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Mo, 07:19 Uhr
27.10.2008

Mitteldrittel kostete Sieg

Mit einer knappen 4:5 (2:0, 0:3, 2:2)-Niederlage kehrte das Eishockey-Team der Harzer Wölfe am Sonntagabend von der Auswärtspartie beim EHC Timmendorfer Strand 06 zurück. Ausschlaggebend für die verlorenen Punkte war ein schwaches Mitteldrittel, in dem die Harzer drei Treffer kassierten. „Die Niederlage müssen wir uns selbst zuschreiben und war unnötig“, zeigte sich ESC-Trainer Bernd Wohlmann nach dem Schlusspfiff angefressen.

Schwaches Mitteldrittel (Foto: Koch) Schwaches Mitteldrittel (Foto: Koch)
Traf in Timmendorf zum 3:3: ESC-Stürmer Benjamin Schulz (weiß)

Dabei erwischten die Harzer den besseren Start und dominierten das erste Drittel klar. „20 gute Minuten reichen aber nicht“, bemängelte Wohlmann, zumal es nach Ablauf des ersten Drittels nur 2:0 für den ESC stand. Zweimal war Stefan Bilstein erfolgreich (3. und 9. Minute), weitere Tore waren aber durchaus möglich. Timmendorfs Goalie Björn Reinke verhinderte jedoch schlimmeres, zudem hatte der ESC auch das Pech am Schläger: Bei Alexander Deiberts Schuss war die Latte im Weg (19.), Benjamin Schulz traf nur den Pfosten (5.).

Im Mitteldrittel schienen die Rollen aus dem ersten Durchgang getauscht. Wölfe-Torwart Tobias Bannach rückte zusehends in den Mittelpunkt. Die Beach Boys drängten die Harzer in die Defensive, während es in der ESC-Offensive überhaupt nicht mehr lief. Nun rächte sich auch, dass der Sack nicht bereits in den ersten Minuten zu gemacht wurde. Der ehemalige Braunlager Jürgen Brümmer (24.), Christian Herrmann (35.) und Korbinian Witting (39.) brachten die Gastgeber nicht unverdient in Führung.

Der Schlussabschnitt gestaltete sich als offener Schlagabtausch. Zweimal konnten die Wölfe eine Timmendorfer Führung ausgleichen. Zunächst traf Schulz zum 3:3 (42.), dann Jeff Maronese zum 4:4 (55.). Auf das letzte Tor der Schleswig-Holsteiner durch den 17-jährigen Jason Horst fehlte dem ESC dann aber die passende Antwort (56.). „Vielleicht war das heute für einige auch der passende Schuss vor den Bug. Nach einem Drittel ist noch nichts gewonnen“, hofft Wohlmann auf einen Lerneffekt bei der jungen Wölfe-Mannschaft.

Unter Beweis können die Harzer dies am kommenden Wochenende gleich zweimal stellen. Zunächst ist der EHC Wolfsburg 1b am Freitag (20 Uhr) zum Liga-Heimauftakt zu Gast im Wurmbergstadion, am Sonntag geht es zu den Pferdeturm Towers nach Hannover (19 Uhr).
Robert Koch
Autor: nnz

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