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So, 15:53 Uhr
21.12.2008

Pflichtsieg gegen Sömmerda

Die Vorzeichen der Tabelle standen auf Sieg für die Nordhäuser Handballer gegen den HSV Sömmerda 05, doch der Tabellenzehnte wusste zu gefallen. Der ausführliche Bericht von Frank Ollech...


Angesichts der unterschiedlichen Tabellenplatzierung werden solche Spiele im Kopf entschieden. Auch diesmal freuten sich alle auf ein munteres Schützenfest des besten Angriffs der Liga. Zwar warf der NSV mit 35 Treffern 3 mehr als im Durchschnitt, doch die Gäste hielten munter mit.

NSV gegen Sömmerda (Foto: NSV) NSV gegen Sömmerda (Foto: NSV) Nachdem unter der Woche noch Schwerstarbeit im Rehalager geleistet wurde, kam Kapitän Holger Kühne doch noch zum Kurzeinsatz. Nicht mit dabei wie angekündigt Sven Hirthammer, Sören Ahlert, Leander Buchardt, Sebastian Kreutz und Kai Närther. So mussten es die verbliebenen Zehn richten. Doch bevor es richtig losgehen konnte, waren erst einmal die Keinsten gefragt.

Die Jüngsten im Punktspielbetrieb stehenden Handballer (9/10 Jahre) bekamen ihre Einkleidung, nach gemeinsamen Auflaufen, unter großen Beifall von ihren Vorbildern überreicht. Während sich die Jungs der Altersklasse 11/12 unter Trainer Peter Kruse sich aufmachten um kleine Geschenke an die Zuschauer zu verteilen, waren die Kleinen einem Blitzlichtgewitter ausgesetzt. Auch die Schiedsrichter und Gäste wurden dabei nicht vergessen. Eine schöne Tradition, die die Handballer des NSV schon seid Jahren pflegen.

Mit dem Anpfiff, der wieder gut agierenden Schiedsrichter Kampf/Kallenbach aus Bad Salzungen, sollte mit der Verteilung der Geschenke Schluss sein. Zwei Auftakttreffer der Platzherren, erzielt von Stefan Fuhrmann und Marco Holznagel, sollten keinen Zweifel aufkommen lassen. Doch schon beim Gegentreffer zum 2:1 wurde sichtbar, das der HSV Sömmerda besser spielte als seine Tabellensituation erahnen ließ. Schnörkelloses agierend und mit drei Spielern ausgestattet die sechs und mehr Treffer erzielten, hielten sie dagegen.

Der NSV tat sich im weiteren Verlauf schwer, sehr schwer. So mussten sie nach 5:3 Führung das 5:5 hinnehmen. Die Gäste hatten nichts zu verlieren und erspielten sich frech aber gekonnt eine Möglichkeit nach der anderen. Die Gastgeber, mit dem Gedanken vielleicht schon bei der anschließenden Weihnachtsfeier, zeigten dagegen nur Schmalkost. Sie taten oftmals nicht mehr als nötig. So wurde selbst ein 12:9 Vorsprung nicht gehalten, der HSV konnte Ausgleichen und mit dem 14:15 sogar die Führung erzielen. Das war dann doch zu viel des guten. Vor der Pause wurde das Bild mit drei schnellen Treffern zum 17:15 für den NSV wieder gerade gerückt.

Nach der Pause setzte sie noch zwei zum 19:15 drauf. Doch für die Nordhäuser war immer noch Weihnachten und sie verteilten weiter fleißig Geschenke. Aus einer 21:17 Führung wurde da schnell einmal ein 22:22. Kurzzeitige Konzentration und der NSV führte wieder 25:22. Hoffnung schöpften die Gäste noch einmal beim 25:24, sie währte nicht lange. Die Gastgeber setzten zum Schlussspurt an und überzeugten im Angriff und enteilten auf 29:24 und 32:26, die Begegnung war entschieden. Die letzten Minuten gehörten dann wieder dem HSV. Nie aufgebend und mit viel Moral verkürzten sie das Resultat am Ende verdient auf 35:31.

Den Nordhäusern reichte eine durchschnittliche Leistung um das letzte Spiel des Jahres für sich zu entscheiden. Gerichtet hat es dabei wieder einmal der Angriff. So erzielte Stefan Fuhrmann mit dem 15:15 in der ersten Halbzeit seinen 100. Treffer der Saison, am Ende waren es 105. Aber auch andere wussten zu gefallen. So war Marcel Effenberger wieder Dreh- und Angelpunkt und mit fünf Treffern auch selbst torgefährlich. Thomas Riemekasten suchte seine Gelegenheiten im Konterangriff. Aus dem Rückraum wird Nachwuchstalent Christian Müller mit seinen 19 Jahren immer besser.

Mit sechs Treffern steigerte sich der Linkshänder und entlastet zunehmend Fuhrmann. Aber auch die beiden Arbeitstiere der Mannschaft, Michael Spieß und Marco Holznagel, waren wieder in ihrem Element. Ob Abwehr oder Angriff sie standen immer im Mittelpunkt und leisteten Schwerstarbeit. Trotz 31 Gegentreffer machte auch Karsten Scholz zwischen den Pfosten seine Sache ausgezeichnet und verhinderte die Ausgabe von so manchen Geschenk.

Am Ende eines überaus fairen Spiels vorweihnachtliche Stimmung bei allen. Der NSV bedankte sich beim Publikum und die Gäste reisten ohne die zu erwartende Klatsche nach Hause. Für den NSV bleiben nun zwei Wochen Zeit, um sich für das Pokalspielspiel am 3. Januar 2009, ab 19.30 Uhr gegen Oberligavertreter Königsee zu rüsten.

Karsten Scholz/ Martin Stritzel/ Michael Spieß 2/ Christian Flötling/ Holger Kühne/ Marco Holznagel 5/ Marcel Effenberger 5/ Christian Müller 6/ Stefan Fuhrmann 11/ Thomas Riemekasten 6
Frank Ollech
NSV gegen Sömmerda (Foto: NSV)
NSV gegen Sömmerda (Foto: NSV)
NSV gegen Sömmerda (Foto: NSV)
NSV gegen Sömmerda (Foto: NSV)
NSV gegen Sömmerda (Foto: NSV)
NSV gegen Sömmerda (Foto: NSV)
NSV gegen Sömmerda (Foto: NSV)
NSV gegen Sömmerda (Foto: NSV)
NSV gegen Sömmerda (Foto: NSV)
Autor: nnz

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