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Mi, 16:03 Uhr
03.07.2002

Ohl: "Es tut menschlich sehr weh!"

Nordhausen (nnz). SPD-Bundestagsabgeordneter Eckhard Ohl ist um Aufklärung der Betrugsvorwürfe gegen ihn bemüht. Über den aktuellen Stand informierte Ohl die nnz.


Am Montag hatte sich Ohls Rechtsanwalt, Dr. Richard Dewes, bei der Mühlhäuser Staatsanwaltschaft einen Termin verschafft. Die Unterlagen wurde Dewes übergeben, für Ohl zeigte sich in den zurückliegenden Tagen, dass die Mühlhäuser Ermittler einen sehr kooperativen Eindruck machten. Rechtsanwalt Dewes wird das umfangreiche Material in den kommenden Tagen studieren. Dazu kommen dann auch die Dokumente, die ihm heute in Berlin vom Immunitätsausschuss übergeben wurden.

Eckhard Ohl sieht den Ermittlungen eher gelassen entgegen, doch im Innern ist er vielleicht nicht mehr der Alte. „Das, was jetzt passiert ist, das tut mir im Innersten sehr weh, menschlich ist das alles nicht zu verstehen. Ich habe mir im Zusammenhang mit den Vorkommnissen um das Mühlhäuser DRK nichts, aber auch gar nichts zu Schulden kommen lassen“, meinte Ohl heute. In den zurückliegenden Tagen habe er sich seine damalige Haltung und Rolle von mehreren Zeugen bestätigen lassen.

Auch für die SPD des Landkreises Nordhausen müsse jetzt schnell „Licht in das Dunkel“ gebracht werden. Seltsam sei für Kreischefin Dagmar Becker vor allem der lange Zeitraum zwischen Anzeigenerstattung und dem Beschluß zur Durchsuchung der Wohnung von Ohl. Der Kreisvorstand der Sozialdemokraten will sich nach nnz-Informationen noch in dieser Woche mit dem Thema beschäftigen.
Autor: nnz

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