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Fr, 13:48 Uhr
05.07.2002

Prozeß: Pleiten, Pech & Pannen

Mühlhausen/Bleicherode (nnz). Mehr als acht Jahre brauchte die Thüringer Justiz für einen normalen Prozeß wegen Hehlerei. Damit geht ein „juristischer Rekordversuch“ mit Pleiten, Pech und Pannen zu Ende. Das Ergebnis erfahren Sie in Ihrer nnz.


Ohne die Aussage des wichtigsten Belastungszeugen könne kein Urteil in dem Berufungsverfahren gefällt werden. Der Zeuge sei zu allen drei Prozessterminen seit Dezember 2001 nicht erschienen. Die Mühlhäuser Staatsanwaltschaft hatte den heute 39-jährigen gebürtigen Bleicheröder erst fünf Jahre nach der Tat wegen Hehlerei in drei Fällen angeklagt. Sechs Staatsanwälte befaßten sich mit dem Fall. Der Angeklagte soll drei Computeranlagen, die 1994 aus einer Firma in Bleicherode entwendet wurden, preisgünstig weiterverkauft haben, steht in der Anklageschrift geschrieben. Dafür wurde der gelernte Schlosser vom Nordhäuser Amtsgericht im Juni 1999 zu einer Bewährungsstrafe von fünf Monaten verurteilt.

Der Verurteilte ging jedoch in Berufung. Nach seinen Informationen stammten die Computer aus einer Konkursmasse. Als er den Irrtum bemerkte und die Computer auf einem Parkplatz in Großlohra zurückgeben wollte, wurde er verhaftet. Die Polizei hatte einen anonymen Tipp bekommen. Das Verfahren wurde eingestellt.
Autor: nnz

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