Mo, 11:56 Uhr
15.07.2002
Die Perfektion des Chaos!
Nordhausen (nnz). Noch eine Baustelle in Nordhausen. Seit dem Vormittag wird die Uferstraße abgesperrt. Was die nnz da erlebte, ist kaum noch zu beschreiben.
Wenn das Chaos an diesem Montag einen Namen hat, dann sicherlich Nordhausen, Uferstraße. Nichts einzuwenden gegen Straßenbaumaßnahmen, aber gegen deren Vorbereitung und Planung. Mitten im dichtesten Verkehr beginnen die bauausführenden Firmen mit den Arbeiten. Da werden Ampeln abgeschaltet, da blockieren Baufahrzeuge den Knotenpunkt vor der Südharz-Galerie. Da werden Bürgersteige aufgerissen. Die Fußgänger laufen - nur wenige Zentimeter getrennt - von der Baggerschaufel auf den Bürgersteig. Auf dem werden aber schon die Gehwegplatten rausgerissen. Ein Bauzaun in den ersten Stunden ist natürlich Fehlanzeige, wie das nnz-Foto beweist. Dem vorprogrammierten Chaos muß sich vermutlich auch die Sicherheit unterordnen.
Die letzte und vielleicht auch entscheidende Frage: Warum wurde mit den Bauarbeiten heute Vormittag begonnen? Mitten im dichtesten Verkehr? Da soll es doch selbst in Nordthüringen Städte geben, in denen diese vorbereitenden Arbeiten vielleicht an einem Wochenende oder vielleicht in den Abendstunden des Vortages absolviert werden. Auch in Nordhausen standen die entsprechenden Absperranlagen seit Tagen am Ufer der Uferstraße sinnlos herum. Dem genervten Autofahrer ist es ziemlich egal, wer für das Chaos verantwortlich ist. Straßenbauamt oder Stadtverwaltung? Der Mann oder die Frau im Auto sieht nur die abgeschalteten Ampeln und die jetzt erst beginnende Installation der Behelfsampeln.
Der Fußgänger in diesem fußläufigen Bereich weiß nicht, wie er über die Straße kommen soll, schließlich quält sich die Blechlawine auf einer statt auf sonst drei Spuren durch die Uferstraße. Und nebenbei muß er noch aufpassen, dass ihm nicht der Fußweg quasi unter seinen Füßen weggerissen wird. Liebe Planer in den Ämtern: Das war heute eine Meisterleistung, hoffentlich gibt es nicht in den kommenden Monaten mehr davon.
Autor: nnz
Wenn das Chaos an diesem Montag einen Namen hat, dann sicherlich Nordhausen, Uferstraße. Nichts einzuwenden gegen Straßenbaumaßnahmen, aber gegen deren Vorbereitung und Planung. Mitten im dichtesten Verkehr beginnen die bauausführenden Firmen mit den Arbeiten. Da werden Ampeln abgeschaltet, da blockieren Baufahrzeuge den Knotenpunkt vor der Südharz-Galerie. Da werden Bürgersteige aufgerissen. Die Fußgänger laufen - nur wenige Zentimeter getrennt - von der Baggerschaufel auf den Bürgersteig. Auf dem werden aber schon die Gehwegplatten rausgerissen. Ein Bauzaun in den ersten Stunden ist natürlich Fehlanzeige, wie das nnz-Foto beweist. Dem vorprogrammierten Chaos muß sich vermutlich auch die Sicherheit unterordnen.Die letzte und vielleicht auch entscheidende Frage: Warum wurde mit den Bauarbeiten heute Vormittag begonnen? Mitten im dichtesten Verkehr? Da soll es doch selbst in Nordthüringen Städte geben, in denen diese vorbereitenden Arbeiten vielleicht an einem Wochenende oder vielleicht in den Abendstunden des Vortages absolviert werden. Auch in Nordhausen standen die entsprechenden Absperranlagen seit Tagen am Ufer der Uferstraße sinnlos herum. Dem genervten Autofahrer ist es ziemlich egal, wer für das Chaos verantwortlich ist. Straßenbauamt oder Stadtverwaltung? Der Mann oder die Frau im Auto sieht nur die abgeschalteten Ampeln und die jetzt erst beginnende Installation der Behelfsampeln.
Der Fußgänger in diesem fußläufigen Bereich weiß nicht, wie er über die Straße kommen soll, schließlich quält sich die Blechlawine auf einer statt auf sonst drei Spuren durch die Uferstraße. Und nebenbei muß er noch aufpassen, dass ihm nicht der Fußweg quasi unter seinen Füßen weggerissen wird. Liebe Planer in den Ämtern: Das war heute eine Meisterleistung, hoffentlich gibt es nicht in den kommenden Monaten mehr davon.


