eic kyf msh nnz uhz tv nt
Mo, 14:11 Uhr
08.07.2002

Badeunfall endete tödlich

Nordhausen/Oldisleben (nnz). In jedem Jahr ereignen sich immer wieder Tragische Unfälle am und im Wasser. Die Rettungstaucher des DRK-Kreisverbandes Nordhausen mussten gestern ein besonders schlimmes Schicksal miterleben. nnz mit den traurigen Hintergründen.


Den Besuch der Kiesgrube bei Oldisleben-Esperstedt musste ein 30-jähriger Mann gestern Nachmittag mit dem Leben bezahlen. Während des Familien-Badeausfluges ertrank er, seine Familie hielt sich in dieser Zeit am Ufer auf. Gegen 14.30 Uhr alarmierte man die Rettungstaucher des DRK-Kreisverbandes. Nach zweistündiger Suche konnte der Verunglückte nur noch tot geborgen werden. Man fand den leblosen Körper in sechs Metern Tiefe. Noch ist unklar, warum der Mann dem Wasser nicht entkommen konnte.

Unterdessen warnt die DRK-Wasserwacht davor, an unbewachten und nicht frei gegebenen Gewässern zu baden und zu schwimmen. „In Kiesgruben lauern viele Gefahren unter Wasser, die von oben nicht wahrgenommen werden können“, benannte Eberhard König, Referent der Wasserwacht beim DRK-Landesverband, die Heimtücken der Gewässer. Maschinen, Seile, Bäume oder drohende Hangabrutsche seien nicht zu unterschätzen. Auch die eigenen Kräfte und vorhandene Gesundheitsrisiken sollten unbedingt einkalkuliert werden, um ein sicheres Badevergnügen zu gewährleisten.

In diesem Zusammenhang sollen die Bielener Kiesteiche erwähnt werden. Seit langem werden Teile der Strände unbefugt genutzt. Wie das obige Beispiel zeigt, steht in dieser Angelegenheit nicht nur der Ärger der Eigentümer zur Debatte, sondern in erster Linie die Sicherheit der Badegäste.
Autor: mj

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (8)