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Mo, 16:32 Uhr
13.10.2008

Sonderschauen im Kunsthaus

Gleich neue Ausstellungen gibt es seit dem Wochenende im Kunsthaus Meyenburg in Nordhausen zu bestaunen. Was da „rumhängt“ und „rumsteht“, das hat die nnz erfahren...


Die Ausstellungen „Polnische Exlibris“ und „Lothar Rechtaceck – Malerei, Grafik und Plastik“ hat jetzt Nordhausens Bau- und Wirtschaftsdezernentin Inge Klaan (CDU) im Nordhäuser „Kunsthaus Meyenburg“ eröffnet. Zu sehen sind beide Expositionen bis zum 23. November. Als Gast begrüßte Frau Klaan Witold Banach, den Leiter des städtischen Museums in Nordhausens polnischer Partnerstadt Ostrow-Wiekopolski.

Neues im Kunsthaus (Foto: psv) Neues im Kunsthaus (Foto: psv) Im Erdgeschoss präsentiert der Künstler Lothar Rechtacek einen Querschnitt durch sein malerisches und grafisches Schaffen sowie einige seiner Tierplastiken. Der in Niedersachswerfen aufgewachsene und jetzt in Holbach lebende Künstler hat sich der gegenständlichen Malerei verschrieben. Seine Hauptthemen sind Mensch und Tier. Diese bilden auch in der Ausstellung im Kunsthaus einen Schwerpunkt, insbesondere Porträts und Aktdarstellungen. Zahlreiche Werke zeigen auch die Inspiration des Künstlers durch die germanische Mystik.

Kunsthistorikerin Susanne Hinsching vom Kunsthaus sagte: „Rechtaceks Kunst ist ehrlich, er verzichtet auf jegliche Form von Effekthascherei. Er ist Realist aus Überzeugung, für ihn ist die gegenständliche Malerei die älteste Darstellungsweise überhaupt. Und damit ist sie auch die einzige Stilrichtung, die wirklich zeitlos ist.“

Neues im Kunsthaus (Foto: psv) Neues im Kunsthaus (Foto: psv) Die im Obergeschoss des Kunsthauses präsentierten kleinformatigen Grafiken zum Thema „Polnische Exlibris“ stammen aus der Partnerstadt Nordhausens Ostrow Wielkopolski. Die gezeigten Werke stammen von den 68 internationalen Preisträgern der Kunstbiennale 2007, die alle 2 Jahre in Ostrow veranstaltet wird. Die Herstellung von Exlibris – eigentlich Buchzeichen - hat in Polen eine lange künstlerische Tradition. „Die kleinen Grafiken und Exlibris, die wir als Leihgabe des Stadtmuseums Ostrow-Wielkopolski zeigen, stellen einen eindrucksvollen Querschnitt durch die technischen und thematischen Möglichkeiten dar, die diese Kunstgattung bietet“, sagte Susanne Hinsching.

Kaum ein namhafter Künstler der Wende vom 19. ins 20. Jahrhundert – der Blütezeit des Exlibris, sei auf diesem Gebiet nicht tätig gewesen „Noch heuet sind Jugendstilblätter von Heinrich Vogeler begehrt Sammlerobjekte“, so die Kunsthistorikerin.
Autor: nnz

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