entsorgungsbetriebe die Tonnen in manchen Fällen nicht vollständig entleeren können. Allerdings helfen ein paar kurze Handgriffe, damit der Biomüll nicht in den braunen Tonnen anfriert, weiß die Abfallberatung des Landratsamtes.
Biomüll friert besonders leicht an, da in ihm viel Wasser steckt, das bei diesen hohen Minusgraden entsprechend schnell gefriert. Dies lässt sich verhindern, wenn der Abfall in Knüllpapier verpackt und die Tonne mit saugfähigem Papier auskleidet wird. Mehrere Eierkartons auf dem Boden helfen ebenfalls dabei, dass der Biomüll nicht festfriert. Angefrorene Speisereste können zusätzlich mit einem Spaten vorsichtig von den Wänden der Biotonnen gelöst werden.
Wer die Möglichkeit dazu hat, sollte den Bioabfallbehälter in einem frostfreien Raum abstellen und diesen erst am Morgen des Entsorgungstages bis 6 Uhr auf die Straße stellen. Denn trotz der widrigen Außentemperaturen ist es nicht erlaubt, den Biomüll in Plastiktüten zu verpacken, da dies die Weiterverarbeitung des grünen Abfalls erschwert.
Rein rechtlich fallen die frostigen Temperaturen in die Kategorie der höheren Gewalt. Das heißt, dass nach Paragraf 16 Absatz 2 der Kreislaufwirtschafts- und Abfallsatzung des Landkreises Nordhausen kein Anspruch auf Entschädigung oder Schadensersatz besteht oder Gebühren erstattet werden können, wenn die Biotonnen durch angefrorene Reste nicht komplett entleert wurden.
Gleiches gilt für dadurch bedingte vorübergehende Einschränkungen, Unterbrechungen, Verspätungen oder Ausfälle der Abfuhr bzw. Reinigung der Abfallbehälter, auch in Folge von Betriebsstörungen oder behördlichen Verfügungen. Weitere Infos sind telefonisch unter 03631 / 911 330 erhältlich.
Autor: nnzSpeise- und Pflanzenreste frieren in den Biotonnen an, was dazu führt, dass die Mitarbeiter der Entsorgungsbetriebe die Tonnen in manchen Fällen nicht vollständig entleeren können. Allerdings helfen ein paar kurze Handgriffe, damit der Biomüll nicht in den braunen Tonnen anfriert, weiß die Abfallberatung des Landratsamtes.
Biomüll friert besonders leicht an, da in ihm viel Wasser steckt, das bei diesen hohen Minusgraden entsprechend schnell gefriert. Dies lässt sich verhindern, wenn der Abfall in Knüllpapier verpackt und die Tonne mit saugfähigem Papier auskleidet wird. Mehrere Eierkartons auf dem Boden helfen ebenfalls dabei, dass der Biomüll nicht festfriert. Angefrorene Speisereste können zusätzlich mit einem Spaten vorsichtig von den Wänden der Biotonnen gelöst werden.
Wer die Möglichkeit dazu hat, sollte den Bioabfallbehälter in einem frostfreien Raum abstellen und diesen erst am Morgen des Entsorgungstages bis 6 Uhr auf die Straße stellen. Denn trotz der widrigen Außentemperaturen ist es nicht erlaubt, den Biomüll in Plastiktüten zu verpacken, da dies die Weiterverarbeitung des grünen Abfalls erschwert.
Rein rechtlich fallen die frostigen Temperaturen in die Kategorie der höheren Gewalt. Das heißt, dass nach Paragraf 16 Absatz 2 der Kreislaufwirtschafts- und Abfallsatzung des Landkreises Nordhausen kein Anspruch auf Entschädigung oder Schadensersatz besteht oder Gebühren erstattet werden können, wenn die Biotonnen durch angefrorene Reste nicht komplett entleert wurden.
Gleiches gilt für dadurch bedingte vorübergehende Einschränkungen, Unterbrechungen, Verspätungen oder Ausfälle der Abfuhr bzw. Reinigung der Abfallbehälter, auch in Folge von Betriebsstörungen oder behördlichen Verfügungen. Weitere Infos sind telefonisch unter 03631 / 911 330 erhältlich.


