Mi, 11:13 Uhr
19.11.2008
Wie viele Thüringer?
Immer wieder spannend ist die aktuelle Bevölkerrungsentwicklung im Freistaat. das Statistische Landesamt legte heute neue Zahlen vor.
Thüringens Einwohnerzahl sank im ersten Halbjahr 2008 um mehr als 11 Tausend Personen auf unter 2,28 Millionen Einwohner. Der Rückgang resultiert aus einem Wanderungsdefizit von über 5,8 Tausend Personen sowie einem Sterbefallüberschuss von 5,3 Tausend Personen.
Dabei erhöhte sich der Wanderungsverlust im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreshalbjahr um 0,2 Tausend Personen und der Gestorbenenüberschuss um 0,3 Tausend Personen. Auch gegenüber dem Ausland war die Wanderungsbilanz Thüringens in Zeitraum von Januar bis Juni 2008 negativ.
Am 30.6.2008 hatte Thüringen 2 278 136 Einwohner, davon 1 123 761 Personen männlichen und 1 154 375 weiblichen Geschlechts. Damit verringerte sich nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik Thüringens Bevölkerungszahl im ersten Halbjahr 2008 um 11,1 Tausend Personen bzw. fast 0,5 Prozent. Das entspricht einem um fast 500 Personen höheren Bevölkerungsverlust als in den ersten sechs Monaten 2007.
Im Vergleich mit dem 30.6.2007 nahm Thüringens Einwohnerzahl um 22,4 Tausend Personen bzw. um 1,0 Prozent ab.
Der Einwohnerrückgang im ersten Halbjahr 2008 resultierte aus einem Wanderungsverlust von mehr als 5,8 Tausend Personen sowie einem Sterbefallüberschuss von 5,3 Tausend Personen. In den ersten sechs Monaten 2007 betrug der Wanderungsverlust noch 5,6 Tausend und der Sterbefallüberschuss ca. 5,0 Tausend Personen.
Täglich 'verlor' Thüringen im ersten Halbjahr 2008 durchschnittlich 61 Einwohner: 29 Männer und 32 Frauen (davon 17 Männer bzw. 15 Frauen durch Wanderungsverlust).
Von Januar bis Juni 2008 gab es 8 006 Lebendgeborene sowie 13 312 Sterbefälle. Weil 410 Personen mehr starben, obwohl 94 Thüringer Babys mehr zur Welt kamen, fiel der Gestorbenenüberschuss um 316 Personen höher aus als im gleichen Zeitraum 2007.
In den ersten 6 Monaten 2008 standen den 14 007 Zuzügen nach Thüringen (Januar - Juni 2007: 13 407) genau 19 847 Fortzüge über die Landesgrenzen (Januar - Juni 2007: 19 027) gegenüber. Damit ist der Anstieg des Wanderungsverlustes, trotz eines leichten Anstiegs der Zuzüge nach Thüringen, vor allem auf den Zuwachs der Fortzüge zurückzuführen. Erneut fiel die Wanderungsbilanz Thüringens gegenüber dem Ausland negativ aus, da im betrachteten Zeitraum 336 Personen mehr ins Ausland fort- als nach Thüringen zuzogen.
Autor: nnzThüringens Einwohnerzahl sank im ersten Halbjahr 2008 um mehr als 11 Tausend Personen auf unter 2,28 Millionen Einwohner. Der Rückgang resultiert aus einem Wanderungsdefizit von über 5,8 Tausend Personen sowie einem Sterbefallüberschuss von 5,3 Tausend Personen.
Dabei erhöhte sich der Wanderungsverlust im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreshalbjahr um 0,2 Tausend Personen und der Gestorbenenüberschuss um 0,3 Tausend Personen. Auch gegenüber dem Ausland war die Wanderungsbilanz Thüringens in Zeitraum von Januar bis Juni 2008 negativ.
Am 30.6.2008 hatte Thüringen 2 278 136 Einwohner, davon 1 123 761 Personen männlichen und 1 154 375 weiblichen Geschlechts. Damit verringerte sich nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik Thüringens Bevölkerungszahl im ersten Halbjahr 2008 um 11,1 Tausend Personen bzw. fast 0,5 Prozent. Das entspricht einem um fast 500 Personen höheren Bevölkerungsverlust als in den ersten sechs Monaten 2007.
Im Vergleich mit dem 30.6.2007 nahm Thüringens Einwohnerzahl um 22,4 Tausend Personen bzw. um 1,0 Prozent ab.
Der Einwohnerrückgang im ersten Halbjahr 2008 resultierte aus einem Wanderungsverlust von mehr als 5,8 Tausend Personen sowie einem Sterbefallüberschuss von 5,3 Tausend Personen. In den ersten sechs Monaten 2007 betrug der Wanderungsverlust noch 5,6 Tausend und der Sterbefallüberschuss ca. 5,0 Tausend Personen.
Täglich 'verlor' Thüringen im ersten Halbjahr 2008 durchschnittlich 61 Einwohner: 29 Männer und 32 Frauen (davon 17 Männer bzw. 15 Frauen durch Wanderungsverlust).
Von Januar bis Juni 2008 gab es 8 006 Lebendgeborene sowie 13 312 Sterbefälle. Weil 410 Personen mehr starben, obwohl 94 Thüringer Babys mehr zur Welt kamen, fiel der Gestorbenenüberschuss um 316 Personen höher aus als im gleichen Zeitraum 2007.
In den ersten 6 Monaten 2008 standen den 14 007 Zuzügen nach Thüringen (Januar - Juni 2007: 13 407) genau 19 847 Fortzüge über die Landesgrenzen (Januar - Juni 2007: 19 027) gegenüber. Damit ist der Anstieg des Wanderungsverlustes, trotz eines leichten Anstiegs der Zuzüge nach Thüringen, vor allem auf den Zuwachs der Fortzüge zurückzuführen. Erneut fiel die Wanderungsbilanz Thüringens gegenüber dem Ausland negativ aus, da im betrachteten Zeitraum 336 Personen mehr ins Ausland fort- als nach Thüringen zuzogen.


