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Mi, 09:36 Uhr
29.10.2008

Ein Stau löst sich auf

Nein, liebe nnz-Leser, hier ist nicht der aktuelle Verkehrsbericht gemeint. In Nordhausen sollen sich ganz andere Staus auflösen. Zu dieser Ansicht ist jetzt das Rathaus der Rolandstadt gekommen. Die nnz mit einem Situationsbericht...

Warme Schule (Foto: psv) Warme Schule (Foto: psv)
An der Albert-Kuntz-Schule in Salza wird derzeit die Wärmedämmung installiert

„In diesem und im kommenden Jahr wird erneut ein bedeutender Teil der städtischen Haushaltsmittel in die weitere Sanierung unserer Schulen fließen“, das sagte jetzt Nordhausens Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD). „Damit wird der Sanierungsstau an unseren Schulen weitgehend aufgelöst sein. Das war ein finanzieller Kraftakt, aber besser kann das Geld nicht angelegt sein als in die Zukunft der Jüngsten“, so Frau Rinke weiter. Insgesamt würden für die Sanierungen der Schulen in diesem und im kommenden Jahr 6,2 Millionen ausgegeben. Der größte Teil davon mit mehr als 5 Millionen Euro fliest in die Sanierung der Lessing-Schule.

Eine neue Fassade erhält derzeit die Grundschule „Albert Kuntz“ in Salza. Die Mitarbeiter der beauftragten Firm installieren derzeit die Wärmedämmung, die Erneuerung der Fenster wurde bereits in den Sommerferien abgeschlossen. Freuen können sich die Grundschüler auch über den neuen Weg, der Schule und Turnhalle verbindet und über den neuen Spielplatz vor der Turnhalle. „Im kommenden Jahr werden wir dann die Bedingungen rund um den Speiseraum verbessern“, sagte Frau Rinke.

Auch an der Grund- und Regelschule in Nordhausen-Ost hat es Fortschritte gegeben: Der Verbinder zwischen den beiden Teilen des Schulgebäude ist seit einigen komplett saniert, im Inneren zeigt sich die Schule komplett gemalert und durch den Einbau der letzten neuen Türen entspricht das Gebäude nun den aktuellen Vorschriften der Brandschutzverordnung. „Nächstes Jahr bringen wir die Außenanlagen auf Vordermann“, so die Oberbürgermeisterin.

Gleiches gilt für die Grundschule in Niedersalza – durch den Einbau einer Außentreppe ist nun auch der vorgeschriebene zweite Fluchtweg vorhanden. Zurzeit wird die Außenfassade des Schulgebäudes instand gesetzt, parallel dazu bauen die Fachleute in diesen Tagen ein neues Computerkabinett ein. „Insgesamt zeigt sich die Schule im Inneren jetzt viel freundlicher“, freut sich Barbara Rinke.

Auch an der „jüngsten“ Grundschule der Stadt in Petersdorf – sie war im vergangenen Jahr mit der Eingemeindung des Ortes in die Trägerschaft gekommen – wird es eine „Frischzellenkur“ geben: Schon in den kommenden Wochen beginnt die Sanierung des kompletten Daches. Im kommenden Jahr werden Fassade und Fenster des Altbaus erneuert – natürlich unter Beachtung der Denkmalschutz-Auflagen“, so die Oberbürgermeisterin.
Autor: nnz

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