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Di, 09:36 Uhr
16.12.2008

Regionalplan Nordthüringen

Noch bis 23. Januar 2009 liegt der Regionalplan Nordthüringen für die zukünftige Entwicklung der Region zur Einsicht öffentlich aus. Wo, erfahren Sie mit einem Klick hier...

Die Regionale Planungsgemeinschaft Nordthüringen hat am 11.11.2008 den Beschluss der Freigabe des überarbeiteten Entwurfes zum Regionalplan Nordthüringen zur Anhörung und öffentlichen Auslegung nach § 10 Abs. 6 ThürLPlG gefasst. Die Dauer der Anhörung / öffentlichen Auslegung wurde auf einen Monat festgelegt.

Seit gestern liegt der überarbeitete Entwurf des Regionalplanes Nordthüringen öffentlich in den Landratsämtern Nordhausen, Kyffhäuserkreis, Unstrut-Hainich-Kreis und Eichsfeldkreis zu den üblichen Öffnungszeiten aus. Man kann den Plan aber auch direkt bei der Regionalen Planungsstelle Nordthüringen beim Thüringer Landesverwaltungsamt Am Petersenschacht 3, 99706 Sondershausen einsehen. Die zugehörigen Öffnungszeiten sind Mo - Do von 08:30 bis 12:00 Uhr und 13:30 bis 15:30 Uhr, sowie Fr von 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr. Allerdings sollte man sich viel Zeit mitbringen, denn in Summe sind es rund 250 Seiten, von diversem Kartenmaterial ganz abgesehen. Auch sollte man lieber eine Terminabsprache mit der entsprechende Wirtschaftsförderung machen, damit man sich nicht "ins Gehege" kommt. Da ist es doch etwas einfacher, sich das Material aus dem Internet zu holen. Auf der der Webseite der Regionalplanung stehen die verschiedenen Dokumente als Download per PDF-Dokument bereit. Zur Startseite gelangen Sie über folgenden Link:
Zur Downloadseite Regionalplan.

Anregungen zum überarbeiteten Entwurf können innerhalb der Auslegungsfrist direkt – schriftlich oder per E-Mail (regionalplanung-nord@tlvwa.thueringen.de)– gegenüber der Regionalen Planungsstelle Nordthüringen beim Thüringer Landesverwaltungsamt Am Petersenschacht 3, 99706 Sondershausen vorgebracht werden.

Allerdings sind die vorgeschlagenen Maßnahmen teilweise noch sehr unkonktret wenn man mal in den Punkt Gewinnung von Rohstoffen unter Tage schaut:
In der Planungsregion Nordthüringen sollen die Möglichkeiten zur Gewinnung der vorhandenen mineralischen Rohstoffe unter Tage wie
  • Kalisalz – Sondershausen, Roßleben (.. Regionalplan, Z 2-2), Kehmstedt, Kehmstedt-Nordwestlich, Mühlhausen-Nohra, Ebeleben, Bischofferode-Nord, Ohmgebirge, Sollstedt, Volkenroda
  • Steinsalz – Sondershausen, Kehmstedt-Wipperdorf
  • Solegewinnung – Bad Frankenhausen, Artern, Heilbad Heiligenstadt, Bad Langensalza, Kehmstedt-Nordwestlich, Mühlhausen-Nord, Ebeleben
  • Schwefelwassergewinnung – Bad Tennstedt, Bad Langensalza
  • Erdgasvorkommen – Kirchheilingen-Süd, Bad Langensalza, Mühlhausen, Menteroda/ Pöthen
  • Kupfererz – Sangerhäuser Revier (Anteil Thüringen)
  • Speichergestein – Allmenhausen, Kirchheilingen-Nord

erhalten bzw. geschaffen werden. Dazu soll die räumliche Einordnung der dafür
notwendigen Übertageeinrichtungen an geeigneten Standorten ermöglicht werden.

Ist schon die mögliche Gewinnung von Kalisalzen in Roßleben ein noch recht ungewisses Projekt, so dürfte die Kaligewinnung in Ebeleben doch noch arge Zukunftsmusik sein. Da ist vielleicht die Solegewinnung für Ebeleben schon ein interessanteres Projekt, wenn man es gleich als Solbad mit touristisch nutzt. Mit dem Schlosspark Ebeleben hätte man jetzt schon einen interessanten und sehr schönen Kurpark zu bieten.

In loser Folge wird nnz/kn einzelne Projekte aus dem Regionalplan vorstellen.
Autor: nnz/kn

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