Mi, 07:05 Uhr
24.07.2002
Preisträgerin stellt in KSK aus
Nordhausen (nnz). Die Kreissparkasse am Kornmarkt in Nordhausen stellt seit ihrer Eröffnung Künstlerinnen und Künstlern einen Galerieraum zur Verfügung, um deren Kunstwerken einen öffentlichen Raum zu bieten. Ab Dienstag sind Arbeiten einer Preisträgerin zu sehen.
Mit der Ilsetraut-Glock-Grabe-Stiftung wurde vereinbart, dass der jeweilige Preisträger ein Jahr nach der Preisvergabe in der Sparkassengalerie eine Einzelausstellung erhält. Die letzte Preisträgerin war im Jahr 2001 die aus Mehla in Thüringen stammende Künstlerin Uta Zaumseil. In der Zeit vom 30.7. bis zum 23.8.2002 besteht die Gelegenheit, ihre künstlerische Handschrift kennen zu lernen. Zur Ausstellungseröffnung am Dienstag, 30.7.2002, sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger der Stadt und des Landkreises Nordhausen herzlich für 19.00 Uhr eingeladen. Die Künstlerin ist bei der Vernissage anwesend. Eröffnet wird die Ausstellung von Wolfgang Asche, die Laudatio hält Heidelore Kneffel, beide sind Mitglieder des Stiftungsrates der Glock-Grabe-Stiftung.
Seit 12 Jahren setzt sich Uta Zaumseil besonders mit dem Holzschnitt und dem verwandten Linolschnitt auseinander. In der Zwischenzeit hat sich die 1962 in Greiz Geborene eine individuelle Handschrift erarbeitet. Impulse erhält sie aus Alltagsgegebenheiten, so wird oft kaum Beachtetes durch ihre Bildsprache bemerkenswert. Auf ihren Reisen ist seit einiger Zeit die Kamera Begleiter, und so bannt sie z.B. auch die unterschiedlichsten architektonischen Baustile. Besonders auf Details richtet sie ihr Augenmerk. In ihren Kunstwerken verknüpft sie dann die unterschiedlichsten Sehweisen in oft überraschenden Perspektiven. Manche Kleinigkeit erhält eine ungewöhnliche Dimension. Sie verfremdet die normalen Sehgewohnheiten durch Aneinanderreihungen und Überlagerungen.
Uta Zaumseil druckt keine Serien von ihren Druckstöcken, sondern Unikate, Einzelstücke, somit die Einmaligkeit des Kunstdruckes unterstreichend. Sie äußert sich über ihre Bildfindungen so: Ähnlich den Gedanken und Träumen treffen sich in meinen Bildern Dinge, Räume, Menschen, die real nichts miteinander zu tun haben....
Heidelore Kneffel
Autor: nnzMit der Ilsetraut-Glock-Grabe-Stiftung wurde vereinbart, dass der jeweilige Preisträger ein Jahr nach der Preisvergabe in der Sparkassengalerie eine Einzelausstellung erhält. Die letzte Preisträgerin war im Jahr 2001 die aus Mehla in Thüringen stammende Künstlerin Uta Zaumseil. In der Zeit vom 30.7. bis zum 23.8.2002 besteht die Gelegenheit, ihre künstlerische Handschrift kennen zu lernen. Zur Ausstellungseröffnung am Dienstag, 30.7.2002, sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger der Stadt und des Landkreises Nordhausen herzlich für 19.00 Uhr eingeladen. Die Künstlerin ist bei der Vernissage anwesend. Eröffnet wird die Ausstellung von Wolfgang Asche, die Laudatio hält Heidelore Kneffel, beide sind Mitglieder des Stiftungsrates der Glock-Grabe-Stiftung.
Seit 12 Jahren setzt sich Uta Zaumseil besonders mit dem Holzschnitt und dem verwandten Linolschnitt auseinander. In der Zwischenzeit hat sich die 1962 in Greiz Geborene eine individuelle Handschrift erarbeitet. Impulse erhält sie aus Alltagsgegebenheiten, so wird oft kaum Beachtetes durch ihre Bildsprache bemerkenswert. Auf ihren Reisen ist seit einiger Zeit die Kamera Begleiter, und so bannt sie z.B. auch die unterschiedlichsten architektonischen Baustile. Besonders auf Details richtet sie ihr Augenmerk. In ihren Kunstwerken verknüpft sie dann die unterschiedlichsten Sehweisen in oft überraschenden Perspektiven. Manche Kleinigkeit erhält eine ungewöhnliche Dimension. Sie verfremdet die normalen Sehgewohnheiten durch Aneinanderreihungen und Überlagerungen.
Uta Zaumseil druckt keine Serien von ihren Druckstöcken, sondern Unikate, Einzelstücke, somit die Einmaligkeit des Kunstdruckes unterstreichend. Sie äußert sich über ihre Bildfindungen so: Ähnlich den Gedanken und Träumen treffen sich in meinen Bildern Dinge, Räume, Menschen, die real nichts miteinander zu tun haben....
Heidelore Kneffel

