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Mi, 07:15 Uhr
29.10.2008

Sieg in den letzten Sekunden

In der Handball-Landesklasse der Männer kam die Zweite des Nordhäuser SV zu einem wichtigen Auswärtssieg. In Gotha konnte sie buchstäblich in den letzten Sekunden mit einem 28:27 den Sieg aus dem Feuer reißen.


Mit einem wichtigen Sieg und den damit verbundenen Sprung auf Platz 5 der Tabelle, kehrte die NSV Männer Reserve vom Auswärtsspiel zurück in die Rolandstadt. Dabei bewiesen die Männer um Roy Grob großen Kampfgeist und eine starke Mannschaftsleistung. Schon zu Beginn zeigten sie dem Gastgeber Ernestiner SV Gotha II ihre Siegesambitionen mit einer 2:0 Führung an. Es dauerte bis zum 4:4 (12.Spielminute) ehe sich die Gastgeber auf das Spiel einstellen konnten. Das Spiel des NSV zu diesem Zeitpunkt wieder einmal nicht vom Glück gekrönt.

Einige Abspielfehler und vergebene Chancen nutzten die Gothaer, um ihr eigenes Spiel zu gestalten. Bis zum 6:6 konnte der NSV die Gothaer noch gut in Schach halten. Danach übernahmen die Platzherren die Initiative und zogen auf 11:7 davon. Trotz dieser relativ hohen Führung, kurz vor der Halbzeit, war bei den NSV Spielern von Resignation nichts zu spüren. Mit einer tollen Mannschaftsleistung kämpften sie sich bis zur Halbzeit auf 11:12 heran. Das Pausensignal ein Glückfall für Gotha.

Nach der Pause starten diese aber wieder durch und erzielten beim 16:12 den alten Abstand von vier Toren. Dieser Kraftakt schien aber etwas zu viel des Guten. Fast Mühelos glich der NSV aus und übernahm mit 21:18 wiederum die Führung. In dieser Phase klappte fast alles. Danach war auch bei ihnen die Luft etwas dünner geworden. Das Spiel kostete auf beiden Seiten viel Kraft. Im weiteren Spielverlauf profitierte Gotha von einer voll und gut besetzten Bank. Mit frischen Kräften sollte im Schlussspurt der Sieg noch aus dem Feuer gerissen werden. Dies brachte anfänglich nicht den gewünschten Erfolg. Sie liefen über die Stationen 23:21 und 27:24 weiterhin einem Rückstand hinterher. Die Nordhäuser überstanden die Angriffe bis zur 55. Spielminute gut aber die Kräfte schwanden Zusehens. Die folgenden 4 Minuten und 57 Sekunden gehörten dann dem Ernestiner SV.

Drei Treffer in Folge bis zum 27:27 Ausgleich und der Sieg schien wieder greifbar nah. Als dann auch noch der NSV seinen Angriff vergab, konnten sie mit dem vermeidlich letzten Angriff den NSV ins Tal der Tränen stürzen. Mit dem Sieg vor Augen vertändelten sie den Ball und der NSV erhielt seine Chance. Aus 14 Metern katapultierte der wieder glänzend aufgelegte Christian Müller, 3 Sekunden vor Schluss, den Ball ins Tor der Gothaer. Somit riss er buchstäblich mit der letzten Chance den verdienten Sieg für die Nordhäuser aus dem Feuer. Ungläubiges Kopfschütteln auf Seiten der Platzherren nach dem Spiel. Doch die Nordhäuser jubelten und nahmen mit dem 28:27 Sieg die Punkte mit nach Hause.

Ein Spiel wie eine Achterbahn, vielleicht hätten beide Mannschaften einen Punkt verdient. Doch der NSV verdiente sich den Auswärtssieg mit seiner bisher besten Saisonleistung. Garant dafür waren neben Christian Müller auch Tim Alperstedt. Sie allein markierten 17 der 28 Treffer der Nordhäuser. Ansonsten war es die Mannschaftleistung die den NSV zum Erfolg führte.

Christian Knolle/ Christian Müller 9/ Tim Alperstedt 8/ Dirk Seifert/ Roy Grob 1/ Martin Pooch 2/ Pascal Eichentopf 5/ Stepan Heise 3/ Marc Strache/ Steffan John
Frank Ollech
Autor: nnz

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