Fr, 07:19 Uhr
05.07.2002
Anhörung statt Gründung?
Nordhausen (nnz). Erfreulich viele Teilnehmer hatten bei Beginn der gestrigen Agenda 21-Veranstaltung im großen Plenarsaal des Landratsamtes Platz genommen. Vorgesehen war die Gründung eines weiteren Programms dieses Agenda-Prozesses unter dem Arbeitstitel Soziales. Zum Verlauf berichtet nnz.
Die Eröffnung durch Landrat Joachim Claus ließ viel erwarten. In seiner Begrüßungsansprache umriss er den Grundgedanken der Agenda 21, der anschließend durch die Umwelt-Amtsleiterin im Landratsamt, Gisela Hartmann, in seinen Inhalten und Zielen weiter ausgeführt wurde. Dabei erläuterte sie den derzeit im Landkreis erreichten Stand, die eingeleiteten und in der Fortführung begriffenen Programme, zu denen nun der Bereich Soziales kommen sollte.
Das Teilnehmerfeld war dem Anliegen der Organisatoren angemessen, wie sich bei der persönlichen Vorstellung ergab: Vertreter aus dem kommunalen Sozialbereich, von karitativen und Wohlfahrtsverbänden, aus Jugendorganisationen, Kirchengemeinden und Studenten der Fachhochschule (Sozialmanagement). Auch interessierte Bürger, die sich zum Engagement bereit zeigten, gehörten zu den Teilnehmern. War also dieses Teilnehmerfeld, die Einführung und der Ansatz zu dem geplanten Forum Soziales vielversprechend, verlief sich der weitere Ablauf trotz einiger konstruktiver Versuche im Vorbringen von Anliegen, Wünschen und Klagen aus dem Interessenspektrum der jeweiligen Vertreter ihrer Verbände. All das glich eher einem Anhörungsverfahren gegenüber den Organisatoren als der Gründung eines geplanten neuen Programms. Zu dem es tatsächlich auch nicht kam. Das mag wenigstens teilweise an dem Umstand gelegen haben, dass die Vorstellungen des Begriffs Soziales zu wenig konkret waren und schon deshalb nicht in einzelne Sachbereiche gegliedert und zugeordnet werden konnten.
Noch nicht, denn immerhin zeigte sich, wo bei folgenden Veranstaltungen dieser Art anzusetzen und wie weiter zu verfahren sei. Und wer Gisela Hartmann kennt weiß, dass auf dem Weg ihrer Aktivitäten zur Umsetzung des Agenda 21-Aktionsprogramms schon eine ganze Reihe von nicht für möglich gehaltenen Marksteinen stehen. Und demnächst ein weiterer mit der Inschrift Soziales dazu kommen dürfte. Vielleicht schon am 17. Oktober, dem nächsten Veranstaltungstermin.
Autor: nnzDie Eröffnung durch Landrat Joachim Claus ließ viel erwarten. In seiner Begrüßungsansprache umriss er den Grundgedanken der Agenda 21, der anschließend durch die Umwelt-Amtsleiterin im Landratsamt, Gisela Hartmann, in seinen Inhalten und Zielen weiter ausgeführt wurde. Dabei erläuterte sie den derzeit im Landkreis erreichten Stand, die eingeleiteten und in der Fortführung begriffenen Programme, zu denen nun der Bereich Soziales kommen sollte.
Das Teilnehmerfeld war dem Anliegen der Organisatoren angemessen, wie sich bei der persönlichen Vorstellung ergab: Vertreter aus dem kommunalen Sozialbereich, von karitativen und Wohlfahrtsverbänden, aus Jugendorganisationen, Kirchengemeinden und Studenten der Fachhochschule (Sozialmanagement). Auch interessierte Bürger, die sich zum Engagement bereit zeigten, gehörten zu den Teilnehmern. War also dieses Teilnehmerfeld, die Einführung und der Ansatz zu dem geplanten Forum Soziales vielversprechend, verlief sich der weitere Ablauf trotz einiger konstruktiver Versuche im Vorbringen von Anliegen, Wünschen und Klagen aus dem Interessenspektrum der jeweiligen Vertreter ihrer Verbände. All das glich eher einem Anhörungsverfahren gegenüber den Organisatoren als der Gründung eines geplanten neuen Programms. Zu dem es tatsächlich auch nicht kam. Das mag wenigstens teilweise an dem Umstand gelegen haben, dass die Vorstellungen des Begriffs Soziales zu wenig konkret waren und schon deshalb nicht in einzelne Sachbereiche gegliedert und zugeordnet werden konnten.
Noch nicht, denn immerhin zeigte sich, wo bei folgenden Veranstaltungen dieser Art anzusetzen und wie weiter zu verfahren sei. Und wer Gisela Hartmann kennt weiß, dass auf dem Weg ihrer Aktivitäten zur Umsetzung des Agenda 21-Aktionsprogramms schon eine ganze Reihe von nicht für möglich gehaltenen Marksteinen stehen. Und demnächst ein weiterer mit der Inschrift Soziales dazu kommen dürfte. Vielleicht schon am 17. Oktober, dem nächsten Veranstaltungstermin.


