Sa, 08:59 Uhr
18.10.2008
Revanche geglückt
Das nennt man eine gelungene Revanche! Eine Woche nach der Heimniederlage gegen den ECC Preussen Berlin drehten die Harzer Wölfe nun den Spieß um und gewannen das Rückspiel in der Hauptstadt mit 6:3. Das war eine Sahnevorstellung, freute sich Coach Bernd Wohlmann nach dem Sieg beim Topfavoriten der Eishockey-Regionalliga Ost.
Gleich gegen zwei Berliner muss sich Wölfe-Stürmer John Kraiss in dieser Szene behaupten
Dabei stand dem Wölfe-Trainer in Berlin nur ein kleiner Kader zur Verfügung. Kapitän Alex Deibert wurde nach seiner Operation noch geschont, Sören Krebs muss noch längere Zeit verletzt aussetzen und Benjamin Schulz war studientechnisch verhindert. Doch auch so präsentierten sich die Harzer von ihrer besten Seite. Berlin hatte zwar doppelt so viele Spieler, aber dafür sind wir doppelt so viel gerannt, meinte Wohlmann nach der Partie augenzwinkernd.
Die Wölfe setzten auf eine sichere Verteidigung, um dann über schnelle Gegenstöße zuzuschlagen. Erfolgreich, denn nach dem 1:0 der Preussen durch Yann Jeschke im Powerplay (8.) sorgten Stefan Bilstein (9.) und Benjamin Zech (16.) bis zur ersten Drittelpause für die Führung der Harzer.
Auch im zweiten Abschnitt durften die Wölfe zweimal jubeln, Bilstein (28.) und Erik Pipp (29.) erhöhten per Doppelschlag auf 4:1. Als erneut Pipp in der 52. Minute gar das 5:1 erzielte, war die Partie entschieden. Zwar kamen die Berliner durch Philipp Reuter (56.) und Nils Watzke (57.) noch einmal auf zwei Tore heran, in der Schlussminute machte Bilstein per Empty-Net-Goal aber endgültig den Auswärtssieg perfekt.
Wir haben clever und diszipliniert gespielt und Berlin dann schön ausgekontert, war Wohlmann zufrieden. Besonders lobte der Trainer die mannschaftliche Geschlossenheit, mit der die Wölfe in Berlin überzeugten: Wir haben gezeigt, dass wir auch gegen die Ost-Favoriten bestehen und gewinnen können. Jetzt gilt es, die gute Form auch in der Liga umzusetzen.
Robert Koch
Autor: nnzGleich gegen zwei Berliner muss sich Wölfe-Stürmer John Kraiss in dieser Szene behaupten
Dabei stand dem Wölfe-Trainer in Berlin nur ein kleiner Kader zur Verfügung. Kapitän Alex Deibert wurde nach seiner Operation noch geschont, Sören Krebs muss noch längere Zeit verletzt aussetzen und Benjamin Schulz war studientechnisch verhindert. Doch auch so präsentierten sich die Harzer von ihrer besten Seite. Berlin hatte zwar doppelt so viele Spieler, aber dafür sind wir doppelt so viel gerannt, meinte Wohlmann nach der Partie augenzwinkernd.
Die Wölfe setzten auf eine sichere Verteidigung, um dann über schnelle Gegenstöße zuzuschlagen. Erfolgreich, denn nach dem 1:0 der Preussen durch Yann Jeschke im Powerplay (8.) sorgten Stefan Bilstein (9.) und Benjamin Zech (16.) bis zur ersten Drittelpause für die Führung der Harzer.
Auch im zweiten Abschnitt durften die Wölfe zweimal jubeln, Bilstein (28.) und Erik Pipp (29.) erhöhten per Doppelschlag auf 4:1. Als erneut Pipp in der 52. Minute gar das 5:1 erzielte, war die Partie entschieden. Zwar kamen die Berliner durch Philipp Reuter (56.) und Nils Watzke (57.) noch einmal auf zwei Tore heran, in der Schlussminute machte Bilstein per Empty-Net-Goal aber endgültig den Auswärtssieg perfekt.
Wir haben clever und diszipliniert gespielt und Berlin dann schön ausgekontert, war Wohlmann zufrieden. Besonders lobte der Trainer die mannschaftliche Geschlossenheit, mit der die Wölfe in Berlin überzeugten: Wir haben gezeigt, dass wir auch gegen die Ost-Favoriten bestehen und gewinnen können. Jetzt gilt es, die gute Form auch in der Liga umzusetzen.
Robert Koch



