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Di, 08:56 Uhr
30.09.2008

Aufregung in der Unterstadt

Aufregung in der Unterstadt (Foto: nnz) Aufregung in der Unterstadt (Foto: nnz)
Die Männer der Müllabfuhr haben es mitunter nicht leicht. Vor allem, wenn Sie es mit unkundigen Bürgern zu tun haben. Dann wird schon mal für Aufruhr gesorgt.


In der Richard-Dehmel-Straße werden die bunten Abfalltonnen immer mittwochs von 8 bis 10 Uhr entleert. Das haben die renitenten Anwohner kapiert und halten sich an das Parkverbot in dieser Zeit. In dieser Woche allerdings war alles anders. Der 3. Oktober, der Feiertag, ändert den Entsorgungskalender. Abfuhrtag war heute. Das wußten nicht alle Grundstücksbesitzer, warum auch – es gibt keine Bürgerpflicht der Informations- oder Medienbeschaffung.

Also stand die Besatzung eines modernen Fahrzeuges heute vor der Dehmel-Straße und sah: Vier bereitgestellt Abfallgefäße und fünf Autos in der Straße. Nun hätte man sich fragen können: Wäre das Rollen der vier Behälter nicht mal einfach gewesen? Antwort: Nein.

Also wurde das Ordnungsamt der Stadtverwaltung herbeigerufen. Das kam mit dem blauen, polizeiähnlichen Auto angebraust, ein Mitarbeiter notierte die Kennzeichen und fragte per Telefon (oder Funk) die Halter ab. Dann wurde an den entsprechenden Türen geklingelt und freundlich darauf aufmerksam gemacht, daß das Auto wegzufahren sei. Wie lange dieser Verwaltungsakt gedauert hat und wieviel länger als vier Mülltonnen eine 100 Meter lange Anliegerstraße entlang zu rollen, diese Antwort muß man nicht suchen.

Jetzt herrscht jedenfalls wieder Ordnung in der Richard-Dehmel-Straße. Bleibt nur die Frage, was ist morgen zwischen 8 und 10 Uhr? Müssen die pflichtbewußten Anwohner – so wie per Schild vorgeschrieben – ihre Autos wieder „entfernen“?
Aufregung in der Unterstadt (Foto: nnz)
Aufregung in der Unterstadt (Foto: Agentur)
Aufregung in der Unterstadt (Foto: nnz)
Autor: nnz

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