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Di, 10:01 Uhr
21.10.2008

Zeit für den Abschied

Es ist soweit: Einer der erfolgreichsten Nordhäuser Boxer gibt am Abend des 13. Dezember zur letzten „Nordhäuser Boxnacht“ des Jahres 2008 seinen Abschiedskampf. Hoffenltich ergeht es ihm nicht einst wie Henry Maske. Hier die sportlichen Hintergründe...

Abschied (Foto: Grabe) Abschied (Foto: Grabe)
Der Boxer und der Trainer

Schwergewichtler Michael Werner verabschiedet sich nach 21 Jahren vom aktiven Boxsport – mit einem Kampf gegen den amtierende Thüringer Landesmeister Martin Pett. Wer Werner bei seinem letzten Kampf seiner Karriere begleiten möchte, der sollte am 13. Dezember ab 19.30 Uhr in die Nordhäuser Ballspielhalle kommen.

„Ich habe lange Zeit überlegt: Höre ich auf oder nicht. Letztlich gaben drei Dinge den Ausschlag: meine Familie, mein Beruf und mein Alter, so der 31-jährige. Bei Familie und Beruf liegen jetzt meine Schwerpunkte. Als Vater habe ich nicht mehr die Zeit, die ich beim Training zum Beispiel aufwenden müsste, um wie bisher oben mitboxen zu können. Und auch im Job bin ich jetzt stärker gefordert. Die Entscheidung gegen das Boxen ist mir extrem schwer gefallen – aber es ist vernünftig, jetzt die Handschuhe an den Nagel zu hängen. Mein Herz wird natürlich für die Nordhäuser Boxer schlagen: Wenn es die Zeit erlaubt, bin ich bei den Trainingsstunden dabei sein, und natürlich den einen oder anderen Sparring mitmachen.“

Der Abschied von Michael Werner sei ein Verlust, so Mathias Geidel, Abteilungsleiter Boxen beim Nordhäuser Sportverein: „Michael hat für Nordhausen immerhin 12 Landesmeistertitel nach Hause gebracht, war immerhin zweimal 3. deutscher Meister und er war der Publikumsliebling schlechthin – immerhin war er dreimal Nordhäuser `Sportler des Jahres´. Nicht ohne Grund: Michael ist auch als Mensch in jeder Hinsicht Vorbild und Orientierungspunkt - nicht nur für die Jüngeren“, sagte Geidel.

Der Abschied sei auch schwierig für Michaels Vater und zugleich dessen Trainer, Konrad Werner: „Er hat alle 150 Kämpfe von Michael von der Ringecke aus mitgestaltet – und muss nun einen Nachfolger aufbauen. Das wird doppelt schwierig: Zum einen sind die Fußstapfen von Michael ziemlich groß, zum anderen wird es für ihn als Trainer zunehmend schwerer, kontinuierlich in Nordhausen präsent zu sein, was seiner beruflichen Situation geschuldet ist, die nur Training an Wochenenden zu, weil er sonst auf Montage im ganzen Bundesgebiet unterwegs sein muss. Wir würden uns das schon anders wünschen, aber es zeigt sich zurzeit keine Alternative – leider.“

Der Vorverkauf für die Boxnacht beginnt Mitte November. Die Karten werden 6 Euro kosten.
Autor: nnz

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