eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
Mo, 13:22 Uhr
17.11.2008

Gemeinsam für Verbraucher

Auch Mieter sind Verbraucher. Das merkt Eckehard Balke, der Leiter der Nordhäuser Verbraucherberatungsstelle in Nordhausen, tagtäglich. Doch bei rechtlichen Fragen, die ein Mietverhältnis betreffen muß Bahlke die Hände heben. Bis jetzt...

Gemeinsam beraten (Foto: nnz) Gemeinsam beraten (Foto: nnz)
Heiko Teichmann (links), Dr. Ralph Walther

Die Verbraucherzentrale Thüringen und der Mieterverein Nordthüringen haben eine Zusammenarbeit vereinbart. Künftig bietet die Verbraucherberatung eine kostenpflichtige Erstberatung zum Mietrecht an. Bisher war das nicht möglich. Mitunter war die Situation recht diffizil. Beispiel Energieberatung: Balke konnte den „Klienten“ zwar bestätigen, daß die Heizkostenabrechnung nicht richtig sei, wie der Mieter jedoch dagegen vorgehen kann, das durfte er nicht und mußte an den Mieterverein verweisen. Eine dortige Beratung jedoch setzt die Mitgliedschaft (51 Euro im Jahr) voraus. Erschwerend kam dabei das Dreiecksverhältnis zwischen Vermieter, Energielieferant und Mieter hinzu.

Jetzt wird ein Berater des Mietervereins jeden dritten Mittwoch im Monat von 10 bis 13 Uhr in den Räumen der Verbraucherberatung am August-Bebel-Platz eine Erstberatung (15 Uhr) anbieten. Darauf haben sich Balke und der Vorsitzende des Mietervereins Nordthüringen, Rechtsanwalt Heiko Teichmann, geeinigt.

Für den Geschäftsführer der Verbaucherzentrale Thüringen, Dr. Ralph Walther, kommt damit ein weiteres positives Signal aus dem Norden des Freistaates. Nach Jena ist Nordhausen die zweite Stelle, wo Verbraucherberatung und Mieterverein eine solche Zusammenarbeit eingehen. Walther hofft, daß dieses Beispiel auch auf anderen Thüringer Regionen ausstrahlen wird.

Schwerpunkte der Beratung werden vermutlich – wie bislang im Mieterverein – die Betriebskostenabrechnungen, Wohnungsmängel sowie Probleme mit der Wohnungsübergabe sein. Inzwischen hat der Nordthüringer Mieterverein, der für den Landkreis Nordhausen sowie für den Kyffhäuserkreis zuständig ist, 860 Mitglieder und finanziert sich ausschließlich aus dessen Beiträgen. Beraten wird in Nordhausen, Bleicherode, Sondershausen, Artern und Bad Frankenhausen.

Und noch eine weitere positive Nachricht. Die Beratungsstelle in Nordhausen hat Verstärkung erhalten. Im Rahmen eines Beschäftigungsprogramms wird ab sofort Rosemarie Mansch für die Organisation in der Beratungsstelle zuständig sein. Sie wird Termine entgegennehmen und Telefondienst leisten. So kann auch die Beratungsstelle in Nordhausen nun von Montag bis Freitag geöffnet sein und Eckehard Balke kann in gründlich beraten.
Autor: nnz

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)