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Do, 15:56 Uhr
30.10.2008

Gotha radelt allen davon

Die Residenzstadt hat es allen anderen Kommunen gezeigt. Im Städtewettkampf einer Krankenkasse belegten die Gothaer den erste Platz. Nordhausen holte Bronze. Den Preis nahm Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD) entgegen..

Auf dem dritten Platz (Foto: DAK) Auf dem dritten Platz (Foto: DAK)
Von links: Martina Naundorf von der DAK Nordhausen, Elfi Kirchbichler vom Humboldt Gymnasium, Bürgermeister Matthias Jendricke, DAK-Landesgeschäftsführer Herbert Mrotzek und Ministerialdirigent Dieter Berkholz vom Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit

Profis würden den Helm ziehen: 49 Kilometer in der Stunde - eine solche Durchschnittsgeschwindigkeit auf dem Fahrrad zu erreichen, ist eine starke Leistung. Die sportlichen Einwohner von Gotha haben das geschafft und damit den DAK-Städtewettbewerb gewonnen. Das nur knapp 6.000 Einwohner zählende Artern kam auf Platz zwei und zeigte damit dem drittplatzierten Nordhausen und den 27 übrigen teilnehmenden Städten die Hinterräder.

Mit dem Städtewettkampf will die DAK die Menschen dazu anregen, sich mit mehr Sport fit zu halten. Neben Thüringen fand diese Aktion in diesem Jahr auch in Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt statt. Die Regeln sind einfach: Jede Stadt tritt mit 60 sportbegeisterten Einwohnern an, die jeweils drei Minuten lang mit aller Kraft in die Pedale treten. Vom Schüler und der Bäckereifachverkäuferin bis hin zum Bürgermeister oder sonstigen Prominenten darf jeder mitmachen. Am Ende zählt die insgesamt absolvierte Strecke - freilich nur virtuell, denn der DAK-Städtewettkampf wird auf Ergometern statt auf der Straße ausgetragen. Gotha hatte am Ende 147,2 Kilometer auf dem Tacho, Artern schaffte 144,3 und die Nordhausener erstrampelten sich 142,3.

Dass Thüringens Gesundheitsministerin Christine Lieberknecht bei der Siegerehrung fehlte, lag nicht daran, dass Suhl, für das sie sich bei der Auftaktveranstaltung selbst in den Sattel geschwungen hatte, nur einen hinteren Mittelfeldplatz erreichte - Grund war vielmehr eine Sondersitzung des Landtages. Die Begeisterung der Ministerin und der Politiker des Freistaates für den Städtewettkampf machte dafür ihr Vertreter deutlich: "Der Städtewettkampf kommt sehr gut im Land an und ist eine vorbildliche Aktion für mehr Bewegung und gesundheitsbewusstes Verhalten.

Wir hoffen, dass er auch im nächsten Jahr in Thüringen stattfindet", sagte Dieter Berkholz, Abteilungsleiter Soziales im Ministerium, bevor er Pokale und Urkunden austeilte. Diese Begeisterung möchte DAK-Landesgeschäftsführer Herbert Mrotzeck nutzen: "Die Chancen stehen gut, dass die Auftaktveranstaltung im nächsten Jahr im Landtag in Erfurt stattfindet."
Autor: nnz

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