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So, 15:56 Uhr
07.12.2008

Erste Heimniederlage der Saison

Kurzweil im Spitzenspiel. Nach Punktspielbegegnungen mit Sumoeinlagen und Schützenfestqualitäten kam mit der HSG Suhl ein ambitionierter Meisterschaftsanwärter in die Rolandstadt. Hier der ausführliche Spielbericht von Frank Ollech...


Für den NSV war es das erste Aufeinandertreffen mit der HSG. Die Suhler, im letzten Jahr in der Staffel 1 spielend, mussten nach der Neugründung 2006 schwere Aufbauarbeit leisten. So gingen, nach großen erfolgreichen Jahren, die Lichter hier und da schon mal aus. Mit der diesjährigen Topplatzierung zählen sie derzeit zu den engsten Titelaspiranten. So wunderte es niemanden das sie in Bestbesetzung anreisten.

Die NSV Handballer wollten, wie im Vorfeld der Saison berichtet, in dieser Spielserie kleinere Brötchen backen. Jedoch belehrten sie die zurückliegenden sieben Spieltage eines Besseren. Trotz riesiger personeller Probleme legten sie eine Serie von fünf Siegen vor.

Vor dem eigentlichen Spiel gehörte aber den kleinen Handballern die Aufmerksamkeit. Die Männer übergaben den Spielern der D Jugend etwas vom Nicolaus. Auch Suhls Trainer wurde vom Andreas Meyer mit einer Kleinigkeit überrascht, ebenso das wieder ausgezeichnet agierende Schiedsrichtergespann Deiniger/Prengel.

Danach war es mit der Verteilung von Geschenken vorbei. Mit dem Anpfiff versuchten der NSV die Initiative zu ergreifen. Und zum Staunen der 300 Zuschauer warfen sie einen 3:0 Vorsprung heraus. Es dauerte 5 Minuten ehe die HSG den Anschlusstreffer erzielen konnte. Danach folgte, nach hastig abgeschlossenen Angriff, der Anschlusstreffer zum 3:2. In der Folge stabilisierte sich das Nordhäuser Spiel wieder und hielt einen zwei Tore Abstand bis zum 11:9. Nach 23. Spielminuten wurde Nordhausens Kanonier Stefan Fuhrmann erstmals an die kurze Leine gelegt. Zu diesem Zeitpunkt hatte er schon 5 Treffer auf seinem Konto. Diese Maßnahme wirkte sich bis zur Halbzeitpause nicht unbedingt positiv für die Gäste aus, legte aber den Finger in die Wunde. Den Pausentee genossen die Südharzer mit einem knappen 14:12 Vorsprung.

Mit neuen Anweisungen begannen die Gäste leicht verändert den zweiten Durchgang. Zunächst brachte dies nicht den gewünschten Erfolg, sondern einen 13:16 Rückstand. Dies veränderte sich bedingt durch eine schlechte Chancenverwertung des NSV grundlegend. Die Hallenuhr zeigte 19:00 Uhr und die 43. Spielminute neigte sich dem Ende als der Ausgleich die Wende für die Gäste brachte. Der NSV bemühte sich, ließ dabei aber zu viele Gelegenheiten ungenutzt. Die Aktion wurden überhastet vorgetragen und die Chancen weggeworfen.

Ein angeschlagener Spieler hielt auf Seiten des NSV die Begegnung lange noch offen. Torhüter Sören Ahlert, der für den ebenfalls stark haltenden Karsten Scholz zwischen den Posten stand, ließ noch einmal Hoffnung aufkommen. Dies und ein starker Fuhrmann allein reichten an diesem Tag nicht um Gäste zu bezwingen. So zahlte der NSV den Tribut aus dem Goldbachspiel. Es war genau die Angriffswucht von Sebastian Kreutz die aus dem Rückraum schmerzlich vermisst wurde.

Die jungen Spieler, wie der 18.jährige Linkshänder Christian Müller oder Thomas Riemekasten, konnten die Lücke einfach nicht schließen. Auch beim NSV Spielmacher, Marcel Effenberger (21 Jahre), wechselten sich Licht und Schatten im zweiten Durchgang zu schnell ab. Die HSG hingegen, inzwischen siegessicher, übernahm die Initiative und profitierte von den Schwächen der Gastgeber. Am Ende entführten die HSG Suhl mit 28:24 verdient beide Punkte aus der Nordhäuser Handballfestung.

Das Spiel verdiente sich das Prädikat Spitzenspiel. Jede Mannschaft konnte eine Halbzeit für sich entscheiden, mit dem glücklicheren Ende für die Gäste. Dabei wurde endlich mal wieder Handball gespielt. Das dies während der 60 Spielminuten so blieb verdanken Spieler und Zuschauer der ausgezeichneten Spielleitung zweier Frauen. Sie hatten die faire Begegnung jederzeit fest im Griff. Am Ende zwar etwas Enttäuschung im Nordhäuser Lager doch die währte nicht lange. Verabschiedet wurden beide Mannschaften mit viel Applaus, egal aus welchem Lager.

Karsten Scholz/ Sören Ahlert/ Kai Näther/ Leander Buchardt/ Martin Stritzel 2/ Michael Spieß 2/ Christian Flötling 2/ Holger Kühne/ Marco Holznagel2/ Sven Hierthammer/ Marcel Effenberger/ Christian Müller 3/ Stefan Fuhrmann 12/ Thomas Riemekasten 2
Frank Ollech
Autor: nnz

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