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Di, 09:28 Uhr
28.10.2008

Kompaktes für Branderode

Die Auftragsbücher der TiRo Neu GmbH sind gut gefüllt. Derzeit arbeiten die Beschäftigten sowohl regional als auch überregional. Die nnz hat sich zwei der Projekte mal genauer angesehen...


„Im Landkreis Nordhausen errichten wir eine moderne Kompakt-Kläranlage für den Ort Branderode samt erforderlicher Rohrleitungen“, berichtet Prokurist Rudolf Vogel. Die neue Anlage entsteht etwa 150 Meter weit vom Ortskern entfernt und wird die Einwohner des Ortsteils der Einheitsgemeinde Hohenstein weder mit Lärm noch mit Geruch belasten.

Kompakte Kläranlage (Foto: TiRo) Kompakte Kläranlage (Foto: TiRo)
Gestern wurde die Kompaktkläranlage an der Baustelle in Branderode angeliefert

Das Nordhäuser Unternehmen ist neben dem Bau der Anlage auch mit dem Verlegen der entsprechenden Kanäle beauftragt worden. Auf einer Länge von 220 wird der Regenwasserkanal verlegt, der Schmutzwasserkanal erstreckt sich über eine Länge von 380 Meter. Baubeginn war bereits im Juli, die Investitionssumme von 440.000 Euro soll bis Mitte Dezember verbaut sein. Die Ortsdurchfahrt von Branderode ist derzeit gesperrt, die Bitumendecke wurde aufgenommen, die Rohre kommen in die Erde und dann wird der vorherige Zustand der Straße wieder hergerichtet.

Als bautechnische Besonderheit hebt Rudolf Vogel den unterirdischen Vortrieb eines Steinzeugrohres hervor. Auf einer Länge von 25 Meter wird so der Sachsengraben im Ort unterquert. Die Kläranlage in Branderode ist für 200 Einwohnergleichwerte ausgelegt. Die TiRo Neu GmbH hatte im vergangenen Jahr eine ähnliche Anlage in Mackenrode errichtet. Deren Kapazität reicht für 680 Einwohnergleichwerte.

Die Nordhäuser Firma ist jedoch nicht nur regional, sondern auch überregional gefragt. In Frankfurt am Main waren die Kollegen des zweiten Prokuristen Günter Schönemann unter anderem an der Deutschen Bibliothek oder am ICE-Bahnhof am dortigen Flughafen beschäftigt. Derzeit befindet sich ein Projekt in der Endphase, dessen Auftraggeber eine Frankfurter Wohnungsbaugenossenschaft ist, zu deren Bestand mehr als 50.000 Wohnungen gehören. In einem Wohnkomplex sind die TiRO-Fachleute für den Umbau der kompletten Heizungstechnik zuständig. Im April hatte die Sanierung von 120 bewohnten Wohneinheiten begonnen. Pünktlich zum Beginn der Heizungsperiode sind die Arbeiten beendet, für die zehn Mitarbeiter des Nordhäuser Unternehmens zuständig sind.

„Die dortige Wohnungsbaugenossenschaft gehört bereits seit Jahren zu unseren Auftraggebern. Die Verantwortlichen konnten und können sich auf die Qualität meiner Mitarbeiter verlassen“, berichtet Günter Schönemann nicht ohne Stolz. Mit weiteren Aufträgen kann der Prokurist also durchaus rechnen.
Kompakte Kläranlage (Foto: TiRo)
Kompakte Kläranlage (Foto: TiRo)
Kompakte Kläranlage (Foto: TiRo)
Autor: nnz

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