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Mo, 18:55 Uhr
17.11.2008

Viele benötigen Hilfe

Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte heute die Konzernspitze und den Betriebsrat von Opel zu einem Krisengespräch ins Kanzleramt eingeladen. Mit dabei waren auch die Ministerpräsidenten der Länder, in denen Opel in Deutschland produziert. IHK-Präsident Niels Lund Chrestensen, hat indessen davor gewarnt, die staatlichen Hilfen nur auf die Automobilkonzerne zu konzentrieren...


„Schließlich leben wir in einem Wirtschaftskreislauf“, so Chrestensen. Da falle eine Abgrenzung äußerst schwer. Auch mittelständische Metall- und Stahlbearbeitungsbetriebe, Werkzeug- und Schraubenhersteller, Recyclingunternehmen, Kunststoffproduzenten bis zu Autohandel und Kfz-Dienstleistungen seien betroffen.

„Bundes- und Landesregierung stehen jetzt vor der schwierigen Aufgabe, ein staatliches Rettungspaket zu schnüren, das Betriebe und Arbeitsplätze sichert, ohne dabei entscheidend in den Wettbewerb einzugreifen“, beschreibt der IHK-Präsident die anstehenden Herausforderungen an die Politik.

Die Kammer habe bereits vor drei Wochen das Projekt „Unternehmenssicherung“ gestartet, um gefährdete Betriebe konkret über Liquiditätshilfen und Bürgschaftsprogramme zu beraten. Auf acht Regionalforen würden gegenwärtig IHK, Aufbaubank, Bürgschaftsbank und Agentur für Arbeit die Firmen gezielt informieren. Inzwischen hätten insgesamt 42 Unternehmen über die eigens geschaltete Hotline (0361 3484-315) eine Unterstützung nachgefragt. Die Mehrzahl davon beschäftige 20 bis 50 Mitarbeiter und klage über Auftragsstornierungen, Zahlungsausfälle und daraus resultierende Liquiditätsengpässe.

„Wir stehen weiterhin zu unserer Zusage und helfen kurzfristig“, verweist Chrestensen auf den Einsatz der IHK-Finanzexperten vor Ort innerhalb von 48 Stunden. Nur eine konkrete Situationsanalyse im Unternehmen könne die Grundlage für einzuleitende Maßnahmen zur Liquiditätssicherung oder Neuausrichtung der Geschäftsstrategie bilden.

„Politik und Wirtschaft müssen jetzt an einem Strang ziehen, um den Standort Thüringen zu sichern“, fordert der IHK-Präsident. Dies könne nur gemeinsam gelingen mit einem abgestimmten Paket von staatlichen Maßnahmen und einzelbetrieblicher Beratung.
Autor: nnz/kn

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Kommentare
echter Nordhaeuser
17.11.2008, 20:21 Uhr
Wer kann denn einen Opel noch zahlen?
Ich wünsche einer Frau Merkel weniger Populismus. Das Unternehmen Opel hat über Jahre hin eine falsche Geschäftspolitik betrieben und Autos am Markt vorbei produziert, darüber muss man den Opel-Arbeitnehmern reinen Wein einschenken. Erst gestern konnte ich mich wieder auf der Südharzer Bau& Hausmesse in Nordhausen davon üerzeugen können, ein neuer Opel für knapp 40000,-€ und 14 Liter Verbrauch, den CO2 Wert schreibe ich lieber nicht auf, also genau der falsche Weg , um erfolgreich zu sein. Die Bürgschaft sollte mann innovatieven Firmen anvertrauen, die auch zahlreich auf der Messe vertreten waren. Solche Autobauer haben auf dem deutschen Markt keine Chancen mehr, weil einfach der Bezug zum Markt fehlt. Schade eigentlich, aber alle hatten die gleichen Chancen und genug Zeit!!
-MCH-
18.11.2008, 10:50 Uhr
Welcher Opel?
Da würde mich doch einaml interessieren, welches Modell das denn war? Zum Thema kann ich nur sagen, egal ob der Staat für Opel zahlt oder nicht, zahlen tut der !Steuerzahler! der entweder direkt Opel subventioniert oder aber die dann Arbeitslosen Mitarbeiter.
echter Nordhaeuser
18.11.2008, 19:44 Uhr
Opel
Dieses Fahrzeug von Opel kommt neu auf den Markt und wird Auto des Jahres 2009. Infos finden Sie http://auto.t-online.de/
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