Di, 08:15 Uhr
16.07.2002
Wohnungssuche einfach per Klick
Nordhausen (nnz). In jedem Jahr ziehen rund vier Millionen Haushalte um. Laut Statistik ist Unzufriedenheit mit der alten Wohnung der Hauptgrund. Doch wie kommt man zu einer besseren?
Neben den Angeboten in den Wochenendausgaben der Tageszeitungen geht es immer öfter zur Wohnungssuche ins Internet. Sich solch virtueller Makler zu bedienen, ist einfach. So finden sich etwa unter dieser Webadresse zahlreiche regionale, aber auch überregionale Anbieter. Zudem bieten Suchmaschinen Links zu Immobilienangeboten.
Und der Weg mit der Maus ist oft auch erfolgreich. In manchen Fällen allerdings hapert es mit der Aktualität der Angebote, kritisierte der Deutsche Mieterbund. Er hatte zuvor 13 Immobilienportale unter die Lupe genommen. Die Benutzung der Online-Anzeigen ist mit wenigen Ausnahmen unproblematisch und bedienerfreundlich, sagt Ulrich Ropertz vom Mieterbund. Praktisch alle Anbieter erleichtern die Wohnungssuche mit einem Katalog von Suchkriterien. So gelangt beispielsweise der Wohnungssuchende über Bundesland, Kreis, Stadt und Stadtteil schließlich zu seinem möglichen Wunschdomizil. Dabei werden anhand von Vorgaben wie Preiskategorie oder Zahl der Zimmer die Ergebnisse eingeschränkt.
Einige Anbieter gehen noch einen Schritt weiter und bieten die Eingabe einer Wunschadresse an. Der Informationsgehalt der einzelnen Wohnungsanzeigen ist unabhängig von den Immobilienportalen, fanden die Mieterschützer bei ihren Web-Recherchen heraus. Bei allen Immobilenportalen haben die Mieterschützer sowohl ausgezeichnete als auch sehr dürftige Anzeigen entdeckt. Letztlich hänge die Qualität vom Anbieter der jeweiligen Wohnung ab.
Leider könne man bei vielen Offerten keinen Hinweis darauf finden, seit wann die Anzeige im Web stehe. Und Vorsicht ist nach Auskunft der Mieterschützer geboten, wenn so genannte Wohnungsvermittlungsvereine erscheinen. Sie vermitteln keine Wohnungen, sondern nur die Adresse von Wohnungssuchenden an Vermieter. Und dafür kassieren sie.
Autor: nnzNeben den Angeboten in den Wochenendausgaben der Tageszeitungen geht es immer öfter zur Wohnungssuche ins Internet. Sich solch virtueller Makler zu bedienen, ist einfach. So finden sich etwa unter dieser Webadresse zahlreiche regionale, aber auch überregionale Anbieter. Zudem bieten Suchmaschinen Links zu Immobilienangeboten.
Und der Weg mit der Maus ist oft auch erfolgreich. In manchen Fällen allerdings hapert es mit der Aktualität der Angebote, kritisierte der Deutsche Mieterbund. Er hatte zuvor 13 Immobilienportale unter die Lupe genommen. Die Benutzung der Online-Anzeigen ist mit wenigen Ausnahmen unproblematisch und bedienerfreundlich, sagt Ulrich Ropertz vom Mieterbund. Praktisch alle Anbieter erleichtern die Wohnungssuche mit einem Katalog von Suchkriterien. So gelangt beispielsweise der Wohnungssuchende über Bundesland, Kreis, Stadt und Stadtteil schließlich zu seinem möglichen Wunschdomizil. Dabei werden anhand von Vorgaben wie Preiskategorie oder Zahl der Zimmer die Ergebnisse eingeschränkt.
Einige Anbieter gehen noch einen Schritt weiter und bieten die Eingabe einer Wunschadresse an. Der Informationsgehalt der einzelnen Wohnungsanzeigen ist unabhängig von den Immobilienportalen, fanden die Mieterschützer bei ihren Web-Recherchen heraus. Bei allen Immobilenportalen haben die Mieterschützer sowohl ausgezeichnete als auch sehr dürftige Anzeigen entdeckt. Letztlich hänge die Qualität vom Anbieter der jeweiligen Wohnung ab.
Leider könne man bei vielen Offerten keinen Hinweis darauf finden, seit wann die Anzeige im Web stehe. Und Vorsicht ist nach Auskunft der Mieterschützer geboten, wenn so genannte Wohnungsvermittlungsvereine erscheinen. Sie vermitteln keine Wohnungen, sondern nur die Adresse von Wohnungssuchenden an Vermieter. Und dafür kassieren sie.


