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Di, 14:44 Uhr
30.09.2008

Ein Feuerwehrmann geht

„Als ich im 1. März 1973 zum 1. Mal die Feuerwehruniform angezogen habe, hatte ich keineswegs die Absicht, sie 35 Jahre lang zu tragen“, sagte Neblung. „Aber nach dem Abschluss der Grundausbildung begann mir die Arbeit richtig Spaß zu machen – und zwar so viel, dass ich ihr bis heute gern treu geblieben bin“, so Neblung weiter.

Und tschüss (Foto: psv) Und tschüss (Foto: psv)

„Sie haben uns - und vor allem den Menschen dieser Stadt – allein durch Ihre Arbeit schlaflose Nächte erspart“, sagte Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) in ihrer Würdigung. „Denn zu wissen, dass wir eine funktionierende und hochprofessionelle arbeitende Feuerwehr haben, gibt ein großes Gefühl der Sicherheit. Dass ihre Kollegen unter Ihrer Leitung uns dieses Gefühl Tag für Tag geben, dafür danke ich Ihnen ausdrücklich.“

Neblung, Rinke (Foto: psv) Neblung, Rinke (Foto: psv) Sie erinnere sich noch gut daran, wie sie in vielen Sitzungen bei den Ministerien in Erfurt immer wieder die Existenz einer eigenen Nordhäuser Berufsfeuerwehr habe rechtfertigen müssen. „Heute allerdings sehen nicht nur viele Kollegen mit ein wenig Neid auf unsere Feuerwehr, nein, auch in Erfurt ist man offensichtlich froh und erleichtert darüber, dass wir für eine ganze Region die Kompetenz einer Berufsfeuerwehr vorhalten können.“ Mit Blick auf Helmut Neblungs und das eigene Geburtsjahr sagte die Oberbürgermeisterin: „Der 47-iger: das ist eben ein guter Jahrgang.“

Der für die Feuerwehr zuständige Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD) würdigte Helmut Neblungs „ausgleichende und besonnene Art, die ein Gewinn für die Zusammenarbeit war und auf ihn auch in schwierigen Situationen immer verlass war.“ Jendricke überreichte dem Pensionär auch als Anerkennung die Ehrenmedaille des Thüringer Feuerwehrverbandes.

Neblung erinnerte in seiner Rede an die aufregenden – und die für die Zukunft der Berufsfeuerwehr entscheidenden Nachwende Tage: „“Eines Tages hieß es: Die Abteilung Feuerwehr gehört nicht mehr zum Innenministerium, sie muss ich bei der Stadt einbringen. Also haben wir uns auf den Weg zum damaligen Bürgermeister Dr. Manfred Schröter gemacht – er übernahm uns als Berufsfeuerwehr in die Struktur der Stadt.“ Auch seiner Familie dankte Neblung: „Sie musste oftmals hinten anstehen, wenn die Feuerwehr rief. Ich hoffe, ich falle ihr jetzt nicht zu sehr auf die Nerven, wenn ich täglich zu Hause bin.“

So ganz will Helmut Neblung allerdings von der Feuerwehrarbeit nicht lassen: „Die Feuerwehr von Abu Dhabi sucht nach Beratern – meine Bewerbung hat ein positives Echo gefunden. Wenn der Anruf kommt, werde ich meine Erfahrung gern in den Vereinigten Arabischen Emiraten zur Verfügung stellen. Ich bin gespannt darauf!“ Nach dem Ausscheiden Neblungs wird dessen bisheriger Stellvertreter Gerd Jung amtierend die Geschicke der Nordhäuser Feuerwehr leiten und lenken.
Autor: nnz

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