Fr, 11:59 Uhr
19.12.2008
Engagement für Naturschutz
Heute erhielt die Stadtverwaltung Nordhausen die traurige Nachricht, dass Dr. Walter Elmer im gesegneten Alter von 95 Jahren am 17. Dezember in Frieden eingeschlafen ist. Dazu ein Nachruf aus dem Rathaus in der nnz...
Elmer (Foto: nnz)
Seinen Verdienst verbinde ich unmittelbar mit seinem hohen Engagement im Naturschutz und seinem Einsatz für eine ökologische Forstwirtschaft in unserer Region, erinnert sich Oberbürgermeisterin Barbara Rinke postum. Auch sei sein Name unweigerlich mit vielen Veröffentlichungen zur Wahrung der einzigartigen Natur des Harzes verbunden. Das Zitat von Martin Luther Wenn morgen die Welt unterginge, dann würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen, machte er sich selbst zum Lebensmotto.
Bereits in den Jahren 1948/49 war Dr. Elmer in seiner Tätigkeit als Leiter des Forstamtes Dietzhausen maßgeblich an der Aufforstung des Thüringer Waldes beteiligt. In den 50erJahren gelang es ihm auch als Naturschutzbeauftragter des Kreises Nordhausen, den Südharz zum Landschaftsschutzgebiet zu erklären. Er setzte sich unbeirrt für seine Ziele ein. So auch während der Zeit des Mauerbaues, als er gegen das Fällen der Bäume in den 100 Meter breiten Grenzschneisen durch den Harz intervenierte, was ihm eine Zwangsversetzung sowie eine Umsiedlung mit seiner Familie nach Bleicherode einbrachte.
Der Thüringer Forstmeister in Ruhe wurde aus diesem Grund 1999 in einer Feierstunde im Nordhäuser Rathaus durch den Minister für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt, Dr. Volker Sklenar, im Beisein weiterer zahlreicher Gäste mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet.
Nach der Wende war Dr. Walter Elmer Alterspräsident im Kreistag Nordhausen und brachte hier aktiv als Mitglied des Umweltausschusses sein fachliches Wissen ein.
Autor: nnz
Elmer (Foto: nnz)
Seinen Verdienst verbinde ich unmittelbar mit seinem hohen Engagement im Naturschutz und seinem Einsatz für eine ökologische Forstwirtschaft in unserer Region, erinnert sich Oberbürgermeisterin Barbara Rinke postum. Auch sei sein Name unweigerlich mit vielen Veröffentlichungen zur Wahrung der einzigartigen Natur des Harzes verbunden. Das Zitat von Martin Luther Wenn morgen die Welt unterginge, dann würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen, machte er sich selbst zum Lebensmotto.Bereits in den Jahren 1948/49 war Dr. Elmer in seiner Tätigkeit als Leiter des Forstamtes Dietzhausen maßgeblich an der Aufforstung des Thüringer Waldes beteiligt. In den 50erJahren gelang es ihm auch als Naturschutzbeauftragter des Kreises Nordhausen, den Südharz zum Landschaftsschutzgebiet zu erklären. Er setzte sich unbeirrt für seine Ziele ein. So auch während der Zeit des Mauerbaues, als er gegen das Fällen der Bäume in den 100 Meter breiten Grenzschneisen durch den Harz intervenierte, was ihm eine Zwangsversetzung sowie eine Umsiedlung mit seiner Familie nach Bleicherode einbrachte.
Der Thüringer Forstmeister in Ruhe wurde aus diesem Grund 1999 in einer Feierstunde im Nordhäuser Rathaus durch den Minister für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt, Dr. Volker Sklenar, im Beisein weiterer zahlreicher Gäste mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet.
Nach der Wende war Dr. Walter Elmer Alterspräsident im Kreistag Nordhausen und brachte hier aktiv als Mitglied des Umweltausschusses sein fachliches Wissen ein.

