Do, 07:13 Uhr
18.07.2002
nnz-architektur-auge: Stadtumbau
Nordhausen (nnz). Im heutigen Artikel der Reihe nnz-architektur-auge soll es um die Beteiligung am Bundeswettbewerb Stadtumbau Ost der Stadt Nordhausen und ihren Projekten gehen. Wenn Sie wissen wollen, wie und mit welchen Projekten sich die Stadt Nordhausen beteiligt, dann klicken Sie einfach auf MEHR.
In der zurückliegenden Ausgabe dieser Reihe habe ich einen kleinen Überblick über die Baukultur in unserer Stadt Nordhausen gegeben und darauf hingewiesen, dass sie sich für die Zukunftsgestaltung an dem Bundeswettbewerb Stadtumbau Ost aktiv beteiligt.
Der Bundeswettbewerb ist vom Bundesbauministerium ausgelobt worden und versteht sich als eine Chance für Städte in Ihrem Wandel der Strukturänderungen und Formen. Die Stadt Nordhausen konnte sich bei diesem Wettbewerb mit einem Stadtentwicklungskonzept einbringen. Dieses Konzept basiert auf drei Schwerpunkten: Innenstadt, Nordhausen Ost und die Bochumer Straße.
Die Innenstadt erfährt momentan ihren Wandel durch die großen Baumaßnahmen im Zuge der Landesgartenschau 2004 und die damit verbundenen Begleitmaßnahmen. Hier sind die Umbaumaßnahmen an den Wohnscheiben in der Töpferstraße zu erwähnen und die anstehenden Arbeiten an den Wohnblöcken in der Rautenstraße.
Nordhausen Ost, ein typisches Plattenbaugebiet, soll durch diesen Entwicklungsprozess ebenfalls eine besondere Aufmerksamkeit erfahren. Hier wird es zu Rückbau und damit Neustrukturierungen im Gesamtgefüge dieses Stadtteiles kommen. Damit soll eine höhere Lebensqualität und eine bessere Akzeptanz erreicht werden. In der Bochumer Straße finden wir nun ein Altbau-Wohngebiet, welches ebenfalls wieder mit neuem Leben erweckt werden soll. Auch hier wird es zu Umbaumaßnahmen kommen, um wieder einen funktionierenden Stadtorganismus zu erhalten. Bei der Vorbereitung und Durchführung der Arbeiten sind die beiden großen Wohnungsbauunternehmen der Stadt Nordhausen (SWG und WBG) eingebunden.
All diese Maßnahmen haben das große Ziel, Stadtteilstärkungen mit attraktivem Wohnumfeld für jeden Geldbeutel zu erzielen. Hier liegt die große Chance, die Stadt auch nach der Landesgartenschau weiter zielorientiert und innovativ zu entwickeln. Damit kann eine Perspektive für uns Mitmenschen dieser Stadt, die wir hier leben und arbeiten, entwickelt werden.
Der Stadtumbau Ost ist nicht nur eine Sache von uns Architekten und Planern, sondern geht alle etwas an. Daher kann ich Sie nur aufrufen: Beteiligen Sie sich an der Meinungsfindung zu diesem Thema in unserer Stadt. Schauen Sie auf die Homepage der Stadt Nordhausen unter dem Stichpunkt Stadtumbau Ost und teilen Sie Ihre Meinung mit.
In einer weiteren Folge des architektur-auge soll es um das Thema Bäume als Lebensraum einer Stadt gehen. Also schauen sie wieder rein, wenn es heißt: nnz-architektur-auge
Ihr Detlef Schmidt, Freier Architekt
Autor: nnz
In der zurückliegenden Ausgabe dieser Reihe habe ich einen kleinen Überblick über die Baukultur in unserer Stadt Nordhausen gegeben und darauf hingewiesen, dass sie sich für die Zukunftsgestaltung an dem Bundeswettbewerb Stadtumbau Ost aktiv beteiligt. Der Bundeswettbewerb ist vom Bundesbauministerium ausgelobt worden und versteht sich als eine Chance für Städte in Ihrem Wandel der Strukturänderungen und Formen. Die Stadt Nordhausen konnte sich bei diesem Wettbewerb mit einem Stadtentwicklungskonzept einbringen. Dieses Konzept basiert auf drei Schwerpunkten: Innenstadt, Nordhausen Ost und die Bochumer Straße.
Die Innenstadt erfährt momentan ihren Wandel durch die großen Baumaßnahmen im Zuge der Landesgartenschau 2004 und die damit verbundenen Begleitmaßnahmen. Hier sind die Umbaumaßnahmen an den Wohnscheiben in der Töpferstraße zu erwähnen und die anstehenden Arbeiten an den Wohnblöcken in der Rautenstraße.
Nordhausen Ost, ein typisches Plattenbaugebiet, soll durch diesen Entwicklungsprozess ebenfalls eine besondere Aufmerksamkeit erfahren. Hier wird es zu Rückbau und damit Neustrukturierungen im Gesamtgefüge dieses Stadtteiles kommen. Damit soll eine höhere Lebensqualität und eine bessere Akzeptanz erreicht werden. In der Bochumer Straße finden wir nun ein Altbau-Wohngebiet, welches ebenfalls wieder mit neuem Leben erweckt werden soll. Auch hier wird es zu Umbaumaßnahmen kommen, um wieder einen funktionierenden Stadtorganismus zu erhalten. Bei der Vorbereitung und Durchführung der Arbeiten sind die beiden großen Wohnungsbauunternehmen der Stadt Nordhausen (SWG und WBG) eingebunden.
All diese Maßnahmen haben das große Ziel, Stadtteilstärkungen mit attraktivem Wohnumfeld für jeden Geldbeutel zu erzielen. Hier liegt die große Chance, die Stadt auch nach der Landesgartenschau weiter zielorientiert und innovativ zu entwickeln. Damit kann eine Perspektive für uns Mitmenschen dieser Stadt, die wir hier leben und arbeiten, entwickelt werden.
Der Stadtumbau Ost ist nicht nur eine Sache von uns Architekten und Planern, sondern geht alle etwas an. Daher kann ich Sie nur aufrufen: Beteiligen Sie sich an der Meinungsfindung zu diesem Thema in unserer Stadt. Schauen Sie auf die Homepage der Stadt Nordhausen unter dem Stichpunkt Stadtumbau Ost und teilen Sie Ihre Meinung mit.
In einer weiteren Folge des architektur-auge soll es um das Thema Bäume als Lebensraum einer Stadt gehen. Also schauen sie wieder rein, wenn es heißt: nnz-architektur-auge
Ihr Detlef Schmidt, Freier Architekt

