Fr, 07:57 Uhr
19.07.2002
Neue B 243 doch nur zweispurig?
Nordhausen (nnz). Thüringen will nur eine zweispurige B 243n bauen lassen. Diese Auffassung vertritt der SPD-Mann Wieninger.
Den Weg, Prioritäten für den künftigen Bundesverkehrswegeplan zu setzten, hält der Vorsitzende des Nordhäuser Wirtschafts- und Verkehrsausschusses für völlig richtig und notwendig. Andreas Wieninger (SPD) meinte dazu: Wir haben uns das Konzept des Landkreises im Ausschuss erläutern lassen und unterstützen diesen Weg. Für die bessere Infrastrukturanbindung der Region Nordhausen haben aus Sicht der Stadt eine ausgebaute B 4 Richtung Erfurt und eine neue B 243 absoluten Vorrang. Auf dieser Strecke laufen zur Zeit und auch künftig die überregionalen Verkehrsströme zwischen Erfurt und Hannover. Wieninger zeigte sich auch erfreut darüber, dass es zu diesem Punkt Einigkeit mit den Vertretern aus Sondershausen gibt.
Für die Stadt Nordhausen bedeutet dies auch keinen Widerspruch, wenn man sich neben diesen überregionalen Ausbauzielen, zusätzlich auch weiterhin für die Ortsumgehungen der B 4 von Nordhausen und weiter in den Harz stark machen wird. Dazu sind in den jetzt erarbeiteten Unterlagen auch entsprechende Aussagen gemacht wurden, insbesondere zur Verkehrsbelastung und zur touristischen Erschließung des Harzes.
Enttäuscht zeigte sich Andreas Wieninger vom Land Thüringen über deren Ausbausvorstellungen der B 243. Obwohl uns seit Jahren ein 4-spuriger Ausbau versprochen wurde, hat Thüringen beim Bund nur einen 2-spurigen Ausbau beantragt. Zum Glück hat aber Niedersachsen eine 4-spurige Ausbauvariante von Herzberg bis Nordhausen als länderübergreifendes Projekt beantragt, worauf man jetzt auch auf Thüringer Seite noch aufbauen kann, erklärte Wieninger zum Neubau der B 243.
Überhaupt habe man in Nordhausen die Sorge, dass man im Erfurter Wirtschaftsministerium mitunter die Regionen fernab von der Landeshauptstadt Erfurt nahezu vergisst. Auch daher ist es gut, dass man sich mit der erstellten Prioritätensetzung für den Raum Nordhausen wieder ins Gespräch gebracht habe, meinte Wieninger.
Autor: nnzDen Weg, Prioritäten für den künftigen Bundesverkehrswegeplan zu setzten, hält der Vorsitzende des Nordhäuser Wirtschafts- und Verkehrsausschusses für völlig richtig und notwendig. Andreas Wieninger (SPD) meinte dazu: Wir haben uns das Konzept des Landkreises im Ausschuss erläutern lassen und unterstützen diesen Weg. Für die bessere Infrastrukturanbindung der Region Nordhausen haben aus Sicht der Stadt eine ausgebaute B 4 Richtung Erfurt und eine neue B 243 absoluten Vorrang. Auf dieser Strecke laufen zur Zeit und auch künftig die überregionalen Verkehrsströme zwischen Erfurt und Hannover. Wieninger zeigte sich auch erfreut darüber, dass es zu diesem Punkt Einigkeit mit den Vertretern aus Sondershausen gibt.
Für die Stadt Nordhausen bedeutet dies auch keinen Widerspruch, wenn man sich neben diesen überregionalen Ausbauzielen, zusätzlich auch weiterhin für die Ortsumgehungen der B 4 von Nordhausen und weiter in den Harz stark machen wird. Dazu sind in den jetzt erarbeiteten Unterlagen auch entsprechende Aussagen gemacht wurden, insbesondere zur Verkehrsbelastung und zur touristischen Erschließung des Harzes.
Enttäuscht zeigte sich Andreas Wieninger vom Land Thüringen über deren Ausbausvorstellungen der B 243. Obwohl uns seit Jahren ein 4-spuriger Ausbau versprochen wurde, hat Thüringen beim Bund nur einen 2-spurigen Ausbau beantragt. Zum Glück hat aber Niedersachsen eine 4-spurige Ausbauvariante von Herzberg bis Nordhausen als länderübergreifendes Projekt beantragt, worauf man jetzt auch auf Thüringer Seite noch aufbauen kann, erklärte Wieninger zum Neubau der B 243.
Überhaupt habe man in Nordhausen die Sorge, dass man im Erfurter Wirtschaftsministerium mitunter die Regionen fernab von der Landeshauptstadt Erfurt nahezu vergisst. Auch daher ist es gut, dass man sich mit der erstellten Prioritätensetzung für den Raum Nordhausen wieder ins Gespräch gebracht habe, meinte Wieninger.

