Di, 12:41 Uhr
09.12.2008
Fast 700 Euro
Gemeinsam gegen Aids war das Motto des Weltaidstag am 1. Dezember, der in diesem Jahr zum 20. Mal stattfand. Im Landkreis Nordhausen gab es zahlreiche Aktionen. Die nnz mit dem Versuch einer Bilanz...
Das Thema Aids ist nach wie vor hochaktuell. Die Aidsberatung des Gesundheitsamtes Nordhausen hat daher vom 27. November bis 3. Dezember insgesamt zwölf Gesprächsrunden mit einem HIV-positiven jungen Mann organisiert, der seit 1997 jährlich eine Reihe von Veranstaltungen rund um den Weltaidstag in der Südharzer Region durchführt. In diesem Jahr haben sich insgesamt 340 Jugendliche mit ihm über seine Erkrankung unterhalten. Während dieser Gespräche konnten sich die Jugendlichen sehr persönlich und intensiv mit den Themen HIV und AIDS auseinanderzusetzen.
Eine Spendenaktion zum Weltaidstag erbrachte einen Erlös von 695,95 Euro. Mitgemacht haben bei dieser Aktion die Staatlichen Regelschulen Ost, Petersberg, Wolkramshausen, Ellrich und Bleicherode, das Herder-Gymnasium Nordhausen und das Schiller-Gymnasium Bleicherode, die SBBS II, die SBBS für Gesundheit/Soziales und Wirtschaft, die pro vita Akademie, die Fachhochschule Nordhausen sowie die Polizeidienststelle am Darrweg mit Infoständen. Der Spendenerlös ist dem Verein Aids-Hilfe Unstrut-Hainich übergeben worden, deren Mitarbeiter sich auch um die Betroffenen aus Stadt und Landkreis Nordhausen kümmern. Ein besonderes Dankeschön gilt an dieser Stelle allen fleißigen Helfern und den Spendern, die damit den Betroffenen ein Stück Lebenshilfe und Lebensqualität gegeben haben.
Denn trotz verbesserter Medikamente ist die Ansteckung mit dem HI-Virus nach wie vor tödlich. Weltweit gibt es rund 33 Millionen HIV-Infizierte. Jeden Tag kommen etwa 5.700 Menschen dazu. Auch in Deutschland leben bereits 59.000 HIV-positive Menschen. Im vergangenen Jahr wurde die Diagnose HIV-positiv rund 2.750-mal gestellt. Das waren 5 Prozent mehr als 2006. Die vorhandenen Medikamente zögern das Fortschreiten der Krankheit nur hinaus und gehen meist mit starken Nebenwirkungen einher.
Der Aids-Erreger wird über kurz oder lang eine unempfindlich gegenüber der eingesetzten Medikamente. So ist nach wie vor Safer Sex eine unverzichtbare Schutzmaßnahme, denn 80 Prozent aller Infizierten haben sich auf sexuellem Wege angesteckt.
Autor: nnzDas Thema Aids ist nach wie vor hochaktuell. Die Aidsberatung des Gesundheitsamtes Nordhausen hat daher vom 27. November bis 3. Dezember insgesamt zwölf Gesprächsrunden mit einem HIV-positiven jungen Mann organisiert, der seit 1997 jährlich eine Reihe von Veranstaltungen rund um den Weltaidstag in der Südharzer Region durchführt. In diesem Jahr haben sich insgesamt 340 Jugendliche mit ihm über seine Erkrankung unterhalten. Während dieser Gespräche konnten sich die Jugendlichen sehr persönlich und intensiv mit den Themen HIV und AIDS auseinanderzusetzen.
Eine Spendenaktion zum Weltaidstag erbrachte einen Erlös von 695,95 Euro. Mitgemacht haben bei dieser Aktion die Staatlichen Regelschulen Ost, Petersberg, Wolkramshausen, Ellrich und Bleicherode, das Herder-Gymnasium Nordhausen und das Schiller-Gymnasium Bleicherode, die SBBS II, die SBBS für Gesundheit/Soziales und Wirtschaft, die pro vita Akademie, die Fachhochschule Nordhausen sowie die Polizeidienststelle am Darrweg mit Infoständen. Der Spendenerlös ist dem Verein Aids-Hilfe Unstrut-Hainich übergeben worden, deren Mitarbeiter sich auch um die Betroffenen aus Stadt und Landkreis Nordhausen kümmern. Ein besonderes Dankeschön gilt an dieser Stelle allen fleißigen Helfern und den Spendern, die damit den Betroffenen ein Stück Lebenshilfe und Lebensqualität gegeben haben.
Denn trotz verbesserter Medikamente ist die Ansteckung mit dem HI-Virus nach wie vor tödlich. Weltweit gibt es rund 33 Millionen HIV-Infizierte. Jeden Tag kommen etwa 5.700 Menschen dazu. Auch in Deutschland leben bereits 59.000 HIV-positive Menschen. Im vergangenen Jahr wurde die Diagnose HIV-positiv rund 2.750-mal gestellt. Das waren 5 Prozent mehr als 2006. Die vorhandenen Medikamente zögern das Fortschreiten der Krankheit nur hinaus und gehen meist mit starken Nebenwirkungen einher.
Der Aids-Erreger wird über kurz oder lang eine unempfindlich gegenüber der eingesetzten Medikamente. So ist nach wie vor Safer Sex eine unverzichtbare Schutzmaßnahme, denn 80 Prozent aller Infizierten haben sich auf sexuellem Wege angesteckt.

